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Die ungebremste Abwertung im Wechselkurs des USD/JPY könnte weiterhin die Spekulation für eine Intervention in der Währung schüren, aber das Federal Open Market Committee (FOMC) und die Bank of Japan (BoJ) werden möglicherweise in den kommenden Monaten wegen der Unsicherheit gegenüber der Weltwirtschaft keine andere Wahl haben, als eine abwartende Haltung einzunehmen.

Neben der Wahl des japanischen Ratshauses im Juli könnte die Auflösung in Europa stärkere Auswirkungen auf den Devisenmarkt haben und eine deutliche Verschiebung im Trader-Sentiment auslösen, da die steigende Ansteckungsgefahr die Risikoneigung beeinträchtigt. Nachdem Japan wieder seine klassische Rolle als Kreditgeber der Welt übernimmt, könnte die verbesserte Zahlungsbilanz (Balance of Payments - BoP) die Nachfrage nach dem Yen erhöhen, denn der Ausblick für die globale Wirtschaft wird von der Ungewissheit immer stärker überschattet. Die japanischen Offiziellen werden vielleicht immer mehr Mühe haben, ihre lokale Währung kleinzureden, während das Carry Interest nachlässt, und die Anstrengungen, den Yen abzuschwächen werden möglicherweise zu nichts führen, vor allem, da die BoJ weiterhin die Auswirkungen ihrer Negativzinspolitik beobachtet. Auch wenn die Zentralbank länger unter Druck bleibt, um die reale Wirtschaft weiterhin zu unterstützen, wird Gouverneur Haruhiko Kuroda in den kommenden Monaten eventuell an der aktuellen Politik festhalten, denn Premierminister Shinzo Abe verzögerte die Erhöhung der Mehrwertsteuer und versprach, "kühne" Maßnahmen zu ergreifen, um eine stärkere Erholung zu fördern.

Gleichzeitig wird die Federal Reserve vielleicht abwarten und ihren Normalisierungzyklus weiter hinauszögern, denn die Zentralbank macht sich immer noch Sorgen um die geringe Inflation und die externen Risiken, die die reale Wirtschaft bedrohen. Auch wenn die USA bald die "Vollbeschäftigung" erreicht haben, wird das FOMC vielleicht mehr Zeit schinden, denn "der Ausschuss erwartet, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen auf eine Art und Weise weiterentwickeln werden, die nur allmähliche Erhöhungen in der Federal Funds Rate erlauben". Auch die Fed-Vorsitzende Janet Yellen mag in den kommenden Monaten eher eine expansive Haltung einnehmen, da die marktorientierten Messungen des Inflationsausgleichs schwach bleiben, während die "auf Umfragen gestützten Messungen der längerfristigen Inflationserwartungen sich kaum verändert haben". Da die Fed keine Eile hat, höhere Kreditkosten einzuführen, könnten die schwindenden Zinserwartungen kurz- bis mittelfristig eine Schwäche im USD fördern, während die Marktteilnehmer ihren Ausblick in Bezug auf die Geldpolitik anpassen.

Somit könnte sich der Dollar-Yen in den nächsten Monaten weiter abschwächen, denn die Marktteilnehmer schließen Wetten in Bezug auf die nächste Zinsanhebung der Fed ab, während die Anstrengungen der japanischen Offiziellen zur Abschwächung der lokalen Währung wegen des abnehmenden Carry Interest nicht den erhofften Erfolg bringen könnten.

Der Status des Japanischen Yens als "Finanzierungswährung" erhöht das Risiko einer allgemeinen Korrektur im USD/JPY

Der Status des Japanischen Yens als "Finanzierungswährung" könnte weiterhin eine Hauptrolle bei der Kursentwicklung vor den wichtigen Zinsentscheiden spielen, da sich der USD/JPY im Allgemeinen gleich wie die globalen Benchmark-Aktienindizes bewegt.

USD/JPY & S&P500

USD/JPY: Grund für Verluste sind abwartende Haltung in der Politik und schwindendes Carry Interest

Chart erstellt vonDavid Song, Währungsanalyst, Quelle: Bloomberg

Tatsächlich könnten die gemeinsamen Bemühungen der Zentralbanker weltweit, um eine weitere Stagnation in der Weltwirtschaft zu bekämpfen, das Sentiment im Markt verbessern, aber die Angst vor einer "harten Landung" in China, kombiniert mit dem schwächeren Ausblick für die Schwellenländer könnte das Vertrauen der Investoren weiter untergraben und eine Abwicklung des "Carry Trades" verursachen. Verschiebungen in den Risikotrends könnten ihrerseits zu einer Wende im USD/JPY führen, während die Marktteilnehmer den Ausblick in der Geldpolitik neu beurteilen.

Technische Analyse: USD/JPY unterhalb des 200 DMA weiterhin bärisch

USD/JPY: Grund für Verluste sind abwartende Haltung in der Politik und schwindendes Carry Interest

Der technische Ausblick im USD/JPY ist weiterhin bärisch, denn das Paar tradet weiterhin unterhalb seines 200-Tages-SMA (Simple Moving Average). Bis heute ist das Paar im Handelsjahr 2016 um ganze 2489 Pips gesunken. Zurzeit befindet sich der 200-Tages-SMA bei 115,27. Solange der USD/JPY unter diesem Wert tradet, sollte sein Trend als bärisch erachtet werden.

Der USD/JPY könnte versuchen, ein neues Swing-Tief ab dem Tief vom Juni 2016 von 98,78 zu bilden. Falls der Kurs ab da weiter ansteigt, könnte man annehmen, dass der USD/JPY in einem anhaltenden, absteigenden Kurskanal traden. Der Widerstand für diesen Kanal wurde anhand der Verbindung einer Reihe von Hochs ermittelt, die auch das Hoch vom Februar 2016 von 121,68 und das Hoch vom Juni 2016 von 111,44 einschließen. Falls der Kurs diesen Kanal testet, sollten Trader erwarten, dass der USD/JPY wieder in die Richtung seines primären Trends zurückkehrt. Falls der USD/JPY aber über diesen Widerstandspunkt steigt, könnte das Paar eine weitere Rallye starten. In diesem Fall sollten Trader vom Kurs erwarten, dass er das vorher erwähnte Swing-Hoch von 111,44 testet.

Das Tief von 2016 bei 98,78 sollte für eine bärische Fortsetzung im USD/JPY im Mittelpunkt bleiben. Wenn der Kurs unter diesen Wert sinkt, bedeutet dies, dass der USD/JPY erneut unter dem psychologisch wichtigen Level von 100,00 traden wird. Dieser Wert wurde immer wieder als Unterstützung verwendet, und ein Rückgang darunter würde den Kurs von 100,00 zum Widerstand in einem anhaltenden Abwärtstrend machen. In diesem bärischen Szenario sollten Trader erwarten, dass der USD/JPY nicht nur das Tief von 2016 testet, sondern auch das Tief vom Juni 2013 von 93,78. Dieser Punkt markiert eine Schlüsselunterstützung für den Anstieg von 2014 & 2015, und ein Ausbruch darüber könnte zu einem weiteren Rückgang im Paar führen. Dieser würde auch das Tief von 2012 von 75,56 miteinbeziehen.

Verfasst von David Song, Währungsanalyst, und Walker England, Trading-Instruktor bei DailyFX.com

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