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Befinden sich die Finanzmärkte am Vorabend einer weiteren globalen Krise?

Befinden sich die Finanzmärkte am Vorabend einer weiteren globalen Krise?

2016-04-02 02:08:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Globale Risk/Reward Diskrepanz die Wurzel der globalen Krise von 2007-09
  • Anleihe-Rendite-Spreads zeigen an, wann sich Schwachstellen bilden können
  • Vor der Krise aufgetretene Konditionen ähnlich denen von 2007 sind in 2013 wieder sichtbar

Was sind die Erwartungen der DailyFX-Analysten in Bezug auf den Dollar, auf Gold und Öl im zweiten Quartal? Sehen Sie sich unsere Prognose an und erfahren Sie mehr!

In den Jahren nach der Großen Rezession - der weltweite Niedergang, der von dem US-Subprime-Hypotheken-Kollaps in 2007 ausging - erschienen rivalisierende Berichte aus professionellen und nicht-professionellen Kreisen, die versuchten, die Krise zu erklären. Ein loser Konsens beschreibt sie als eine Kettenreaktion, die dadurch entstand, dass überschuldete Haushalte nach dem Zusammenbruch der auf dem Immobilienmarkt entstandenen Spekulationsblase einen zu hohen Schuldenlevel aufwiesen.

Als die Immobilienwerte zurückgingen, verschwand das Aktienkissen, dass den hochverschuldeten Hausbesitzern ein robustes Konsumniveau ermöglichte, und untergrub damit die wirtschaftlichen Aktivitäten und verursachte einen Wachstumsrückgang. Der Massenbesitz von undurchsichtigen und sehr oft locker regulierten Finanzinstrumenten, die von großen Finanzinstitutionen mit den Hauspreisen verbunden wurden, vergrößerten das Problem. Als die Preise für diese Instrumente den Immobilienwerten nach unten folgten, ergab sich ein Rennen nach Bargeld, um die Verluste zu decken. Dadurch entwickelte sich eine globale Kreditknappheit, die zu einer marktweiten Verseuchung führte.

Die globale Finanzkrise: Was ist passiert?

Ein anfängliches Rumpeln über eine Subprime-Hypothekenkrise begann ernsthaft im 2007. Im Februar gab Freddie Mac bekannt, dass es keine weiteren Subprime-Hypotheken kaufen würde. Im April war der führende Subprime-Geldgeber New Century Financial Corp. insolvent. Die Schmerzen griffen im Juni auf die Wall Street über, als Bear Stearns - eine Investment Bank - Rückkäufe von "erhöhten Leverage" Fonds, die mit Hypotheken-verbundenen Derivaten spekulierten, aussetzte. Im September ging es über die USA hinaus, als die Bank of England Northern Rock Liquiditätsunterstützung anbot, einem der Top-Fünf UK-Hypothekengeldgeber.

Mitte 2008 folgten ein Vielzahl von Bemühungen, wobei die Fed eine große Anzahl von Hilfsmitteln einführte, um zunehmend bargeldlosen Märkten billige Darlehen anzubieten und die Übernahme von Baer Stearns durch JP Morgans Chase, eine Großbank, zu ermöglichen. Das Ausbluten hörte jedoch nicht auf. Lehman Brothers - eine andere Investment Bank - beantragte Mitte September Gläubigerschutz. Damit wurde ein Wendepunkt erreicht, denn die Krise war nun zu einer Existenzbedrohung für das gesamte weltweite Finanzsystem geworden.

Anfang Oktober wurde vom Kongress ein Bundesgesetz verabschiedet, das "Troubled Asset Relief Program (TARP)", dass mit $700 Mrd. die Finanzinstitutionen schützen sollte. Im November begann die Fed mit etwas, was sich später als die erste Runde von „Quantitative Easing” entwickeln sollte. Damit sollten $600 Mrd. von "Mortgage-Backed Securities (MBS)" gekauft werden. Im Dezember wurde der Fed-Leitzins auf einen Range von 0-0,25 Prozent festgelegt und traf damit zum ersten Mal auf die Nullgrenze. Die Panik begann im März 2009 nachzulassen, als die Offiziellen ihre Unterstützung auf AIG - ein scheiternder Versicherungsgigant - erweiterten und die Fed das QE um weitere $1,15 Bil. für MBS, Agenturschulden und langfristige Staatsanleihen ausdehnte.

