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Aussie Dollar nach stärkstem Rückgang in drei Wochen immer noch gefährdet

Aussie Dollar nach stärkstem Rückgang in drei Wochen immer noch gefährdet

2016-05-07 01:45:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
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Aussie Dollar nach stärkstem Rückgang in drei Wochen immer noch gefährdet

Aussie Dollar nach stärkstem Rückgang in drei Wochen immer noch gefährdet

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Neutral

  • Aussie Dollar nach stärkstem Rückgang in Monaten von weiteren Verlusten gefährdet
  • Leichte Datenagenda könnte mit anhaltender Risikoaversion Fortsetzung erlauben
  • US Einzelhandelsumsätze und Chinas VPI-Zahlen könnten als Trigger für weiteren Rückgang fungieren

Verlieren Sie Geld beim Trading des Australischen Dollars? Dies könnte der Grund dafür sein!

Der Australische Dollar stand unter starkem Verkaufsdruck, nachdem die RBA unerwartet den Benchmark-Zinssatz auf 1,75 Prozent senkte und in ihrer Stellungnahme darauf hindeutete, dass sich eine weitere Lockerung am Horizont abzeichne. Die Währung erlitt ihren stärksten Wochenrückgang und sank gegen ihr US-Gegenstück unter die Zahl 0,74.

Der Wirtschaftskalender wird in der kommenden Woche leicht sein, und somit wird der Aussie die jüngste Volatilität verarbeiten können. Die allgemeinen Bedenken über das Weltwirtschaftswachstum schienen letzte Woche akuter zu werden. Die Aktien gaben nach, und die Wetten auf eine Zinserhöhung der Fed schwächten sich ab, aber der US Dollar festigste sich und deutet auf die Rückkehr einer ernst zu nehmenden Risikoaversion hin, wobei die Sorgen über die Liquidität den erwarteten Zeitplan für Zinssätze überschatten (Aussicht auf Kapitalrenditen).

Dies wurde noch mit einem deutlich enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht unterstrichen. Die weltgrößte Volkswirtschaft schuf im April 160.000 neue Stellen und verpasste somit die erwarteten 200.000 neu geschaffenen Stellen. Mit wenigen wichtigen Datenpunkten auf der Agenda, die das Momentum brechen könnten, könnte dies zu einer risikoaversiven Fortsetzung führen, während das Kapital vor konjunkturabhängigen Anlagen flüchtet und die Sicherheit sucht. Unnötig zu sagen, dass in diesem Fall auch die sentimentabhängige australische Währung darunter leidet.

Wenn wir uns dem geplanten Eventrisiko zuwenden, so könnte der offenkundige Fokus der RBA gegenüber den schwachen Inflationszahlen einen übermäßigen Schwerpunkt auf die Mai-Umfrage der Inflationserwartungen der Verbraucher legen. Ein starker Rückgang könnte die Wetten auf weitere Lockerungen steigern und den Aussie bestrafen. Im Ausland könnte ein Anstieg in der Inflationsrate Chinas den Verkaufsdruck noch zusätzlich erhöhen, denn Peking hätte vergleichsweise weniger Spielraum, um den geldpolitischen Stimulus auszubauen.

Ein erwarteter Anstieg in den US Einzelhandelsumsätzen könnte das Sentiment stützen und dem Rohstoff-FX Unterstützung bieten. Die Wirtschaftsnachrichten haben im letzten Monat jedoch gegenüber den Konsensprognosen schlechter abgeschnitten, was uns davor warnt, dass enttäuschende Überraschungen eine mögliche Gefahr darstellen.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.