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Yuan Volatilität erhöht während einer Woche voller Zahlen

Yuan Volatilität erhöht während einer Woche voller Zahlen

2016-08-05 22:30:00
Renee Mu, Währungsanalyst
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Yuan Volatilität erhöht während einer Woche voller Zahlen

Fundamentale Prognose für den Yuan: neutral

Nach Gewinnen letzte Woche fielen diese Woche der Onshore- und der Offshore-Yuan gegenüber dem US Dollar. Um 10:30 Uhr EDT lag der Onshore-Yuan (USD/CNY) -0,23 % tiefer bei 6,6520, während der Offshore-Yuan (USD/CNH) mit einem Minus von -0,65 % bei 6,66831 zu liegen kam. Die über den Erwartungen liegenden Zahlen für den Bericht zu den US-Stellen außerhalb der Landwirtschaft für Juli beflügelten den Dollar am Freitag, was deutlich zu den Verlusten beim Yuan diese Woche beigetragen hat. Die Äußerungen der PBOC bezüglich der täglichen Referenzsätze waren diese Woche sehr unterschiedlich: Die Änderungen beim Fixing zwischen Montag und Freitag waren jeweils +234 Pips, -174 Pips, +256 Pips, -249 Pips und +38 Pips. Die Volatilität beim Yuan-Fixing ist deutlich erhöht, die Range des Fixing bleibt aber relativ eng. Der Ausblick zeigt, dass ein voller chinesischer Veröffentlichungskalender die Volatilität beim Yuan weiter anheben könnte und dass die Zahlen für Währungsreserven, den Verbraucherpreisindex, den Handel, die neuen Yuan-Kredite, das Geldangebot und die Industrieproduktion für Juli die Hauptrisiken darstellen. Außerdem dürften die Äußerungen der PBOC bezüglich des Yuan auf eine Range unterhalb des Niveaus von 6,70 abzielen, welches eine psychosoziale Bedeutung hat.

Die zwei Hauptmaße, auf die sich Investoren nächste Woche konzentrieren werden, sind das Geldangebot und die neuen Yuan-Kredite. Beide könnten die Geldpolitik der PBOC beeinflussen. Trader werden insbesondere die Differenz zwischen den Wachstumsraten der Geldmengen M1 und M2 im Auge behalten, da dies aufzeigen wird, wie ernst das Problem ist, das die chinesischen Investoren momentan haben: ihnen fehlt nicht das Geld, sondern es fehlen die Investitionsmöglichkeiten. Eine sich ausweitende Differenz zwischen M1 und M2 würde andeuten, dass das Problem zunehmend ernst wird. M1 ist ein Maß für die liquidesten Bereiche der Geldangebotsmenge: Noten, Münzen und Girokonten. M2 hat alle Elemente von M1 und schließt Guthaben mit ein, die mit nur ein wenig mehr Aufwand zu Bargeld gemacht werden können wie zum Beispiel Sparkonten. Im Juni lag das Geldmengenwachstum von M2 bei 11,8 %, während das M1-Wachstum auf 24,6 % angestiegen ist.

Das Fehlen von Investitionsmöglichkeiten beeinflusst die Differenz zwischen M1 und M2 direkt und indirekt: A) Wenn Firmen nicht genügend Investitionsmöglichkeiten haben, um ihr Geschäft auszudehnen, nehmen sie eine abwartende Haltung ein und halten sehr viel Bargeld auf den Girokonten. B) In einem solchen Umfeld werden Immobilien, ein traditionelles Steckenpferd chinesischer Haushalte, wieder attraktiv. Chinesischen Privatinvestoren bleibt nicht viel anderes übrig, als Aktien und Immobilien zu kaufen. Nach der Abschwächung bei den Aktien letzten August und diesen Januar sind viele chinesische Investoren vorsichtig mit Aktien geworden und interessieren sich jetzt eher für Immobilien. Handelsbanken sind außerdem eher gewillt, Hypotheken an Haushalte zu vergeben, als Kredite an Firmen zu verleihen, welche in einer sich verlangsamenden Wirtschaft ein steigendes Kreditrisiko aufweisen. Chinas Juni-Bericht über die neuen Yuan-Kredite zeigte, dass die mittel- bis langfristige Verschuldung der Haushalte im Juni auf 563,9 Mrd., ein Allzeithoch, gestiegen ist. Ihr Bargeld floss schlussendlich auf die Girokonten der Immobilienunternehmen, was die Differenz zwischen dem Wachstum von M1 und M2 weiter vergrößert hat. Die Juli-Zahlen des Geldangebots und der neuen Yuan-Kredite könnten den Investoren zeigen, ob sich diese Differenz verbessert.

Im Moment ist es weniger wahrscheinlich, dass die PBOC weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen ergreifen wird, da dies dem privaten Sektor nicht helfen würde, seine Geschäftstätigkeit auszudehnen und außerdem weitere Preisblasen schaffen könnte. Vier der einflussreichsten chinesischen Regulierungsbehörden, einschließlich der PBOC, haben eine Reihe von strafferen Regelungen für die chinesischen Finanzmärkte beim Versuch eingeführt,Kreditrisiken und Vermögenspreisblasen einzudämmen. Wenn sich die Investitionsbedingungen aber verbessert haben, könnte die PBOC die Zügel bei der Kreditvergabe lockern. Ein solcher Ausblick könnte einige Volatilität bei den Yuan-Kursen verursachen.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) ist eines der wichtigsten Masse für die chinesische Wirtschaft, da eine tiefe Zahl die Wahrscheinlichkeit erhöhen könnte, dass die PBOC eine expansivere Geldpolitik befürwortet. Obwohl China mit dem Risiko von Vermögenspreisblasen zu kämpfen hat und die chinesische Zentralbank den Benchmark-Zins wahrscheinlich eher nicht senken oder aggressive Maßnahmen ergreifen wird, könnte eine schwache VPI-Zahl den Weg für die PBOC frei machen, in Zukunft geldpolitische Anpassungen zu machen, wenn sich die Investitionsbedingungen verbessern. Die VPI-Zahl für Juli wird gemäß Bloomberg voraussichtlich auf 1,8 % oder gemäß chinesischen Institutionen sogar tiefer auf 1,7 % fallen. Beide sind weit vom Ziel-Level von 3,0 % entfernt.

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