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Britisches Pfund: Trade scheint zu schön, um wahr zu sein – Achten Sie auf wichtiges Risiko

Britisches Pfund: Trade scheint zu schön, um wahr zu sein - Achten Sie auf wichtiges Risiko

Fundamentale Prognose für das GBP: Bärisch

Das Britische Pfund beendete die Woche gegenüber dem US Dollar praktisch unverändert, trotz der stark enttäuschenden Wirtschaftsdaten im UK. Ein voller Wirtschaftskalender in den kommenden Tagen könnte dennoch langfristige Auswirkungen auf das Trader-Sentiment haben, und vor dem wichtigen Zinsentscheid der Bank of England, der in zwei Wochen stattfindet, steht viel auf dem Spiel.

Die bevorstehende Publikation des Bruttoinlandsprodukts des UK für das 2. Quartal wird den Investoren einen tiefen Einblick in die relative Stärke der Volkswirtschaft vor dem UK-Referendum bieten. Und obwohl wir noch eine Weile warten müssen, bis wir die Auswirkungen des sogenannten “Brexits” auf das BIP sehen werden, würden jegliche Anzeichen, dass die Volkswirtschaft bereits vor der Abstimmung stagnierte, den Ausblick mit größter Wahrscheinlichkeit verschlechtern. Die jüngsten Umfragen in der Industrie deuten an, dass die UK-Wirtschaft seit der Weltwirtschaftskrise bis Juli am meisten stärksten geschrumpft ist. Die enttäuschenden Zahlen verursachten einen sofortigen Selloff im GBP, und die Zinssatz-Trader sehen nur eine Chance von 90 Prozent, dass die Bank of England die Zinssätze bei ihrer Sitzung am 4. August senken wird.

Es genügt zu sagen, dass das Wirtschaftssentiment für die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt weiterhin trübe ist. Und gleichzeitig sind die Erwartungen für die weiteren Wirtschaftszahlen so tief, dass sogar eine geringfügig positive Überraschung eine wichtige Erleichterungsrallye im Britischen Pfund auslösen könnte. Die neuesten CFTC Commitment of Traders Daten zeigen, dass die Großspekulanten jetzt im GBP/USD netto seit der Woche vom 3. Juni 2013 am stärksten im Short sind.

Das GBP bleibt klar in einem starken Abwärtstrend, und es ist auch deutlich zu erkennen, dass die extrem einseitige Short-Positionierung die Gefahr einer starken Short-Abdeckungsrallye mit sich bringt. Wir müssen nur die rasche Rallye des Britischen Pfunds vom 20. Juli betrachten, nachdem das stimmberechtigte Mitglied der Bank of England, Kristin Forbes unerwartete Bemerkungen machte. Forbes stand in starkem Gegensatz zum BoE-Vorsitzenden Mark Carney als sie sagte, dass das Monetary Policy Committee der Zentralbank die Zinssätze nicht senken sollte, bevor sie keine Beweise für eine Stagnation aufgrund des Brexit hätte. Es ist sicherlich erwähnenswert, dass ein stimmberechtigtes Mitglied so freimütig ausschert und sich gegen Zinssenkungen äußert. Ihre Worte alleine werden aber wohl kaum den allgemeinen Ausblick für die künftige Politik der Bank of England verändern, und das ertragsempfindliche Britische Pfund tradet praktisch genau dort, wo es sich vor ihren Bemerkungen befand.

Trader sollten sich also auf eine starke Volatilität im Britischen Pfund gefasst machen, denn jegliche Überraschungen in den BIP-Zahlen und Hinweise darüber, ob die Bank of England bei ihrer August-Sitzung die Zinssätze senken und die Politik lockern wird, stehen im Fokus. Der allgemeine Trend lässt einen weiteren Rückgang des Britischen Pfunds vermuten, und die makroökonomischen Bedingungen unterstützen dies ebenfalls. Dennoch ist das Risiko klar - die extrem einseitige Positionierung erhöht auch die Gefahr starker Erleichterungsrallyes. Aufgrund der Unsicherheit ist im Trading des Sterlings Vorsicht geboten. - DR