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Alles was glitzert, ist Gold

Alles was glitzert, ist Gold

2016-03-05 01:01:00
James Stanley, Währungsstratege
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Alles was glitzert, ist Gold

Alles was glitzert, ist Gold

Fundamentale Vorhersage für Gold: Bullisch

  • Der Goldkurs hat den größten Monatsgewinn in 4 Jahren eingefangen.
  • Die Goldpreise werden wahrscheinlich weiter steigen, bis sich dies ändert.
  • Das vorhergehende "dies" bezieht sich auf den SSI oder Speculative Sentiment Index. Hier erfahren Sie mehr darüber.

Dieser Titel stammt von Shakespeare. In Wirklichkeit sagte er "nicht alles, was glitzert, ist Gold", aber im 17. Jahrhundert war "glitzern" das Wort für "glänzen". Die Redewendung hat sich also gehalten, während sich die Sprache weiterentwickelte. Aber dieser Spruch ist für den Goldmarkt gerade heute sehr relevant: Diese Redewendung bezieht sich auf die Tatsache, dass nicht alles, was großartig erscheint, auch großartig ist. Wir Menschen sind schnell begeistert und wir haben eine Tendenz alles überzubewerten. Wir sind von Meinungen aufgrund von Beobachtung durchlöchert, die uns denken lassen, dass der heutige Erfolg sich Morgen wahrscheinlich wiederholen wird. Aber das ist nicht richtig, denn wenn die Vergangenheit immer die Zukunft vorhersagen würde, gäbe es nichts "Neues".

Anstelle in die Vergangenheit zu blicken, um nur darauf anzuspielen, was passieren könnte, sollten wir die Vorfälle aus der Vergangenheit mit den relevanten Kursbewegungen kombinieren, um zu sehen, was die Märkte bewegt und was vielleicht in Zukunft passieren wird, wenn wir verschiedene Szenarien betrachten, die sich tatsächlich ereignen könnten.

Das ist es, was Gold gerade jetzt so spannend macht. Kürzliche Preisbewegungen waren außerordentlich bullisch, und das kann beim Suchen nach einer fortwährenden Aufwärtstendenz hilfreich sein; aber es sind die Gründe für die kürzlichen Gewinne, die die Aussichten für weitere Bewegungen nach oben so aufregend machen.

Für das Kapital gibt es nur so viele Plätze in dieser Welt. Unter der Matratze stellt keine besonders relevante Option dar, und die meisten Zentralbanken auf der ganzen Welt sind aktiv involviert, Richtlinien für eine Abwendung der Kapitalflüsse zu finden. Europa hatte für fast zwei Jahre negative Zinsen und Japan führte im letzten Monat Negativzinsen ein. Das machte den US-Dollar zu einem funktionsfähigen Kandidaten für Kapitalflüsse. Wenn eine Bank die Reserven bei einer Bank in Europa oder Japan deponiert, war es eine logische Entscheidung dieses Bargeld an eine amerikanische Zweigstelle weiterzuleiten, um es dort bei der Fed zu deponieren. Da die Fed nach höheren Zinsen sucht und außerdem eine der wenigen großen Zentralbanken ist, die aktuell noch Zinsen zahlt, trieb dies beträchtliches Kapital in den Dollar.

Es gibt nur ein Problem: Diese zusätzliche Stärke des Dollars wurde zu einer Bedrohung der Exporte, und dadurch erhöht sich das Risiko, dass ein weiterer Druck auf die Exporte die Wirtschaft der Vereinigten Staaten ebenfalls in die Rezession führen würde. Herr William Dudley von der New York Fed erwähnte so etwas im Januar, und das wurde im Allgemeinen als eine Befürwortung für eine expansive Geldpolitik gesehen. Damit würde die Fed auf Zinserhöhungen verzichten, um den Kapitalzufluss zum Schutz der Exporteure zu vermindern. Es war aber Frau Yellens Aussage vor dem Kongress vor drei Wochen, die die Angelegenheit wirklich ins Rollen brachte. Die Märkte interpretierten ihren Standpunkt als eine außerordentliche Befürwortung der expansiven Geldpolitik und kalkulierten Zinserhöhungen seitens der Fed für den Rest des Jahres nicht ein.

Wird die Fed in diesem Jahr keine Zinserhöhungen vornehmen? Wahrscheinlich nicht, oder zumindest ist es viel zu früh vorherzusagen, was bei den Zinsentscheiden im Juni oder September passieren wird, denn wir sind ja jetzt erst am Beginn vom Monat März. Wir sehen aber, dass das Pattern, das wir in den letzten sechs Jahren gesehen haben, dabei ist, sich fortzusetzen. Die Zentralbanken werden wahrscheinlich weiterhin versuchen, den Schwächen der Wirtschaft (und der Aktienmärkte) mit noch mehr expansiver Geldpolitik zu begegnen.

Aus diesem Grund hatte Gold einen solch fantastischen Run erlebt und deshalb gehörte das gelbe Metall zu einem der attraktivsten Anlagewerte auf dem Planeten Erde, denn es kletterte im Jahr 2016 bisher um 18,7%. Und das ist auch der Grund, warum die Klettertour weitergehen wird ...

An der Nachrichtenfront hören wir von den großen drei Zentralbanken im Laufe der nächsten zwei Wochen, und jede Nachricht könnte Munition für eine größere Goldbewegung liefern: Die EZB erscheint nächste Woche, die Bank of Japan und dann die Fed in der Woche danach. Die Informationen der EZB könnten besonders interessant sein, weil weitgehend erwartet wird, dass etwas geschehen wird. Entweder eine Reduzierung des Einlagezinssatzes oder eine Erhöhung des QE (oder vielleicht beides). Das würde Gold noch mehr stärken, denn noch mehr negative Zinsen in Europa treiben die Kapitalflucht an und, nochmals, es gibt momentan keine großen Optionen, die nicht "Gold" heißen.

Die Woche danach ist etwas fragwürdiger. Die Bank of Japan wird wahrscheinlich nach der brutalen Marktreaktion auf ihren heimlichen Schritt zu negativen Zinsen zurückhaltend bleiben und die Sitzung der Federal Reserve ist ein riesiges Fragezeichen, weil die Erwartungen so unglaublich niedrig sind, dass die Bank kaum agieren kann. Das könnte eine Situation sein, in der selbst der kleinste Wink in Richtung auf einen restriktiven Schritt seitens der Fed Wenden herbeiführt, weil es offensichtlich wird, dass die Fed mit den Zinserhöhungen für 2016 noch nicht fertig ist. Erinnern Sie sich an das "restriktive Halten" im September? Die Fed ließ die Zinsen unverändert, warnte jedoch, dass sie es in Zukunft tun könne: Die Märkte fielen trotzdem, und Gold zog kräftig an.

Zusammenfassung: Wir befinden uns in einem Umfeld, das nun bald sechs Jahre lang einer Art Nothilfe-Politik folgt. Die einfache Entfernung von einem Teil dieser Nothilfe-Politik schaffte eine Risikoaversion weltweit, die Fragen einer globalisiert-koordinieren Rezession mit sich brachte. Sicher, die Aktienkurse sind noch hoch, aber wie zuversichtlich kann man genau jetzt sein, wenn man in Aktien investiert hat? Anleihezinsen sind nach sechs Jahren ZIRP erbärmlich niedrig und jede Laufzeit wird in einem Umfeld steigender Zinsen absolut erdrückt werden. Und die meisten Zentralbanken wollen den Kapitalfluss ablenken. Was soll ein Investor also tun?

Alles was glänzt ist Gold, zumindest jetzt.

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