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Das Britische Pfund bleibt volatil, während sich die Welt an die Realitäten nach dem Brexit anpasst

Das Britische Pfund bleibt volatil, während sich die Welt an die Realitäten nach dem Brexit anpasst

2016-06-24 21:22:00
James Stanley, Währungsstratege
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Das Britische Pfund bleibt volatil, während sich die Welt an die Realitäten nach dem Brexit anpasst

Fundamentale Prognose für das GBP: Bärisch

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Die ganze Welt wurde gestern Abend von einem Blitz schockiert, nachdem bekannt gemacht wurde, dass die britischen Wähler entschieden haben, die Europäische Union zu verlassen, und die kurzfristigen Auswirkungen waren tiefgreifend. Die globalen Märkte gingen zu aggressiven risk-off Bewegungen über und trieben den Goldkurs nach oben, während das Britische Pfund seinen tiefsten Fall in über 30 Jahren erleben musste. Obgleich die letzten Stimmen gezählt worden sind und das Brexit Referendum jetzt beendet ist, heißt das noch lange nicht, dass die Investoren sich jetzt behaglich zurücklehnen können; denn jetzt heißt es aufpassen.

Der Prozess der Integration zwischen der U.K. und der Europäischen Union kann gemäß Artikel 50 des Lissabon-Vertrags bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen. Und sogar dann kann das zweijährige Fenster von beiden Parteien verlängert werden, weshalb wir wahrscheinlich sehr weit davon entfernt sind zu sehen, wie die schlussendliche Lösung aussehen könnte. Dieser langsame Prozess kann bedeutende Volatilität in den Märkten produzieren, während die Welt mehr Klarheit darüber bekommt, wie eine U.K. nach der EU aussehen könnte.

Nächste legale Schritte

Der nächste legale Schritt in diesem Prozess ist, Artikel 50 des Lissabon-Vertrags formell auszulösen, um Verhandlungen mit der EU-Führerschaft über das Thema der Desintegration zu beginnen. Premier Minister David Cameron kündigte heute Morgen seine Rücktritt an und sagte, eine neue Führerschaft wäre nötig, um die U.K. in diese neue Richtung zu führen. Er wird sein Amt voraussichtlich im Oktober angeben. Premier Minister Cameron sagte außerdem, dass die Verhandlungen mit der EU nicht stattfinden würden, bis die neue Führerschaft übernommen hätte. Das wird zu viel Unsicherheit beitragen, da wir gar noch nicht wissen, wer die U.K. anführen wird, wenn die Diskussionen beginnen und noch weniger, wann dieser Prozess beginnen wird.

Nächste Woche am Dienstag steht ein EU-Gipfel an, wo die Führerschaft Europas wahrscheinlich anfangen wird, Ihre Antwort auf den Brexit zu planen. Es wird allgemein erwartet, dass viele EU-Führer einen Großteil des Wochenendes vor diesem anstehenden Gipfel verwenden werden, um eine Reihe von Problemen anzuschneiden. Darunter wird auch der zunehmende Nationalismus angesprochen werden, der in vielen anderen europäischen Ländern im Zunehmen begriffen ist. Diese Länder wollen jetzt ihre eigenen Verbleiben/Verlassen Referenden haben möchten. Die verbleibenden 27 Nationen in der EU werden eine Liste von Problemen aufstellen, die jedes als nicht-verhandelbar sieht oder ‘rote Linien’, die in dieser neuen Beziehung zwischen Europa und der U.K. berücksichtigt werden müssen.

Politische Gegenüberstellung

Während das Referendum einige Medienaufmerksamkeit und Marktinteresse generiert hat, ist es technisch legal nicht verbindlich. Premier Minister Cameron muss nicht darauf reagieren oder formell den Artikel 50 des Lissabon-Vertrags auslösen, um Nachfolgegespräche zu starten. Das ganze Thema des Referendums entsprang einer zunehmenden politischen Herausforderung in der U.K. Angesichts der zunehmenden Popularität von UKIP (United Kingdom Independence Party) im Jahr 2013 hat Herr Cameron versprochen, dass, sollte seine Konservative Partei eine Mehrheit im Parlament erhalten, die U.K. Regierung günstigere Bedingungen mit der EU vor einem Verbleiben/Verlassen Referendum aushandeln würde. Dies führte zum EU Referendumsgesetz 2015, welches den Prozess definierte, durch den dies stattfand. Dies ordnete an, dass das Referendum vor dem 31. Dezember 2017 durchgeführt werden müsse.

