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Der Dow Jones Dollar Index (Ticker = USDollar) hielt zum fünften Quartal in Folge an seiner relativ gutartigen Range von 5,8 Prozent, knapp unter dem 13-Jahreshoch fest. Die fundamentale Motivation hinter dem beachtlichen Anstieg im Greenback in den vorherigen fünf Jahren hat klar an Kraft verloren. Der Fokus ist nicht länger die abweichende Geldpolitik zwischen den größten Volkswirtschaften weltweit und die minimale Rendite. Stattdessen verschiebt sich der Schwerpunkt auf das andere Ende dieser Investment-Skala: das "Risiko". Während ein blindes Greifen nach immer stärker sinkenden Erträgen Trader veranlasst, ihre Aussetzung zunehmend zu kontrollieren und die Notausgänge zu suchen, sollte ein Finanzfeuer ausbrechen. Sollten wir erneut eine extreme Risikoversion erleben, wird der Dollar voraussichtlich eine strukturelle Unterstützung erhalten. Wenn wir aber in der eher gemäßigten Stufe einer Risikoaversion bleiben, dann könnte die Währung gut und gerne leiden, da ihre schwer erkämpfte "Carry-Prämie" schwindet.

Im Falle eines Brandes

Im ersten Quartal von 2015 genoss der US Dollar einen außerordentlichen Anstieg, größtenteils dank seiner Position ganz oben auf der globalen Zinssatzkurve. In anderen Worten, die ungewöhnlich Absicht, die Geldpolitik zu normalisieren (mit der Warnung vor und der Einführung von Zinserhöhungen), nährte den extremen Appetit der Spekulanten in aller Welt. Die mageren Erträge der langsamen Zinsanhebungen ab der Nullgrenze zu begehren, setzt vor allem einen deutlichen Fokus auf die Rendite voraus, wobei die Risiken, die diese Zinsen mit sich bringen, ignoriert werden. Einerseits werden also diese Zinserwartungen gegenüber der Fed bei einem langsameren Wachstum, der Brexit-Volatilität und den üblichen Turbulenzen aus China abnehmen. Andererseits wird der Greenback erleben, wie sein Status als sicherer Hafen wieder auflebt.

Wenn die Welt unter einem Rückzug aus dem Risiko leidet, dann gibt es zweifellos einige wenige Märkte, die davon profitieren. Der Dollar ist einer dieser extrem sicheren Häfen. In einer Welle globaler Risikoaversion, gibt es keine Anstrengungen, eine ideale Mischung aus Stabilität und Rendite zu finden. Die Stabilität und die Liquidität sind oft die einzigen Sorgen. Es gibt nur wenige Märkte, die in derselben Umlaufbahn der Sicherheit wie der Dollar und die Staatsanleihen stehen. Und es gibt kaum genügend Zeit oder Bereitwilligkeit, diese Flucht in Richtung Sicherheit zu debattieren, wenn die Panik einsetzt. In der nachstehenden Grafik zeigen wir den deutlichen Zusammenhang zwischen dem US Dollar und dem FX-Volatilitätsindex (der aus einem gleich gewichteten Index der implizierten mittelfristigen Volatilität im EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY und AUD/USD besteht) – obwohl die vergangene Leistung keine Garantie für künftige Resultate bietet. Zugegeben, diese Zeitspanne reflektiert keine extreme Risikoaversion und ist unverhältnismäßig stärker auf den Devisenmarkt konzentriert. Eine Eskalation im Gefühl einer Unsicherheit im gesamten Finanzsystem würde die Attraktivität des Dollars nur zusätzlich erhöhen.

Wird der US Dollar mit seinem Reserve-Status seine Muskeln spielen lassen?

Chart erstellt von John Kicklighter, Chef-Währungsstratege bei DailyFX.com. Datenquelle: Bloomberg.

Sollte die Welt endlich nachgeben und ihre Jagd auf leicht höhere Renditen unterbrechen und/oder das Risiko ihrer Aussetzung zugeben, wäre die daraus erfolgende Abnahme deutlich zu spüren sein. Während gewisse Märkte bereits einen deutlichen Rückgang von ihren Anstiegen nach der Weltwirtschaftskrise erlebten (Schwellenmärkte, Hochzinswährungen, sogar Carry-Trade), gibt es immer noch eine starke und außerordentliche Aussetzung weltweit. Eine weitere Hebelwirkung für den Dollar in der "Flucht zur Qualität" ergibt sich vom Brexit. Die Entscheidung der UK via EU-Referendum aus der Europäischen Union auszutreten, führte zu besorgniserregenden Wachstumsprognosen in der UK, und auch die langfristige Stabilität der Volkswirtschaft wird infrage gestellt. Dies führt zu einer starken Abschwächung der zweitgrößten Reservewährung (Euro) und der drittgrößten (Pfund) der Welt. Primär wird von dieser Verschiebung die weltgrößte Währung profitieren - der US Dollar.

Wird der US Dollar mit seinem Reserve-Status seine Muskeln spielen lassen?

Chart erstellt von John Kicklighter, Chef-Währungsstratege bei DailyFX.com. Datenquelle: Internationaler Währungsfond.

