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So klar wie möglich: Die Brexit-Abstimmung am Donnerstag ist eine direkte Bedrohung des Euros

So klar wie möglich: Die Brexit-Abstimmung am Donnerstag ist eine direkte Bedrohung des Euros

2016-06-20 00:00:00
Christopher Vecchio, CFA, Senior Strategist
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So klar wie möglich: Die Brexit-Abstimmung am Donnerstag ist eine direkte Bedrohung des Euros

Fundamentale Prognose für den EUR/USD: Neutral

- Die BOE ließ die Alarmglocken über einen Brexit läuten

- ... während die Fed, BOJ undSNB die Pläne über ihre Politik angesichts der Risiken, denen sich Europa und die Weltwirtschaft gegenüber sehen, änderten.

- FX-Marktvolatilität steigt im Vorfeld des UK-EU Referendums – eine gute Zeit, um sich die Prinzipien des Risikomanagements nochmals zu Gemüte zu führen.

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Für den Euro war es eine weitere volatile Woche, weil sich die Marktteilnehmer, je näher der 23. Juni und das UK-EU-Referendum rückt, als zunehmend nervös erwiesen. Risikoaktiva - Währungen mit höheren Zinsen und die globalen Aktien - waren gegenüber den mit dem Brexit verknüpften Schlagzeilen und den Zentralbank-Aktivitäten oder besser Untätigkeiten außerordentlich empfindlich. Das Ausmaß der Sorgen kristallisierte sich mit dem heraus, was die Federal Reserve, die Swiss National Bank und die Bank of Japan andeutungsweise durch ihre Untätigkeit sagten: wir wollen jetzt keine Munition vergeuden, die wir vielleicht später noch gebrauchen könnten.

Was ist das "Danach", auf das die Notenbanken warten? Nicht unbedingt die Wahl. Obgleich der Euro nicht im Rampenlicht steht, so hat der Euro tatsächlich jedoch gerade einen „politischen Moment”. Das Herz und die Seele des Euros stehen auf dem Spiel. Aus der Asche des zweiten Weltkriegs steigend, bestand die Gesamt-Prämisse der Europäischen Union darin, zunächst mit der Europäischen Kohl- und Stahl-Gemeinschaft, die Förderung einer wirtschaftlichen Vision eines vereinten Europas, wo jeder, ohne Rücksicht auf die Sprache, die man sprach, das Land, in dem man lebte oder der Kultur, die einen umgab, voll und ganz ein Europäer war.

Nehmen wir einmal einen potentiellen Brexit als Konsequenz für den Euro. Als Erstes, die Reste der globalen Finanzkrise bleiben, wobei die peripheren Länder stagnieren, und das Fehlen einer föderalen Union hat die Souveränität der peripheren europäischen Länder geschwächt. Vor gar nicht allzu langer Zeit hat der syrische Bürgerkrieg eine unkontrollierbare Welle von Flüchtlingen produziert, die beträchtliche Infrastrukturprobleme und Bedenken bezüglich der Sicherheit offen gelegt hat, sodass Länder Zäune bauen und gedroht haben, ihre Pflichten im Zusammenhang mit dem Schengen-Raum zu vernachlässigen und ihre Grenzen zu schließen. Das Prinzip der Freizügigkeit steht auf dem Spiel.

Wenn es den Briten erlaubt wird, die Europäische Union zu verlassen - neuste Umfragen in Deutschland, Holland und Italien haben gezeigt, dass knapp 50% der Bürger ein ähnliches Referendum wie in der UK bezüglich ihrer eigenen Mitgliedschaft unterstützen würden - dann ist dies wirklich eine Gratwanderung, wie wir Anfang Mai bereits betont haben. Es würde Pandoras Büchse der Spekulation öffnen: Märkte würden anfangen zu versuchen, einzuschätzen, wie verschiedene Formen eines Auseinanderbrechens der EU aussehen würden.

Die Brexit-Komponente für den Euro ist klar: Es stellt sich die Frage, wie permanent die Mitgliedschaft bei der Europäischen Union eigentlich ist. Die Tatsache, dass die jüngsten Umfragen bezüglich des UK-EU-Referendums im Vorfeld der Abstimmung am 23. Juni immer enger werden, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass diese Fragen beantwortet werden – was dem Euro schaden würde. Wenn die Märkte bezüglich des Britischen Pfunds überreagieren (was sich in starken Kursschwankungen und erhöhten Levels der implizierten Volatilität zeigt), ist es klar, dass ein potentieller Brexit in Bezug auf die existentiellen Implikationen für den Euro wahrscheinlich grob unterschätzt wurde. Das Britische Pfund wird definitiv im Fall eines Brexit leiden – der Euro aber auch.

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Dies ist eine aufdatierte Version unserer Q2'16 Euro Prognose, "EUR/USD steckt kurz vor Beginn des Q2’16 im Niemandsland fest. Lassen Sie den Brexit nicht unberücksichtigt"

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