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Alle Augen ruhen auf der EZB: Extension von QE oder weiter Abwarten?

Alle Augen ruhen auf der EZB: Extension von QE oder weiter Abwarten?

2016-09-03 00:53:00
James Stanley, Währungsstratege
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Alle Augen ruhen auf der EZB: Extension von QE oder weiter Abwarten?

Fundamentale Prognose für den Euro: Neutral

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Die europäische Wirtschaft ist weiterhin instabil, dem kann man ohne große Debatte zustimmen. Die Arbeitslosigkeit bleibt in dem Block stur auf über 10 % und diese Woche mehrten sich die Beweise, dass der im März von der EZB ausgelöste "Bazooka" Stimulus erst noch weitere Anzeichen für die europäische Wirtschaft zu zeigen hat. Die Inflationsdaten für die Eurozone wurden am Mittwoch veröffentlicht und zeigten, was bereits zu einem üblichen Ereignis geworden ist, magere 0,2 %; und damit wurden die Bedenken wieder wach, dass die erst kürzlich veröffentlichten Maßnahmen nicht ausreichen, um die Wirtschaft auf das Inflationsziel der Bank von 2 % zu bringen.

Dieser fortgesetzte Wachstumsmangel und das Versagen, eine Inflation zu produzieren, hat viele Ökonomen zu den Erwartungen geführt, dass die EZB bei ihrem nächsten Treffen am Mittwoch/Donnerstag nächster Woche noch weitere Stimuli einführen könnte; entweder durch eine noch größere Reduzierung der Zinssätze in weitere negative Bereiche (geringe Wahrscheinlichkeit, besonders nach den kürzlich veröffentlichten VPI-Daten) oder vielleicht durch eine Erweiterung des €80-Milliarden-pro-Monat-Anleihekaufprogramms über das geplante Enddatum vom März 2017 hinaus.

Und während eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms über März 2017 hinaus sehr wahrscheinlich ist, wäre es sinnvoller, wenn Herr Draghi und seine Kollegen eine solche Bekanntmachung für später im Jahr aufheben würden, falls sich wieder extreme Risikoaversionen in der europäische Wirtschaft zeigen sollten. Als Herr Draghi das letzte Mal im Juli das Podium bestieg, hatten wir, aufgrund des kürzlich stattgefundenen Brexit-Referendums, das Potenzial für eine solche Situation. Es gab sehr viel Unsicherheit; niemand wusste wirklich, was jetzt passieren würde, dazu die Bedrohung durch ein negatives Ereignis bei einer bereits schwächelnden Wirtschaft, die an der Hoffnung hing, dass die positiven Auswirkungen des QE anfangen würden, sich zeigen; und es gab einen wirklich echten Grund, um wachsam zu bleiben. Aber dieses Risiko scheint, zumindest zu diesem Zeitpunkt, unter Kontrolle zu sein, denn es scheint, dass der Artikel 50 so bald nicht aufgerufen werden wird.

Während es als recht sinnvoll erscheinen mag, dass die EZB weiterhin Geld für das Problem der beharrlich hohen Arbeitslosigkeit und der fast nicht vorhandenen Inflation verschwendet, wie sie es im März getan hat, hat eine größere Debatte über die Wirksamkeit des QE in Bezug auf mögliche Risiken langfristiger Nebenwirkungen zu toben begonnen. Sicher, die Märkte haben diese extrem negativen Nebenwirkungen noch nicht gesehen, aber das bedeutet noch lange nicht, dass wir über dem Berg sind. Die EZB-Zinsreduzierung(en) in den negativen Bereich haben unabdingbare Verzerrungen auf den Anleihemärkten in ganz Europa hervorgerufen. Die Renditen sind bodenlos niedrig, die Kurse sind sündhaft teuer und bis heute gibt es die sich abquälenden Volkswirtschaften in Spanien, Italien und Portugal, die viel weniger Renditen bieten als vergleichbare US-Schuldverschreibungen. Und die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, wie schwer es für eine größere Wirtschaft sein kann, von einer ultra-expansiven, QE gestützten Haltung zu mehr normalisierten Bedingungen zurückzukehren; die Vereinigten Staaten kämpfen immer noch damit, trotz den Bemühungen der Fed in den vergangenen mehr als 12 Monaten, eine "Normalisierung" zu erreichen.

Wir beginnen von den Mitgliedern der EZB ganz offen solche Besorgnisse zu hören, wie z. B. von Benoit Coeure bei dem Wirtschaftssymposium in Jackson Hole. Als der höchstrangige EZB-Offizielle, der in der letzten Woche an diesem Ereignis teilnahm, warnte Herr Coeure vor den potenziellen Nebenwirkungen der längeren übermäßigen Anwendung einer "unkonventionellen Geldpolitik".

Im Sinne der Neo-Keynesischen Wirtschaft betreten wir hier unbekanntes Gebiet. Vor 2016 hatte die EZB ein Muster mit relativer Vorsicht gezeigt und oft gab es vor einer wichtigen Bekanntmachung ein oder zwei Treffen. Das geschah in den vergangenen Jahren vor den beiden "größeren" QE-Bekanntmachungen der EZB. Im Mai 2014 erwähnte Mario Draghi, dass es in Bezug auf QE wahrscheinlich zu einer Bekanntmachung kommen würde. Und nachdem die Bank im Juni nichts unternahm, lieferten sie im Juli 2014 und das löste den Sturm von mehr als 3.000 Pips aus, der den Euro in den derzeitigen Unterstützungsbereich gegen den US-Dollar verhalf. Das gleiche geschah wieder im November 2015 vor dem Dezember-Meeting der EZB. Die Enttäuschung war groß, als die Bank sich im Dezember nur sehr leicht bewegte, doch folgte sie im März mit einem gewaltigen Plan, der auch die aggressivsten Erwartungen bei weitem übertraf.

Nach diesem Muster wäre es außerordentlich unwahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank irgendwelche Aktionen vornehmen wird, die sich als zu provokativ erweisen, zumal Teile aus dem erst kürzlich freigegebenen Paket noch dabei sind, durch die Wirtschaft zu sickern, und ehrlich gesagt, könnte die EZB sich einem Munitionsmangel nähern, zumindest kurzfristig. Das könnte ganz einfach ein Fall sein, wo die Bank annimmt, dass die Risiken einer "großen Aktion" die potenziellen Ergebnisse überwiegen.

Also - erwarten Sie am Donnerstag keine "großen" Bekanntmachungen von Herrn Draghi. Wir könnten etwas über eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms hören, aber selbst das könnte (und sollte vielleicht auf Grund der gegebenen Optionen) bis zum Dezember verschoben werden. Für die kommende Woche bleibt unsere Prognose für den Euro bei Neutral.

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