Warnzeichen: Entwicklung einer Krise

Die Gründe für die Bildung einer Immobilienblase und die unaufhörliche Anhäufung von Schulden vor der Krisenperiode sind normalerweise Themen hitziger Debatten. Eine übertrieben lockere Geldpolitik der Federal Reserve, unkluge Initiativen der US-Regierung, um das Hauseigentum zu fördern und das leichtsinnige Verhalten skrupelloser Wall Street Financiers sind häufig genannte Themen. Auf ihre Essenz destilliert, entwickelte sich die Krise jedoch im Allgemeinen wegen der Fehlausrichtung in der Wahrnehmung des Risikos und der Rendite in der Volkswirtschaft.

Die Spekulationsblasen entwickeln sich, wenn der Optimismus der Investoren gegenüber die Leistung einer Anlage unrealistisch wird und stark vom entsprechenden Risiko abweicht. Es gibt keine strikte Regel um zu erkennen, wann dies passiert, und somit ist es schwierig, sie zu erkennen (außer rückblickend). Eine historische Perspektive kann jedoch etwas helfen. Wenn wir die Spreads in den Zinssätzen der Hochzinsanleihen (riskanter) mit denen der Alternativen mit Investment-Grad (sicherer) vergleichen, können wir beurteilen, wie viel Vergütung nötig ist, um eine höhere Chance auf Verlust auf sich zu nehmen. Wenn wir dies im Laufe der Zeit verfolgen, können wir Schilder für Hochs und Tiefs in der Risiko-Wahrnehmung festlegen.

Befinden sich die Finanzmärkte am Vorabend einer weiteren globalen Krise?

Sollten wir uns jetzt Sorgen machen?

Wenn wir den schnellen Vorlauf auf heute drücken, sehen wir besorgniserregende Anzeichen. Der Spread zwischen Hochzinsanlagen und Investment-Grad-Anlagen hat begonnen, sich auszuweiten, was einen zunehmend vorsichtigen Ansatz gegenüber der Risikoneigung aufzeigt. Dies spielt sich aus, während die Federal Reserve allmählich ihren Stimulus der Krisenzeit abbaut. Nominal ist dies genau das, was zu tun ist. Die Straffung der finanziellen Bedingungen, um eine starke Inflation inmitten einer wirtschaftlichen Erholung zu bekämpfen, ist nämlich genau die Absicht der Fed. Das besorgniserregende dabei ist, wie stark sich der Spread vor der "Normalisierung" verengte: Und zwar auf Levels, die wir seit kurz vor dem Hypothekenchaos nicht mehr gesehen hatten.

Dies bedeutet nicht, dass unbedingt eine weitere Katastrophe bevorsteht. Es deutet jedoch an, dass die Bedingungen, unter denen früher unverantwortlich Risiko auf sich genommen wurde, heute erneut vorhanden sind. Es ist möglich, dass eine geringere Marktliquidität die bisher noch nicht erkannten, unter der Oberfläche schwelenden Schwachstellen aufzeigen wird, die bisher von der beispiellosen geldpolitischen Akkommodation verdeckt waren. Könnte dies unter dem höher werdenden Finanzierungsdruck zu Rissen in der globalen finanziellen Infrastruktur führen? Werden die politischen Entscheidungsträger ihre Feuerkraft aufbieten um zurückzukämpfen, obwohl sie eben erst begonnen haben, ihr Arsenal aufzubauen? Dies wird sich zeigen, aber die Investoren sollten klugerweise Vorsicht walten lassen.

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