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GBP/USD-Schwäche nach BoE dürfte anhalten; Unterseitenziele im Fokus

GBP/USD-Schwäche nach BoE dürfte anhalten; Unterseitenziele im Fokus

2016-08-05 22:16:00
David Song, Währungsstratege
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GBP/USD-Schwäche nach BoE dürfte anhalten; Unterseitenziele im Fokus

Fundamentale Prognose für das GBP: Bärisch

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Das GBP/USD läuft Gefahr, seinen Rebound ab dem Juli-Tief (1,2788) wieder abzugeben, da die Bank of England (BoE) ihren Lockerungszyklus wieder aufnimmt, und die positiven Daten aus der US-Wirtschaft erhöhen die Wetten für eine Zinserhöhung der Fed in 2016.

Der mehrgliedrige Ansatz des Monetary Policy Committee (MPC) (neuer, rekordtiefer Zinssatz, ein neues Förderungsprogramm auf Zeit, GBP 10 Mrd. Unternehmensanleihenkäufe und zusätzlich GBP 60 Mrd. in Staatsanleihenkäufe), um die Auswirkungen des "Brexits" zu verringern, führt im Sterling zu einem bärischen Ausblick, vor allem da der Vorsitzende Mark Carney weitere Unterstützungen in der britischen Volkswirtschaft offen hält. Die BoE könnte tatsächlich ihre Geldpolitik in unerforschte Gebiete bringen, da die Zentralbank ihre Wachstumsprognosen heruntergesetzt hat und davor warnt, dass "eine Mehrheit der Mitglieder voraussichtlich bei einer der nächsten Sitzungen des MPC im Laufe des Jahres eine weitere Senkung der Bankrate auf ihre Untergrenze befürworten wird". Aber die neuen Bemerkungen des Vorsitzenden Carney deuten an, dass die Zentralbank es vermeiden wird, den Benchmark-Zinssatz in den negativen Bereich zu verschieben, denn der Ausschuss führt ein "Förderungsprogramm auf Zeit ein, um die Senkung der Bankenrate zu stützen". Trotz der Spekulation einer weiteren geldpolitischen Lockerung könnte der Widerwillen der BoE, Negativzinsen einzuführen, die Gefahr eines Rückgangs im GBP/USD verringern, da die Zentralbank für die Kreditkosten eine Untergrenze bestimmt hat.

Gleichzeitig könnte die Schaffung von 255.000 neuen Stellen in den US Non-Farm Payrolls (NFP) den Druck auf das Federal Open Market Committee (FOMC) erhöhen, damit es die Geldpolitik zunehmend normalisiert, vor allem da die US-Volkswirtschaft bald die "Vollbeschäftigung" erreicht hat. Die wichtigen Daten, die nächste Woche veröffentlicht werden, könnten die Zinserwartungen stützen, denn es wird von den Einzelhandelsumsatzzahlen eine weitere Zunahme von 0,4 % im Juli erwartet, während die Umfrage der U. of Michigan zum Vertrauen voraussichtlich im August besser ausfallen sollte. Anzeichen eines höheren Verbrauchs könnten die Attraktivität des US Dollars erhöhen und die Fed-Offiziellen dazu veranlassen, eine restriktive Haltung einzunehmen, da der Verbrauch weiterhin einer der Haupttreiber für das Wachstum und die Inflation darstellt. Die Vorsitzende Janet Yellen könnte aber am nächsten Policy Meeting im September versuchen, etwas Zeit zu schinden, denn die Präsidentschaftswahlen in den USA überschatten den Ausblick. Die Fed könnte in absehbarer Zukunft somit eine abwartende Haltung einnehmen, denn der Ausschuss argumentiert, dass die "marktorientierten Messungen des Inflationsausgleichs tief bleiben; die meisten auf Umfragen basierten Messungen der längerfristigen Inflationserwartungen haben sich in den letzten Monaten per Saldo kaum verändert". Der US Dollar könnte kurzfristig vor weitere Probleme gestellt werden, da die Zentralbank-Offiziellen allgemein auf Beweise für eine stärkere Inflation warten.

GBP/USD-Schwäche nach BoE dürfte anhalten; Unterseitenziele im Fokus

Trotzdem könnte sich der längerfristige Abwärtstrend im GBP/USD in den nächsten Tagen wieder festigen, denn das Paar schafft es nicht, den Keil / die Dreiecksformation beizubehalten, die es vom Vormonat übertragen hat. Das Fortsetzungsmuster deutet weitere Verluste für das Cable an, vor allem, da es eine Reihe tieferer Hochs & Tiefs im August verzeichnet hat. Somit befindet sich der nächste interessante Bereich tiefer um 1,2920 (100 % Expansion) bis 1,2950 (23,6 % Expansion), und ein Bruch des Juli-Tiefs (1,2788) legt 1,2630 (38,2 % Expansion) frei.

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