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Euro könnte leiden, denn Zentralbank-Politik provoziert Inflationsschutz

Euro könnte leiden, denn Zentralbank-Politik provoziert Inflationsschutz

2016-04-24 20:00:00
Christopher Vecchio, CFA, Senior Strategist
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Euro könnte leiden, denn Zentralbank-Politik provoziert Inflationsschutz

Fundamentale Prognose für den EUR/USD: Neutral

- Individuelle Investoren beginnen gerade für Short EUR/USD das Handtuch zu werfen - Sehen Sie sich die SSI Live Updates an.

- Die zwanzigjährige Tendenz zu einer April-Saisonalität lässt vermuten, dass der EUR/USD Kurs sich in diesem Monat noch festigen könnte.

- Lesen Sie die vierteljährliche Prognose für das EUR/USD-Paar, "EUR/USD steckt im Niemandsland vor Q2’16; unterschätzen Sie nicht den Brexit"

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Da die Europäische Zentralbank in der letzten Woche recht wenig in Bezug auf eine Klarstellung über ihre zukünftige Politik verlauten lies, schwimmt der EUR/USD. Doch ließen die technischen Entwicklungen, die gegen Ende der Woche erschienen - einschließlich einer Bearish Engulfing Bar am Tag der EZB-Sitzung - darauf schließen, dass die Trader das Paar tiefer gehen sehen. Leider könnte jede Kursbewegung, die sich aus der EZB-Sitzung vom Donnerstag ergibt, sich vergrößern oder verkleinern, denn die April-Sitzung der Federal Reserve bildet diese Woche das größte Risiko für den EUR/USD sowie für den Euro und die globalen Märkte.

Um zu verstehen, warum die Fed-Sitzung nicht nur für den EUR/USD so wichtig ist, sondern auch für den erweiterten Euro, sollte man das Policy Differential zwischen der EZB und der Fed zu messen versuchen. Wie es aussieht, hat die EZB-Sitzung vom Donnerstag wenig dazu beigetragen, die Nadel auf diesem Differential zu bewegen; es wurden keine Maßnahmen angedeutet; und die Kurserwartungen (abgeleitet von EONIA FRA oder den Übernacht-Index-Swaps) betrachten weiterhin Q4 2016 als den wahrscheinlichen Zeitraum für die nächste Runde von Zinssenkungen.

Die Untätigkeit der EZB lag an der Türschwelle der Untätigkeit der Fed in dieser Woche, da Fed-Fonds-Future-Kontrakte eine ungefähre 10% Chance für eine Zinserhöhung andeuten. Die Fed hat sich bei den Zinsen niemals bewegt, sofern die angedeutete Möglichkeit 60% nicht übertraf. Zur Zeit sehen die Märkte die Fed als recht entgegenkommend, unabhängig davon, was die EZB tut.

Im Kontext des EZB-Präsidenten Mario Draghi, der andeutete, dass die Zinssätze wahrscheinlich unverändert bleiben "oder tiefer" angesetzt würden, weist der mangelnde Anstieg im EUR/USD, trotz einem leichten Anstieg in den wichtigsten europäischen Anleihenrenditen, darauf hin, dass sich die Investoren auf die globalen Marktbedingungen konzentrieren, und nicht nur auf die, die von der EZB beeinflusst werden. Der Run höher in den europäischen Aktien sowie die höheren Zinsen und ein schwächerer Euro deuten jedoch an, dass eine starke Kapitalrotation stattfindet; dasselbe gilt für die USA, da der US Dollar sinkt, während die Aktien Rallyes verzeichnen. Die Investoren zeigen frühe Anzeichen von Befürchtungen gegenüber der künftigen Inflation und wie sich dies auf die realen Erträge auswirken könnte.

