Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

0

Benachrichtigungen

Die Benachrichtigungen unten basieren auf den Filter-Einstellungen der Wirtschafts- und Webinar-Kalender.

Live-Webinare

Live-Webinare

0

Wirtschaftskalender

Wirtschaftskalender – Ereignisse

0
Kostenfreie Trading-Handbücher
Anmelden
Bitte versuche es erneut
Dax 30
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bärisch
Gold
Bärisch
EUR/USD
Bärisch
Bitcoin
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
BoE warnt vor Schwächen, selbst ohne Brexit

BoE warnt vor Schwächen, selbst ohne Brexit

James Stanley, Senior Strategist
BoE warnt vor Schwächen, selbst ohne Brexit

Fundamentale Prognose für GBP: Neutral

Das Britische Pfund erlebte bis zum Donnerstag eine Woche mit guten Gewinnen und unterbrach die zwei Wochen lange Verluststrecke, die der Sterling gegen den US-Dollar einstecken musste, nachdem er Anfang Mai ein neues 9-Monatshoch erreicht hatte. Der Freitag war anders, denn nach ein paar interessanten Kommentaren von Mitgliedern der Bank of England fiel das GBP beträchtlich.

Kristin Forbes ist ein externes Mitglied des Monetary Policy Committees der BoE und in nächtlichen Kommentaren wies sie darauf hin, dass die kürzliche Schwäche der UK-Daten möglicherweise nicht vollständig mit dem Brexit verbunden seien. Das war etwas widersprüchlich im Vergleich zu dem Ton, der am Super-Donnerstag eine Woche vorher angeschlagen wurde, als die Bank of England die Alarmglocken läuten ließ, wegen potenzieller Konsequenzen einer Abstimmung für das Verlassen der Europäischen Union und anmerkte, dass höhere Arbeitslosigkeit, höhere Inflation, langsameres Wachstum und ein "scharfer" Rückgang des Britischen Pfundes folgen würden, sollten die Wähler es vorziehen, die EU zu verlassen. Bei dieser Sitzung sagte die Bank, dass ungefähr die Hälfte des Rückgangs von 9% bei dem Britischen Pfund seit November auf die Brexit-Risiken zurückgeführt werden könnte. Daraus ergab sich dann auch die Schlussfolgerung, dass das kürzliche Nachlassen des BIP (auf 0,4% in Q1 von 0,6% in Q4 2015) durch das Risiko der bevorstehenden Brexit-Wahl verursacht worden sein könnte. Frau Forbes bot eine etwas andere Ansicht und das war so etwas wie eine Erweiterung dessen, was wir von MPC-Mitglied Gertjan Vlieghe nur 24 Stunden vorher gehört hatten.

Frau Forbes sagte, es liege ein "Nebel über den Daten", was bedeutet, dass es fast unmöglich ist festzustellen, wie viel von dem kürzlichen Rückgang der britischen Wirtschaftsdaten tatsächlich dem Risiko eines Brexit zugeordnet werden kann. Sie bestätigte aber die Logik, dass die Geschäftswelt vor einer so tiefgreifenden für den nächsten Monat vorgesehenen Wahl risikoavers sein muss; sie fügte allerdings auch hinzu, dass es "möglich sei, dass sich andere Dinge ereignen".

Und bei einer Rede in der London Business School am Donnerstag, stellte das BoE-Mitglied Gertjan Vlieghe ähnliche Behauptungen auf, indem er sagte, dass wirtschaftliche Bounces nach einem "Bleiben-Ergebnis" kurzlebig sein könnten. Dies gleicht den Kommentaren von Frau Forbes, die andeutete, dass es unter der Oberfläche Schwächen gibt, die nicht unbedingt mit dem Brexit verbunden sind. Herr Vlieghe erwähnte, dass niedrige Zinsen der Bank of England viele Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, gelten könnten; mit Hinweis auf eine älter werdende britische Bevölkerung und von Verbrauchern gehaltene hohe Schuldenlevel. Herr Vlieghe sagte, dass die BoE bereit sein müsse, die Zinsen zu senken, um die Ausgaben zu stimulieren, falls wirtschaftliche Bounces nach einer Abstimmung zugunsten des Verbleibens in der EU kurzlebig sind.

Das waren zwei sehr stark expansive Bemerkungen und deshalb wahrscheinlich der Hauptgrund für die am Ende dieser Woche beim GBP gesehene Schwäche.

Die Agenda für die nächste Woche enthält lediglich einen Bericht mit hoher Wirkungskraft, aber selbst dieser könnte verharmlost werden. Das sind die 2. geschätzten BIP-Daten für Q1 dieses Jahres. Es werden keine Revisionen erwartet, sollte jedoch diese Zahl erheblich nach oben oder nach unten revidiert werden, dann wird sich das GBP wahrscheinlich in die gleiche Richtung bewegen (eine Revision nach oben liefert Stärke, während Revisionen nach unten Schwächen mit sich bringen). Viel wichtiger ist jedoch zu diesem Zeitpunkt die vorausschauende Analyse/Furcht vor dem, was die Brexit-Abstimmung in nur einem Monat bringen wird.

Aufgrund dieser intensiven Unsicherheit bei der Annäherung an eine historische Wahl behalten wir unsere neutrale Prognose bei bis eine echte makro-ökonomische Tendenz sichtbar wird.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.