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Yuan ist bei der jährlichen chinesischen Konferenz ein Schlüsselthema

Yuan ist bei der jährlichen chinesischen Konferenz ein Schlüsselthema

Fundamentale Prognose für den Yuan: Neutral

  • China erlaubt ausländischen Investoren, chinesische Anleihen zu kaufen
  • Noch mehr neue Maßnahmen werden eingeführt, um Chinas Volkswirtschaft anzukurbeln
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Sowohl der Onshore Yuan (CNY) als auch der Offshore Yuan (CNH) bewegten sich in dieser Woche kaum; beide schlossen am Freitag leicht tiefer gegen den US Dollar. Trotz der geringen Volatilität im Yuan war die vergangene Woche für China eine "große" Woche, denn die chinesische Wertpapieraufsicht gab nach und China ist Gastgeber des Gipfeltreffens der G20. Diese Ereignisse können nachhaltige Auswirkungen haben: Ab dem 3. März werden die wichtigsten politischen Entscheidungsträger Chinas wichtige Jahressitzungen abhalten und werden voraussichtlich den Budgetplan und die Politik der Regierung veröffentlichen, was sicherlich den Yuan beeinflussen wird. Außerdem stehen auch die wichtigen Herstellungszahlen für den Yuan und seinem wichtigsten Handelspartner, den USA, in der nächsten Woche an.

An den zwei Wochen dauernden, wichtigen Jahreskonferenzen werden das Jahresbudget und die Strategien der chinesischen Regierung besprochen, revidiert und genehmigt. Es könnte eine neue Geldpolitik, Fiskalpolitik und Reformpläne veröffentlicht werden, was sich auf die chinesische Währung auswirken wird. Zudem warten die chinesischen Aktieninvestoren auf die wichtigsten Themen für 2016, die in diesen Konferenzen publiziert werden. Nach einem weiteren starken Selloff in den chinesischen Aktienmärkten am Donnerstag, erwarten chinesische Investoren einen Rebound, der von diesem Thema der Jahreskonferenzen ausgelöst wird.

Xinhua News (Chinas offizielle Nachrichtenagentur) veröffentlichte am Freitag eine Zusammenfassung über die Leistung der chinesischen Aktien während jeder Jahreskonferenz: In den letzten 11 Jahren legte der Shanghai Composite Index in 7 Fällen zu und sank in 4 Fällen im Laufe des Monats nach der Konferenz. Das bedeutet nicht, dass sich das Thema der Konferenz positiv oder negativ auf die Aktienkurse auswirkt, aber es wird wohl die Marktaktivität beeinflussen. Was noch wichtiger ist - es werden die Themen des Jahres in diesen Konferenzen veröffentlicht. Zum Beispiel waren die zwei Hauptthemen in 2015 Umweltschutz und Landwirtschaft. Daraufhin stiegen der CSI Umweltindex und CITIC Landwirtschaftskonzept-Index in 2015 um 39,45% bzw. 82,72% an, deutlich höher als der durchschnittliche Anstieg im Shanghai Composite von 9,41% im ganzen Jahr.

Die Notwendigkeit, eine proaktive Fiskalpolitik einzuführen, wurde von den wichtigsten chinesischen Offiziellen in den letzten Tagen oftmals wiederholt. Beim G20-Gipfel hob Chinas Zentralbankchef und wichtigster geldpolitischer Entscheidungsträger Zhou Xiaochuan hervor, dass die Geldpolitik ein wirksames Werkzeug sei aber dass die Aufsicht auch Fiskalpolitik verwenden muss, um langfristig die Effektivität der Regierung aufrecht zu erhalten. Wir können auch einen detaillierten Plan der wichtigsten Konferenzen sehen. Eine proaktive Fiskalpolitik bedeutet, dass China die Staatsausgaben und Kreditvergabe erhöhen wird, um die Volkwirtschaft anzukurbeln. Normalerweise, wenn die Kreditvergabe der Regierung steigt, wird dies Druck auf die Anleihenzinsen ausüben, was ausländisches Kapital anziehen könnte. Ein erhöhter Kapitalzufluss wiederum kann die Währung höher treiben.

Die Gesamtschulden, die von der chinesischen Regierung im Januar ausgestellt wurde, stieg um 170,0 Milliarden Yuan an, also eine Zunahme von mehr als 100% im Vergleich zum Jahr zuvor. Am 25. Februar emittierte die China Development Bank für den primären Anleihenmarkt neue 5-Jahres- und 10-Jahres-Anleihen, die als chinesische Staatsanleihen behandelt werden. Die Auktionsgewinne für beide Anleihen waren höher als erwartet; die Multiplikatoren der Anleihenauktion waren tiefer als 3, was ein Überangebot und schwache Nachfrage andeutet. Diese Zahlen zeigen, dass China bereits die Kreditvergabe ausweitet und die Zinsen steigen. Internationale Investoren könnten sich jedoch um den inländischen Markt in China sorgen und somit eine abwartende Haltung einnehmen. Die steigenden Zinsen werden nicht unbedingt sofort mehr Kapital nach China fließen lassen. Um das Tempo zu beschleunigen und internationale Investitionen zu erleichtern, hat Chinas Zentralbank eine neue Politik zu Beginn der Woche eingeführt, die qualifizierten ausländischen, institutionellen Investoren erlaubt, chinesische Anleihen zu kaufen. Falls nun mehr Kapital in den chinesischen Anleihenmarkt fließen sollte, könnte dies den Yuan höher treiben.

Das Eventrisiko für Dollar/Yuan Paare werden von Wirtschaftsberichten wie dem China Herstellungsindex PMI (Montag) und dem US ISM Bericht (Dienstag) kommen. Es ist jetzt allgemein bekannt, dass die chinesische Herstellungsindustrie schrumpft und Probleme mit der Überkapazität hat. Dennoch kann der Februar-Bericht zum PMI zeigen, wie gut China mit diesem Problem umgeht. In den Usa erholt sich hingegen die Herstellungsindustrie. Gemäß den Schätzungen von Bloomberg News, wird der ISM Manufacturing für Februar von 48,2 im Vormonat auf 48,5 ansteigen Die Gegensätzlichkeit dieser zwei Trends in der Herstellungsindustrie beider Länder könnte, sollte sie fortfahren, die chinesische Währung gegen ihr Gegenstück tiefer treiben.