Obwohl die Kerninflation in allen Industrieländern unterdrückt geblieben ist, könnte die Zeit der Messungen, die vom Basiseffekt dank der raschen Abwertung der Rohstoffe, die Mitte 2014 begonnen hat (und im Q1 2016 einen Boden erreichte), beeinflusst wurden, bald enden. Die Soft Commodities und Hard Commodities haben in den vergangenen Wochen starke Rallyes verzeichnet; Holz, Oil, Sojabohnen und Eisenerz kommen einem in den Sinn. Die Samen für eine höhere Inflation zum Ende dieses Jahres und Anfang des nächsten Jahres werden gesät - und es gibt keine Beweise dafür, dass die Zentralbanken wie die EZB die Zinssätze entsprechend rasch erhöhen werden, um ein schwaches Wachstum nicht zu gefährden.

In einer Welt, in der die Zentralbanken die Zinssätze tief oder sogar negativ halten und bereit sind, die Inflation hochschießen zu lassen, nachdem die Volkswirtschaften über viele Jahre in einer tiefen Inflation/Deflation gefangen waren, werden die realen Erträge zum Problem. Wenn ein Investor nominale Staatsanleihen kauft, erhält er eine feste Bezahlung (im Gegensatz zu etwas wie TIPs, die fest-real oder der Inflation angepasst werden). Sagen wir, die Anleihe zahlt eine Rendite von 3% über einen bestimmten Zeitraum. Wenn die Inflation 0% beträgt, dann ist der reale Ertrag in dieser Zeitspanne 3%. Wenn die Inflation 5% ist, auch wenn die Anleihe 3% abwirft, beträgt der reale Gewinn -2%. (Mathematisch ausgedrückt wäre dies der nominale Ertrag = reale Ertrag + Inflation, oder realer Ertrag = nominaler Ertrag – Inflation.)

Hier kommt der Effekt des Portfolio-Ausgleichs ins Spiel, denn die Investoren versuchen, ihre dem Risiko angepassten Erträge zu maximieren: Die geringste Rendite, die hochqualitative Anleihe, sollte verkauft werden. Nominale Niedrigzinsanleihen werden die Erträge nicht schützen, falls die Inflation in Zukunft steigen sollte; die Investoren bewegen sich dem Risikospektrum entlang und suchen zunächst höhere nominale Erträge – nominale Hochzinsanleihen (europäische Anleihen der Peripherie). Jene, die die Staatsfinanzen von Italien oder Spanien nicht mögen (und wer könnte ihnen das übel nehmen), finden vielleicht die europäischen Aktien eine schmackhaftere Option, um ihr Kapital zu investieren und ihr Vermögen zu schützen, für den Fall dass die Inflation unerwartet steigen sollte. Nachdem die Negativzinspolitik einen größeren Teil der globalen Schulden regiert, ist es nicht verwunderlich, dass die Investoren die Edelmetalle als Hedges gegen die Inflation verwenden – Gold- und Silberkurs steigen seit Mitte Januar.

Für den Euro ist die Sitzung der Fed in dieser Woche somit wichtig, denn es geht darum, ob die globalen Liquiditätsbedingungen, die von den Zentralbanken kontrolliert werden, sich weiter verbessern dürfen. Die Fed schaut auf ein enttäuschendes BIP für das Q1’16, und die Wachstumsaussichten weltweit haben sich im letzten Monat kaum verbessert. Falls die Fed als "expansiv" wahrgenommen wird, könnte der Euro gar nicht so sehr davon profitieren, denn die Investoren werden als Form eines Inflationsschutzes ihr Kapital zu Anlagen mit höheren Zinsen verschieben. Wenn die Fed eine eher "restriktive" Denkweise zeigt – was die Zinserhöhung im Juni von ihrem aktuell einkalkulierten Level von 20% weiter antreiben würde – könnte der Euro Trost finden, da die Flucht in die Sicherheit fortfahren würde. – CV

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Falls Sie die Euro-Prognose für das Q2 2016 noch nicht gelesen haben: "EUR/USD steckt im Niemandsland vor Q2’16; unterschätzen Sie nicht den Brexit", und auch die restlichen Quartalsprognosen von DailyFX für das Q2 2016.

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