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Trading bei volatilen Marktkonditionen: Liquidität

Trading bei volatilen Marktkonditionen: Liquidität

2016-06-15 21:36:00
Jeremy Wagner, CEWA-M, Head of Education
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Dieser Artikel ist der zweite in einer Artikelserie über Risiken beim Trading von extrem volatilen Marktkonditionen. Am Ende dieses Artikels finden Sie Links zu anderen Teilen dieser Serie.

Liquidität ist die Möglichkeit, eine Wertanlage auf Wunsch in Geld zu verwandeln. Das bedeutet grundsätzlich, dass es Ihnen möglich ist, eine Investition zu verkaufen, ohne beim Preis einzubüßen.

Stellen Sie sich vor, BigBox-Mart hat einen Totalausverkauf eines bestimmten Fernsehers. BigBox-Mart ist 24 Stunden offen, aber wenn Sie in den Laden gehen, sind die Fernseher, die im Ausverkauf sind, weg. Das ist ein grobes Beispiel für Liquidität oder eher das Fehlen von Liquidität für die Fernseher.

Mein Kollege, James Stanley, geht sehr ins Detail bezüglich der Dekonstruktion von Liquidität. Er sagt: “Ein sehr liquider Markt wird deutlich mehr (und größere) Reserve haben als ein weniger liquider Markt, da es ausstehende Stop- und Limit-Aufträge oberhalb und unterhalb der momentanen Preisaktion gibt, die Kauf- oder Verkaufsdruck absorbieren können, sollte ein Ereignis in einem Markt eine Kursbewegung auslösen.”

Trading bei volatilen Marktkonditionen: Liquidität

Aus “Wie kann man eine Liquiditätsfalle vermeiden?” von James Stanley

Während Zeiten extrem hoher Volatilität kann die Liquidität austrocknen und unberechenbare Marktbewegungen ohne große Tiefe in der Nähe der momentanen Kurslevel kreieren. Für einen Trader, der eine große Position hält, ist es unwahrscheinlicher, aus einer solchen Position mit einem Ticket in der Nähe der derzeitigen Kurslevel aus dem Markt zu kommen. Nicht liquide Märkte führen zu Slippage bei kleineren Aufträgen und verhindern oder verzögern einen Verkauf großer Order. Diese Verzögerung und Slippage tritt aufgrund eines gelähmten Markts auf, wo Teilnehmer kein großes Produktangebot offerieren.

Ein kürzliches Beispiel ereignete sich im New Zealand Dollar August 2015. Als die Aktienmärkte einbrachen, wurden die Banken risikoavers und stellten keine Kurse mehr für den NZD. Als die Banken keine Kurse mehr stellten, verflüchtigte sich die Liquidität. Das Resultat war eine Abnahme des NZD/USD-Wechselkurses um 361 Pips innerhalb von acht Minuten. Sechs Minuten später stellten die Banken wieder Kurse und der NZD/USD-Wechselkurs stieg um 285 Pips.

Trading bei volatilen Marktkonditionen: Liquidität

Für solche, die schon im NZD/USD investiert waren, als der Markt am 24. August 2015 austrocknete, war das aufgrund von Slippage wahrscheinlich ziemlich schmerzvoll, als sie versucht haben, aus dem Trade auszusteigen oder ihn zu managen. Aus diesem Grund ist eine Sicherheitsreserve in Form von verwendbarer Marge von größter Wichtigkeit. Die große Sicherheitsreserve könnte es dem Trader erlauben, der großen Kursbewegung im Vergleich mit einem Trader mit einer kleineren, verwendbaren Marge besser zu widerstehen.

Der Trader mit weniger brauchbarer Marge geht das Risiko eines Margenausgleichs ein, wenn er eine Marktpreis-Order initiiert. Der nächste beste verfügbare Kurs könnte viele Pips entfernt liegen; so könnte ein negativer Saldo entstehen.

Einige Trader verwenden einen Margenausgleich gern als Stop-Loss, aber dieses Verhalten öffnet die Tore weit und lädt ein Verluste-Potenzial ein, das größer ist als die Kaution des Traders.

Trader, die eine neue Position in einem illiquiden Umfeld initiieren wollen, sollten sorgfältig die Qualen in Betracht ziehen, die entstehen können, wenn sie einmal auf dem Markt sind. Es kann besser für Sie sein, die Aussetzung zu vermeiden, bis die Marktbedingungen sich beruhigen. Steuern Sie ansonsten in Richtung der Märkte, die flüssiger erscheinen und meiden Sie exotische Märkte, die typischerweise weniger Liquidität zeigen. Zu den Märkten, die mehr zur Liquidität neigen, gehören der EUR/USD, der USD/JPY und das GBP/USD. Exotische Märkte wie ZAR, HUF und CZK könnten ein Ungleichgewicht des Tradings auf Bid und Ask erleben, was zu Schwierigkeiten führen könnte.

Außerdem kann ein niedriges Leverage das Risiko einer Nachschussforderung im Vergleich zu einem Trader mit höherem Leverage mindern. Wir untersuchten 12 Millionen Live-Trades und stellten fest, dass Trader mit der Implementierung von Leverage, welches weniger als 10-fach war, einen höheren Prozentsatz an profitablen Trades erzielten.

Vergessen Sie nie, dass der Handel auf Margin Verluste ergeben kann, die Ihre eingezahlten Mittel überschreiten und deshalb ist dieser Handel nicht für jeden geeignet. Stellen Sie deshalb bitte sicher, dass Sie das hohe Risikolevel verstehen.

Dies ist Teil 2 einer 6-teiligen Serie von Artikeln zum Thema Risiken unter extrem volatilen Marktbedingungen. Lesen Sie hier Teil 3.

Lesen Sie Jeremys letzte Artikel auf dieser Biografie-Seite.

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