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Haben Sie Mühe im Trading des Pfunds? Dies könnte der Grund dafür sein.

Vor dem zweiten Quartal 2016 gab es einen wichtigen Punkt auf dem Kalender für Großbritannien, und das war das Brexit-Referendum, das eine Woche vor Ende des Q2 abgehalten würde. Nachdem wir größtenteils erlebten, die das Britische Pfund die schwankenden Umfrageergebnisse verfolgte, wobei es bei einem Resultat mehrheitlich zugunsten eines Austritts sank und stieg, wenn die Mehrheit für ein Bleiben war, stieg der Sterling in der letzten Woche vor dem Referendum unaufhaltsam an, denn die Märkte begannen, die Erwartungen für ein Bleiben einzukalkulieren.

Ein Abstimmungsergebnis zugunsten des Verbleibs in der EU wurde aufgrund verschiedener Faktoren erwartet. Der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, warnte vor der Abstimmung über die möglichen Auswirkungen eines Austritts und sagte, dass falls die britischen Stimmbürger sich für einen Austritt aus der EU entschieden, die britische Volkswirtschaft von einer stärkeren Arbeitslosigkeit, langsameren Wachstum, höherer Inflation und einer "starken Neubewertung" des Britischen Pfunds gefährdet wäre. Dies ist eine ungemütliche Situation für die Zentralbank, denn sie muss nun entscheiden, ob sie nun ihre Zinspolitik a) zur Dämpfung der Inflation verwendet, wobei sie eine noch stärkere Arbeitslosigkeit und ein noch langsameres Wachstum riskiert, oder b) für die Ankurbelung des Wachstums nutzt, wobei die Volkswirtschaft einem noch stärkeren Inflationsdruck und einem noch bedeutenderen Rückgang im Britischen Pfund ausgesetzt würde. Dies könnte sich für die Zentralbank zu einem Teufelskreis entwickeln, denn wenn sie ihre Geldpolitik in eine Richtung richtet, wie mit Zinssenkungen, um das Wachstum und die Beschäftigung zu fördern, könnte die anderen Risiken verschärfen und die Inflation steigern und das Britische Pfund abschwächen. Und falls die Bank die höhere Inflation und ein schwächeres Britisches Pfund mit Zinsanhebungen bekämpfen würde, könnte dies die Vorteile der ersten Maßnahmen belasten oder komplett zunichte machen. In diesem Fall gibt es keine einfache Antwort für die Bank of England.

Die Bank of England befand die Chancen eines Brexits so abwegig, dass sie in ihren jüngsten Inflationsprognosen praktisch ein "Bleiben" voraussetzten. An der Ankündigung der BoE am Super-Donnerstag, schätzte sie, dass ungefähr die Hälfte des Rückgangs von 9% im Britischen Pfund (damals) wegen der Brexit-Risiken vor der Abstimmung erfolgte. Als sie ihre Inflationsprognosen berechnete, berücksichtigte die BoE zum Ausgleich ihrer Annahmen einen höher bewerteten Sterling, als er eigentlich zum Zeitpunkt gehandelt wurde.

Auch kurz vor der eigentlichen Abstimmung des Brexit-Referendums schien die britische Volkswirtschaft nicht im Modus eines besonders starken Wachstums zu sein. Das BIP-Wachstum war im ersten Quartal 2016 auf 0,4% zurückgegangen, gegenüber der vorherigen 0,6% im Q4 von 2015, und die Inflation war im April und Mai wieder rückläufig mit 0,3%, nachdem sie im März noch 0,5% betragen hatte. Ein Monat vor dem Referendum äußerten zahlreiche Mitglieder des Monetary Policy Committee der Bank of England ihre Bedenken in Bezug auf den Zusammenhang dieser Stagnation in den Daten mit der bevorstehenden Brexit-Abstimmung, oder ob dies Teil einer stärkeren Verlangsamung in Großbritannien sei, was eigentlich eine Zinssenkung nach einem "Brexit-Bounde" forderte, sollte für ein Bleiben gestimmt werden.

Aber als die britischen Stimmbürger dann beschlossen, die Europäische Union zu verlassen, wurde dies alles über Bord geworfen. Was noch nachdenklicher stimmt ist die Tatsache, dass die Stimmbürger entschieden, den Status Quo von mehr als 40 Jahren Mitgliedschaft in Europa aus dem Fenster zu werfen, obwohl Großbritannien zurzeit nicht in einer existentiellen Krise steckt. Falls eine Finanzkrise anstünde (oder kurz zuvor eine stattgefunden hätte), oder ein Krieg, dann wäre ein solches Abstimmungsergebnis logischer, denn die Wähler suchte eine Antwort auf wichtige soziale Probleme; aber dies war hier nicht der Fall, und dies verstärkt nur die Unsicherheit gegenüber der nächsten Zukunft Großbritanniens.

Als die Nachricht, dass die britischen Stimmbürger für einen Austritt aus der EU gestimmt hatten, in die Märkte durchsickerte, sahen wir eine weitere Entwicklung, die die Verhandlungen zum eigentlichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union noch zusätzlich verzögern könnten: Der britische Premierminister David Cameron kündigte seinen Rücktritt an, um einer "neuen Führung" zu erlauben, Großbritannien durch diese neue Phase zu geleiten. Allgemein deutet alles daraufhin, dass die Wahl der Führung der Conservative Party im September stattfinden wird, und dann wird der Nachfolger von Cameron bestimmt werden. Und wir werden wohl kaum vorher sehen, dass Großbritannien mit ihren Austrittsverhandlungen beginnen wird.