Die Verhandlung mit der Europäischen Union über günstigere Bedingungen endeten am Abend des 19. Februar und während dieser Diskussionen gab es eine Reihe verschiedener Themen. Der Hauptpunkt war das Thema der Immigration. Nach Beendigung dieser Gespräche wurde das Datum vom 23. Juni für das Referendum bekannt gegeben und Ministerpräsident Cameron erlaubte den Parlamentsmitgliedern sich in dem Wahlkampf auf der Seite des Referendums zu beteiligen, die sie bevorzugten; darauf folgten vier Monate lebhafter Debatten.

Viele öffentliche Stimmen wandten sich gegen die Ansichten der ‚Austreter’. BOE Gouverneur Mark Carney lieferte zahlreiche Warnung und ging so weit zu sagen, dass ein Brexit höhere Inflation, höhere Arbeitslosigkeit, langsameres Wachstum und eine scharfe Neubewertung des Britischen Pfunds mit sich bringen würde. Das würde die Bank of England in die schwierige Lage versetzen zwischen einer Zinspolitik für eine moderate Inflation (mit dem Risiko von noch höherer Arbeitslosigkeit) wählen zu müssen oder für ein stärkeres Wachstum und mehr Arbeitsplätze (und das könnte die Inflation noch erhöhen). Diese ernste an die ‚Austreter’ gerichteten Ermahnungen wurden mit einem Element von Tadel seitens einiger Mitglieder des Britischen Parlamentes empfangen, da die Zentralbank in der weit beobachteten politischen Debatte einen festen Standpunkt einnahm.

Diese heftige Debatte kreierte Fraktionsgruppen in der britischen Bevölkerung, die wahrscheinlich weiter bestehen werden, während die U.K. auf die Ernennung ihres nächsten Premier Ministers wartet. Die spaltende Debatte über den Brexit wird wahrscheinlich nicht so schnell verschwinden, da ein großer Teil der britischen Bürger über die Entscheidung, sich von der EU zu trennen, lamentiert.

Risikotragung

Das bring uns zur Krux des Problems: Niemand weiß genau, wie die nächsten zwei Jahre, die nächsten zwei Monate oder gar die nächsten zwei Wochen aussehen werden. Die U.K. war Teil Europas seit 1973, und die vergangenen vier Jahrzehnte haben eine lange Liste von legislativen Bemühungen und Handelsabkommen hervorgebracht, die jetzt rückgängig gemacht werden müssen. Wie werden sie rückgängig gemacht, womit werden sie ersetzt, und wie werden die U.K. und die EU darauf reagieren? Sogar die Fragen haben hier ihre eigenen Fragen, und das ist die brutale Unsicherheit, die die Kapitalmärkte normalerweise verabscheuen. Es gibt einfach keine vergleichbaren historischen Modelle, mit denen die Märkte dies vergleichen könnten. Wir befinden uns in unerforschtem Gebiet.

Die große Sorge für die globale Wirtschaft ist die Auswirkung auf die bereits schwache europäische Wirtschaft, denn die EU wird dann ihre zweitgrößte Volkswirtschaft und die zweitgrößte militärische Macht verlieren. Nach dem Brexit verlor der FTSE100 in England -3,2% für diesen tag. Der IBEX in Spanien fiel jedoch um -12,4%, der MIB Borsa Italiana in Italien -12,5% und der ASE in Griechenland verlor -13,4%. Trotz der Tatsache, dass der Fokus bei dem Brexit Referendum sich in erster Linie auf die U.K. konzentrierte kann man vernünftiger Weise annehmen, dass die Volkswirtschaften auf dem Hauptland Europas mehr zu verlieren haben.

Nichts davon ist jedoch sicher, und fast nichts anderes ist sicher. Das einzige, was wir wissen ist, dass die Mehrheit der britischen Wähler Europa verlassen wollen. Jetzt muss die Welt auf die politischen Machenschaften warten, um das zu vollbringen. In der Zwischenzeit werden wir wahrscheinlich mit einer beträchtlichen Unsicherheit betreffend der Zukunft der U.K., betreffend der Zukunft und Nachhaltigkeit Europas ohne die U.K. und betreffend einer fragilen globalen Wirtschaft und deren Fortbestehen angesichts dieser neuen Risiken konfrontiert werden.

Aus diesem Grund nehmen wir für die kommende Woche einen bärischen Stand für das Britische Pfund ein, während die Märkte damit kämpfen werden, wie eine EU - U.K. Verbindung tatsächlich aussehen wird. Die Unsicherheit wird uneingeschränkt herrschen und das ist etwas, dem die Investoren allgemein mit der Vermeidung von Risiken begegnen.

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