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 Mit Daten vollgepackte Woche spricht für weitere Volatilität im EUR/USD

Fundamentale Prognose für den EUR/USD: Neutral

-Marktteilnehmer scheinen angesichts auftauchender, längerfristiger Sorgen nicht zu wissen, was sie mit dem Euro anfangen sollen.

-Trotz einer schwachen Wocbe bleibt der Euro 2016 die zweitstärkste Hauptwährung.

-Vergleicht die Performance des Euro im ersten halben Quartal mit unserer Q1’16 Prognose.

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Nach ein paar Wochen Abstand von den Policy Meetings der Europäischen Zentralbank und der Federal Reserve im und angesichts der noch mehrere Wochen entfernten nächsten Meetings bleiben die Märkte unter dem Einfluss exzessiver Spekulation über die geldpolitische Lockerung der Zentralbanken und dem Händeringen wegen der neusten Welle negativer Neuigkeiten. Scheinbar hat das negative Sentiment-Umfeld dem Euro genützt, da er 2016 bisher die zweitstärkste Währung ist (nur hinter dem Japanischen Yen).

Die Abschwächung risiko-korellierter Vermögenswerte letzte Woche diente als Check für den Anstieg des Euro, und die Abschwächung des Euro war durch ein Umfeld gekennzeichnet, das eine weitere Verteuerung schwierig macht (lesen Sie den wöchentlichen Trading Ausblick für den Euro von letzter Woche “Weitere Euro Stärke unwahrscheinlich; EZB wird sehr wahrscheinlich handeln”). Es scheint, als wenn die anstehenden Verschiebungen der monetären Politik – sei es das Abrücken der Fed von ihren projektierten Zinserhöhungen oder weitere Zinssenkungen der EZB – schon vom Markt einkalkuliert wurden. Trotzdem dürfte, wie in unserer wöchentlichen Prognose letzte Woche schon angedeutet, eine weitere Zinssenkung um 10 Basispunkte nicht ausreichen, um den Euro unter Druck zu halten, (wie wir schon letzten Dezember sahen). Das ist jedoch ein Problem, das erst beim EZB Meeting am 10. März von Bedeutung sein wird.

Bis dahin, kurzfristig betrachtet, bleibt das Risiko für den Euro erhöht, da der Kalender berstend voll mit Eventrisiken ist. Die von den Ereignissen beeinflusste Volatilität – insbesondere zwischen 09:30 Uhr GMT und 15:00 Uhr GMT – wird ab Montag in den nächsten zwei Wochen deutlich bemerkbar sein.

Am Montag werden die vorläufigen PMI-Werte für Frankreich, Deutschland und die weitere Eurozone veröffentlicht werden und insgesamt wird eine weitere Mäßigung des Wachstums erwartet. Am Dienstag stehen die finalen deutschen BIP-Werte für das vierte Quartal 2015 an, während der relevantere deutsche IFO für Februar ebenfalls veröffentlicht wird, wobei für die größte Volkswirtschaft der Eurozone ein gemischter Ausblick erwartet wird.

Trotz dieser Veröffentlichungen zu Beginn der Woche wird der Euro wahrscheinlich von den Inflationsdaten zum Ende der Woche mehr als alles andere auf dem Wirtschaftskalender beeinflusst werden. Die im Kern der Geldpolitik der EZB stehenden Inflationsdaten sollten sich vor dem Hintergrund der Märkte, die eine Veränderung der Zentralbankpolitik erwarten, als besonders einflussreich erweisen. Am Donnerstag wird der Verbraucherpreisindex der Eurozone für Januar veröffentlicht, der den Erwartungen nach eine starke Deflation im Monatsvergleich (-1,4% versus 0,0% zuvor) zeigen sollte sowie eine weitere Kennzahl unterhalb von 1% im Jahresvergleich (+0,4% versus +0,2% zuvor). Die vorläufigen deutschen VPI-Zahlen, die am Freitag veröffentlicht werden, dürften ähnliche Preisentwicklungen aufzeigen.

Falls beide wie erwartet weitere Anzeichen einer Deflation und/oder Disinflation aufzeigen, könnte sich der Euro kurz vor dem Meeting der EZB im März auf schwächeren Fuß befinden (oder zumindest Schwierigkeiten haben, zu steigen). Während die EZB einige Maßnahmen in Betracht zieht, ist ihr bevorzugtes Maß für die Inflation die 5-Jahres/5-Jahres-Inflation-Swap-Rate, die letzte Woche bei 1 schloss. 430%, weit unterhalb des mittelfristigen Inflationsziels der EZB von 2%. In der Woche des Meetings der EZB im Dezember 2015 – als sie ihre Einlagerate um zehn Basispunkte senkte – befand sich dieser Marktmaßstab der Inflation bei einem Hoch von 1,842%. Da sich die Inflationserwartungen bisher verringert haben und niedrig bleiben, wird es wohl wenig überraschend sein, denn die Märkte haben bereits eine weitere Senkung von zehn Basispunkten einkalkuliert (Chart 3).

Die aktuelle Marktpositionierung verkompliziert das Bild für den Euro, besonders für den EUR/USD. Daher halten wir unsere mittelfristige “neutrale” Prognose für das Paar aufrecht, wie wir es im ersten Quartal 2016 bis dato getan haben. Die Neukalkulation der zeitlichen Rahmenrichtlinie zu Zinsanhebungen der Fed war für den US-Dollar eine wesentliche Ablenkung, und daher haben wir in den ersten Wochen von 2016 stärkere Markt-Positionierungen erlebt. Zum Ende der Woche, die am 16. Februar schloss, hielten die Spekulanten im Futures-Markt die wenigsten netto-long Positionierungen im US Dollar (via DXY) und die wenigsten netto short Euro-Positionierungen für das bisherige Jahr. Die Bedingungen für eine den EUR/USD-shortabdeckende Rallye sind wesentlich schwächer als sie es zu Beginn dieses Jahres waren.

Das thematische Hin und Her bei den zugrundeliegenden Fundamentalfaktoren des Euros spielt sich weiter aus. Auch seitens der Bullen gibt es genügend Grund zu glauben, dass der Markt den nächsten Schritt der EZB bereits einkalkuliert hat, was sich zu einer von Enttäuschung angetriebenen Rallye wie im Dezember entwickeln könnte. Vor dem Meeting im März haben die Bären an Momentum gewonnen: Wirtschaftsdaten werden zunehmend schwächer, Inflationserwartungen haben sich weiter verschlechtert, Finanzbedingungen sind straffer und Zündstoff für eine shortabdeckende Rallye im EUR/USD ist kaum vorhanden. Zuwächse im Euro vor dem Meeting der EZB im März scheinen weniger haltbar zu sein, da es einen weiteren Anstieg von Negativität in den Schlagzeilen zu erwarten gibt. –CV

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