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Haben Sie Schwierigkeiten beim Handel mit dem Britischen Pfund? Das könnte der Grund dafür sein.

Theresa May ist jetzt offiziell dabei, am Mittwoch den 13. Juli 2016 die neue Ministerpräsidentin des UK zu werden, nachdem die Tory-Kollegin Andrea Leadsom bekanntgab, dass sie ihr Pferd aus dem Rennen nehme und David Cameron seinen sofortigen Abgang verkündete. Obwohl May sich bereits seit 1986 für die Politik engagiert wurde sie erst in 1997 Parlamentsmitglied. Im Jahr 2002 wurde sie als die erste Frau zur Vorsitzenden der Konservativen Partei gewählt und in 2012 zur Innenministerin, eine Position, die sie bis heute eingenommen hat.

In dem Führungsrennen erhielt May von ihrer Partei beträchtliche Unterstützung und sammelte in der letzten Runde der MP-Wahl 199 Stimmen im Vergleich zu den 84 Stimmen für Leadsom ein. Das Rennen um die Nachfolge von Cameron sollte eigentlich den ganzen Sommer anhalten und seinen Höhepunkt bei dem Parteitag der Konservativen Partei im September erreichen. Doch hat Leadsoms Rückzug von dem Rennen den ganzen Vorgang zu Ende gebracht. Jetzt steht die zukünftige Ministerpräsidentin unter Druck, das Versprechen, die Nation aus dem Block hinauszuführen, einzulösen.

Was bedeutet das für Brexit und den Artikel 50? Anders als ihr Vorgänger, Cameron, der immer zögerte, den Artikel 50 auszurufen, hat May öffentlich ausgesagt, der Wille der Wähler müsse respektiert werden und „Brexit bedeute Brexit”. Weiter lehnte May die Forderung der Laborparty, der Grünen und der LibDems nach einer vorgezogenen Wahl ab und sagte, dass es bis 2020 keine neuen Wahlen geben werde.

Sie teilte auch ihre Ansicht über die Vereinigung des Landes mit, und dass sie eine starke, positive Vision für die Zukunft des UK bilden wolle. Sie versprach jedoch auch, den Artikel 50 nicht unmittelbar nach der Amtseinsetzung auszulösen. Sie möchte mindestens bis zum Jahresende warten, um Bedingungen mit der EU auszuhandeln, die den Zugang des UK zu den europäischen Märkten gewährleistet, ohne dass sie einer ungebremsten Immigration zustimmen müssten. Die EU-Führung wird wohl kaum auf einen solchen Deal eingehen, denn die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hatte bereits gesagt, dass es keine informellen Vorverhandlungen geben würde; und heute früh sagte der EU-Beauftragte Pierre Moscovici, dass May den Brexit-Prozess "beschleunigen" und sich auf den Artikel 50 berufen müsse.

Es scheint so, als ob May, die vor dem Referendum vom 23. Juni für ein "Bleiben" war, ihrer Aufgabe der Umsetzung des Brexits gewachsen ist. In ihrer Stellungnahme sagte sie gestern, dass “keine Versuche unternommen werden, in der EU zu bleiben. Es gibt keine Versuche, durch eine Hintertür wieder zurückzukehren. Kein zweites Referendum. Das Land stimmte für einen Austritt aus der Europäischen Union, und als Premierministerin werde ich sicherstellen, dass wir die Europäische Union verlassen.”

Ihre Führung bedeutet ein schnelleres Tempo im Brexit und das Auslösen des Artikels 50, aber schneller ist ein relativer Begriff. Sie wird sicherlich schneller und aggressiver als Cameron sein, aber sie wird sich immer noch durch das Parlament durcharbeiten müssen, um die Mehrheit für die Auslösung des Artikels 50 zu erhalten. Und obwohl es stimmt, dass die Mehrheit des Parlaments ihrer Partei angehört (330/650 MPs), gibt es zahlreiche Tories, die gegen den Brexit waren. Sie wird nicht nur andere Parteien auf ihre Seite ziehen müssen, sondern auch ihre eigene. Es ist eine schwierige Aufgabe, denn 463 MPs sagten vor der Abstimmung am 23. Juni, sie seien für ein "Bleiben", gegenüber den 150 MPs, die für einen Austritt waren.

Theresa May: Neue Britische PM

Theresa May: Neue Britische PM

Unnötig zu sagen, dass der Weg des Brexits alles andere als klar ist, auch wenn May vom politischen Debakel im UK als neue Premierministerin hervortritt. Der Zustand und die Struktur der Beziehung des UK innerhalb der EU wird noch eine Weile lang unklar bleiben, und die Geschäfte können es sich einfach nicht leisten, so lange zu warten. Die Märkte sind heute vielleicht ruhiger, aber ein Mangel an politischer Klarheit im UK wird das Britische Pfund belasten, was sich auch weltweit auf die riskanten Märkte auswirkt.

Theresa May: Neue Britische PM