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Bereitet sich Japan auf das ‚Helikoptergeld’ vor?

Bereitet sich Japan auf das ‚Helikoptergeld’ vor?

2016-07-16 00:03:00
: James Stanley,
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Bereitet sich Japan auf das ‚Helikoptergeld’ vor?

Fundamentale Prognose für JPY: Bärisch

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An diesem Wochenende sahen wir eine starke Veränderung im Tempo der Kursbewegungstrends in den japanischen Märkten. Nachdem Shinzo Abes Koalition die Mehrheit im Oberhaus des japanischen Parlaments gewonnen hatte, reduzierte sich der Widerstand gegen die Verfassungsreformen und einem zusätzlichen Wirtschaftsstimulus. Dies verursachte einen starken Rückgang im Yen, denn die Aussicht auf eine noch stärkere Intervention wurde im Inselstaat immer wahrscheinlicher.

Die Märkte beginnen nun bereits, das Datum der nächsten Sitzung der Bank of Japan am 28. und 29. Juli auf dem Kalender einzukreisen, denn dann könnte ein weiterer Stimulus angekündigt werden; und nachdem sich Shinzo Abe und Haruhiko Kuroda zu Beginn dieser Woche mit Ben Bernanke trafen, gehen Gerüchte um, dass Japan vielleicht bald das "Helikoptergeld" anwenden könnte, was die Trends einer Yen-Schwäche und Nikkei-Stärke noch stärker fördern könnte.

Der Begriff "Helikoptergeld" stammt vom Ökonomen Milton Friedman, der ihn in seinem Artikel von 1969 mit dem Titel "Die optimale Geldmenge" verwendete, jedoch nie eingeführt wurde. Es ist immer noch alles sehr theoretisch und kann sich auf eine von zwei Maßnahmen beziehen, die eine Alternative zum Quantitative Easing darstellen. Einerseits kann die Politik auf die permanente Monetisierung des Budgetdefizits einer Regierung ausgerichtet werden. Andererseits kann die Politik so ausgelegt werden, um direkte Transfers zum Privatsektor mit der Geldbasis zu finanzieren; ähnlich wie wenn Bargeld aus einem Helikopter hinausgeworfen wird, damit es wieder ins Finanzsystem eingespritzt wird und dabei den inflationären Druck erhöht. Dies ist eher ein "QE für das Volk" und nicht ein QE, das dem Bankensektor zur Verfügung gestellt wird, der in diesem Bereich kaum greifbare Resultate in der japanischen Volkswirtschaft gebracht hat.

Um eine solche Maßnahme umzusetzen, bräuchten die Märkte eine Koordination der monetären und Finanzpolitik, und nachdem Abes Koalition die Wahlen in Japan gewonnen hat, könnte die Aussicht darauf wahrscheinlicher werden. Es gibt jedoch gewisse Hindernisse, die eine baldige Einführung wohl unmöglich machen, vor allem bereits bei der nächsten BoJ-Sitzung Ende des Monats: vor allem die Tatsache, dass dies zurzeit in Japan noch nicht legal ist. Es ist nämlich in Japan noch gesetzlich verboten, Staatsschulden direkt zu emittieren. Also müsste das Parlament dieses Gesetz abändern, bevor das Helikoptergeld eingeführt werden könnte.

Beinahe sicher ist derzeit, dass Japan mehr Stimulus einführen wird. Wir hörten darüber bereits von Premierminister Shinzo Abe, als er anmerkte, dass Japan im Herbst ein "umfassendes, kühnes Maßnahmenpaket" einführen würde. Die große Frage lautet nun, wie sie dies umsetzen wollen, und wie aggressiv diese Maßnahmen sein werden, denn mehr als drei Jahre QE haben es nicht geschafft, die Inflation über das Ziel der BoJ von 2 % zu steigern.

In der jüngsten Vergangenheit zeigte die Bank of Japan ihre Neigung zu Überraschungen in ihrem Kampf, die Inflation zu erhöhen. Am 31. Oktober 2014 kündigte die Bank an, dass sie mit dem QE nun Aktien zu kaufen beginnen würde. Weniger als ein Jahr später brachen die chinesischen Aktienbörsen zusammen, und der Japanische Staatspensions- und Investmentfond erlitt einen Verlust von -5,6 %. Diese Idee hatte also nicht besonders gut funktioniert. Am 29. Januar dieses Jahres führte die BoJ überraschend Negativzinsen ein, womit praktisch alle Beteiligten überrumpelt wurden. Dies schwächte den Yen etwa einen Tag lang ab, und in der darauffolgenden Woche wurde dieser Rückgang mehr als wettgemacht. Diese Maßnahme scheiterte also ebenfalls. Zu erwarten, dass die Bank of Japan eine noch ungeprüfte und radikale Form von Wirtschaftsstimulus in Form des "Helikoptergeldes" einführen könnte, ist also durchaus möglich, aber das ist wohl innerhalb der nächsten zwei Wochen kaum machbar.

Der Stimulus wird aber wahrscheinlich kommen, und es ist nur eine Frage der Zeit bis wir wissen, wie dies umgesetzt wird, sei es mit Helikoptergeld oder nur mehr QQE (Quantitative und Qualitative Easing). Und obwohl September wohl eher der Zeitpunkt ist, an dem wir eine solche Ankündigung der Bank of Japan hören werden, und nicht bei der Sitzung in zwei Wochen, werden die Märkte diese Möglichkeit eines zusätzlichen Wirtschaftsstimulus in den kommenden Wochen einkalkulieren.

Für die nächste Woche ist der Ausblick für den Japanischen Yen bärisch, und zwar unter der Annahme der Vorwegnahme eines möglichen Stimulus in Japan, ob das nun im Juli oder September passieren wird.

- JS

stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.