Ist die Geldpolitik entscheidend? Ja, aber davon wird der US Dollar kaum profitieren.

Falls weltweit das Risiko aufgegeben wird, sollte der US Dollar davon profitieren. Am anderen Ende des Spektrums würden ein steigendes Wachstum und die Stabilisierung der internationalen Befürchtungen (China und Brexit) dem USD ebenfalls Vorteile verschaffen. In diesem Fall würde die günstige geldpolitische Schräglage der Fed unterstützt. Ein solch ideales Szenario ist jedoch unwahrscheinlich. In einer Situation, in der das Sentiment wachsam ist aber keinen direkten Alarm auslöst, würde der US Dollar an Kraft verlieren.

Der US Dollar befand sich zum Handelsschluss des zweiten Quartals nahe bei seinen mehr als Jahrzehnte langen Hochs, dank seiner Tüchtigkeit in Bezug auf die Zinssätze. Ein gemäßigtes Level an Risiko, gepaart mit einer starken Unsicherheit gegenüber der Zukunft würde zu einer gleichmäßigeren Verschlechterung des Sentiments führen, wobei die sicheren Anlagen als gleichgesetztere Ebenbürtige gelten würden. In einem solchen Fall werden die Staatsanleihen der größten Volkswirtschaften der Welt (USA, Eurozone UK, Japan, usw.) die Suche nach Sicherheit auf sich ziehen. In Bezug auf den Euro und den Yen würde die steigende Skepsis gegenüber der Wirksamkeit der Stimulusprogramme der EZB und der BoJ die Abwertung der Währungen mit noch tieferen negativen Zinsen oder der Einführung eines neuen QEs abbremsen. Der Dollar hat jedoch bei der anhaltenden Spekulation zu den Zinserhöhungen noch eine konkrete Prämie zu verlieren. Gemäß der Prognose des FOMC nach der Juni-Sitzung, glaubt der Ausschuss immer noch, dass er in 2016 zwei Zinsanhebungen vornehmen wird. Die Märkte aber, gemessen an den Fed Fund Futures, sehen keinerlei Chance für zwei Zinsanhebungen, und zweifelt sehr stark (9 Prozent Chance) an einer einzigen bis Dezember. Während die Wochen ohne Fortschritte gegenüber einem höheren Leitzins vorbei gehen, wird der Dollar wegen seiner nachlassenden Attraktivität sinken.

Wird der US Dollar mit seinem Reserve-Status seine Muskeln spielen lassen?

Chart erstellt von John Kicklighter, Chef-Währungsstratege bei DailyFX.com. Datenquelle: Bloomberg, US Federal Reserve.

Technische Analyse: Zuerst ein Anstieg und dann ein Rückgang?

Wird der US Dollar mit seinem Reserve-Status seine Muskeln spielen lassen?

US DOLLAR Wochenchart - Erstellt von Jamie Saettele, Technischer Senior-Stratege, mit Trading View Charts von DailyFX.com

In der Prognose für das Q2 bemerkten wir, dass “eine Schwäche unterhalb der Mittellinie voraussichtlich eine starke Schwäche bis zum Mai-Tief auslösen würde, bevor eine nächste Rallye versucht würde ... Kurz gesagt, es gibt Anzeichen dafür, dass sich die Rallye abschwächt, aber sie ist noch nicht zu Ende.” Die Entwicklungen im Q2 deuten an, dass die Rallye im US DOLLAR seit 2011 fertig ist und dass der Index vielleicht vor einer starken Abwertung steht. Zunächst einmal besteht die Rallye ab dem Tief von 2011 aus zwei gleichmäßigen Etappen in geometrischer Hinsicht. Jede Bullen-Etappe (August 2011 bis July 2013 und Oktober 2013 bis Januar 2016) deckt knapp mehr als 18% ab. Der impulsive Rückgang ab der Gleichstellungsmessung weist auf eine deutliche Verhaltensänderung hin; der Trend deutet nach unten.

Ein fester Längenzyklus ist ebenfalls beachtenswert. Die Wenden von 2011, September 2012, Oktober 2013 und January 2016 zeigen einen 58-Wochen-Zyklus zueinander. Die Tatsache, dass das Top mit dem Zyklus übereinstimmt erhöht die Zuversicht, dass das Januar-Hoch wichtig war. Das nächste Zyklus-Datum ist erst im Februar 2017, aber der Mittelpunkt dieses Zyklus (29 Wochen) hat ebenfalls eine Vielzahl von Wenden identifiziert, und als nächstes steht die Woche, die am 5. August endet, an. Ein vorübergehendes Tief könnte sich entwickeln, falls der Index bis diese Woche sinken sollte, vor allem wenn er nahe bei der Trendlinie von 2011-2014 tradet (ungefähr 11100).

Kurzfristig erzeugte der Brexit ein Rallye zum Widerstand, der von der ehemaligen Kanalunterstützung, vormals Widerstand (Mai 2015) gebildet wurde. Eine Wende tiefer ab dieser klar definierten Neigungslinie würde ein bärische Trading befürworten. Eine Stärke oberhalb von 12131 (Eröffnungskurs des Jahres) würde zumindest den bärischen Ausblick hinauszögern und vielleicht sogar widerlegen.

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