Also sollten die Diskussionen nicht vor dem nächsten Quartal beginnen; und danach könnte der eigentliche Prozess der Abkopplung Großbritanniens von der EU nochmals ein Jahr und neun Monate dauern, denn der Artikel 50 des Lissaboner Vertrags spezifiziert einen Zeitrahmen von zwei Jahren für die Austrittsverhandlungen. Aber auch da können die Gespräche im Einvernehmen beider Parteien verlängert werden, also könnte sich dieser Zeitrahmen noch stärker ausdehnen.

Dies ist die Art Ungewissheit, die die Kapitalmärkte normalerweise verabscheuen und wenn immer möglich zu meiden versuchen. Auch die Fragen (wie die UK tatsächlich austreten wird) stellen Fragen (wann werden sie überhaupt mit den Gesprächen beginnen). Es ist wahrscheinlicher, dass wir in absehbarer Zukunft wohl kaum eine Zinsanhebung in Großbritannien sehen werden, da die Brexit-Gespräche anstehen, und die Bank of England könnte sogar proaktiv eine Zinssenkung vornehmen, um die vermutete Stagnation in den Märkten zu bekämpfen, bevor die Einzelheiten zum Brexit beschlossen wurden.

Für das nächste Quartal setzen wir die fundamentale Prognose für das Britische Pfund auf bärisch. Ein wichtiger Hinweis: Der dramatische Rückgang im Sterling Spot-Kurs um das Brexit herum fand mit einem sehr geringen Volumen statt, und darauf werden wir im technischen Abschnitt dieses Artikels eingehen; seien Sie also sehr vorsichtig, wenn Sie in Ereignissen, "die alles verändern", traden wollen. Stattdessen warten Sie lieber, bis sich der Widerstand auf kurzfristigeren Charts zeigt, bevor Sie im "allgemeinen" Abwärtstrend einen Trade auslösen.

Technische Analyse: GBP/USD sucht Tief nach Brexit

GBP/USD Monatschart

Brexit verändert alles, aber der Zeitplan (oder eben keiner) ist das Problem

GBP/USDMonatschart - Erstellt von Michael Boutros, Währungsstratege, mit Trading View Charts von DailyFX.com

Von einem technischen Standpunkt aus, tradet der Cable innerhalb der Grenzen einer klar definierten Kanalformation, die sich ab dem Hoch von 2014 erstreckt. Die Brexit-Abstimmung löste eine Rallye in den Steigungswiderstand, bevor der Kurs wieder steil umkehrte und zur zusammenlaufenden Unterstützung um die Marke 1,33 zurückkehrte, wo die 100% Extension des Rückgangs von 2014 mit der Kanalunterstützung zusammenfließt. Anfang des dritten Quartals bleibt das Paar weiterhin von weiteren Verlusten gefährdet, solange es unter dem zusammenlaufenden Schlüsselwiderstand von 1,4730 tradet - dieses Level wird vom Eröffnungskurs von 2016 definiert und fließt mit dem Kanalwiderstand und der ehemaligen Neigungsunterstützung (nun Widerstand), die sich ab den Tiefs von 2001 erstreckt, zusammen.

GBP/USD Wochenchart

Brexit verändert alles, aber der Zeitplan (oder eben keiner) ist das Problem

GBP/USDWochenchart - Erstellt von Michael Boutros, Währungsstratege, mit Trading View Charts von DailyFX.com

In Prozenten gerechnet, markierte das UK-Referendum die größte Wochen-Range seit Mai 2010 und trotz der Volatilität erlebte der Brexit-Rückgang das geringste Volumen in 5 Wochen, was dieser Bewegung somit wenig Vertrauen einflößt. Das Paar testet jetzt die kurzfristige Unterstützungszone, und auch wenn eine gewisse Erholung stattfinden könnte, bleibt der allgemeine Fokus vor dem Handel im Juli nach unten gerichtet. Der vorübergehende Widerstand befindet sich bei den Tiefs von 2009 von 1,35, gestützt vom Opening-Range-Tief von 2016 von 1,3834. Unser bärisches Widerlegungslevel steht beim Schlusskurs des Tief-Tages vom Februar bei 1,4222. Es wäre ein erneuter Durchbruch über den Eröffnungskurs von 2016 von 1,4730 nötig, um den allgemeinen Fokus wieder auf die Long-Seite im Pfund zu verschieben.

Fazit: Wir erwarten ein Tief im dritten Quartal mit einem Durchbruch unter die vorläufige Unterstützung bei der Marke 1,33 und zielen auf das 78,6% Retracement der Rallye von 1985 bei 1,2797, eng gefolgt vom 61,8% Retracement des Rückgangs ab dem Hoch von 2007 von 1,2459- Beide dieser Levels fließen zu einer Neigungsunterstützung zusammen und repräsentieren interessante Levels für eine mögliche Erschöpfung / Long-Entries in der zweiten Jahreshälfte. Es wäre ein Bruch unter diese kritische Unterstützungszone nötig, um die Short-Tendenz im Spiel zu halten, mit den darauffolgenden Zielen bei der 1,618% Extension von 1,1683.

Verfasst von James Stanley und Michael Boutros, Währungsstrategen bei DailyFX.com

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