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Brexit Transaktion könnte GBP einen Bid bescheren

Brexit Transaktion könnte GBP einen Bid bescheren

Fundamentaler Ausblick für das Britische Pfund: Bullisch

  • Im Vorfeld des EU-Gipfeltreffens sind die Short-Positionen im GBP/USD in Antizipation eines britischen Ausstiegs aus der EU hochgeschnellt. Es kursieren Berichte, dass Herr Cameron und EU-Politiker ein Abkommen getroffen haben und dass Herr Cameron dieses vorteilhaftere Abkommen den britischen Wählern in einem Referendum später in diesem Jahr zur Abstimmung vorlegen wird (könnte schon im Juni der Fall sein).
  • Die erhöhte Short-Positionierung im GBP vor dem Gipfeltreffen könnte im Falle einer Bestätigung von Berichten eines Abkommens ohne längere Verhandlungen zu einer starken Aufwärtsbewegung führen.
  • Um über die Positionierungen im GBP informiert zu bleiben, besuchen und verfolgen Sie bitte unseren Speculative Sentiment Index.

In absehbarer Zeit wird die Aussicht auf einen "Brexit" oder einen britischen Austritt aus der Europäischen Union die Schlagzeilen in der UK dominieren. Dies hat sich in den letzten drei Jahren angebahnt. 2013 hat der Premierminister der UK, David Cameron, für den Fall der Erreichung einer parlamentarischen Mehrheit der Konservativen bei den Wahlen in 2015 versprochen, dass die UK-Regierung vorteilhaftere Bedingungen für eine fortgesetzte EU-Mitgliedschaft aushandeln würde, bevor ein Referendum abgehalten werden würde, bei dem die Bürger der UK darüber abstimmen könnten. Die Konservativen erreichten eine Mehrheit bei diesen Wahlen, und Herr Cameron wiederholte sein Versprechen, ein "rein-raus" Referendum vor Ende 2017 abzuhalten. Nun ist es soweit.

Herr Cameron und die britische Regierung versuchen gerade diese vorteilhafteren Bedingungen auszuhandeln. Die Regierung der UK will Zugeständnisse für die fortgesetzte Mitgliedschaft in der EU, was angesichts der geographischen Disposition und des wirtschaftlichen Einflusses für/von Großbritannien Sinn macht. Die Mitgliedstaaten der EU scheuen sich aber davor, einem individuellen Mitglied eine Spezialbehandlung zu gewähren, da eine solche Spezialbehandlung einer Nation die Grundlagen der Union negieren würde.

Sind diese vorteilhafteren Bedingungen einmal ausgehandelt (auch wenn nicht), wird ein Referendum abgehalten, bei dem die britischen Bürger darüber abstimmen können, und genau da wird sich die hauptsächliche Volatilität bilden. Für den Moment behalten wir einfach die Wahrscheinlichkeit einer fortgesetzten Mitgliedschaft, basierend auf den stattfindenden Verhandlungen zwischen der UK und den Europäischen Regierungen, im Auge.

Verschiedene Probleme stehen zur Diskussion. Eines der Hauptthemen ist die Migration, die derzeit ein wunder Punkt in Europa ist. In der UK leben 3 Millionen EU-Bürger, wovon etwa 2/3 berufstätig sind. Im Vergleich dazu leben nur etwa 1,3 Millionen Auswanderer in der EU. Obwohl diese Differenz von etwa 1,7 Millionen Menschen verglichen mit amerikanischen oder chinesischen Populationen klein erscheint, sollten wir bedenken, dass das etwa 2,65% der UK-Bevölkerung ausmacht.

Dieses Thema wird in den Verhandlungen durch eine Extension der Leistungen für berufstätige europäische Migranten, auch "Notbremse" genannt, behandelt. Herr Cameron fordert einen vierjährigen Bann (was nicht einmal ein voller Bann ist, da die Leistungen abhängig von bezahlten Steuern schrittweise verdient würden). Ein Großteil Europas empfindet dies als Diskriminierung europäischer Nationalangehöriger. Angesichts der derzeitigen Migrationskrise, die in ganz Europa herrscht und genau dieses Schengen Abkommen bedroht, das die Union zusammenhält, scheint es für die UK ein guter Zeitpunkt zu sein, dies nochmals zu überdenken. Länder der früheren Sowjetunion wie Polen, Ungarn und die Tschechische Republik argumentieren, dass ein solcher Bann auf Deutschland und Österreich ausgeweitet werden könnte, und wenn das geschähe, was wäre dann überhaupt der Sinn einer Union?

Andererseits sind die Trade-Verbindungen zwischen der UK und der EU bedeutend, weshalb das Abreißen oder die "Anpassung" dieses Verhältnisses negative Auswirkungen haben könnte. Etwa 45% der UK-Exporte und 53% der Importe bestehen mit Europa. Ungefähr 3,4 Millionen britische Arbeitsstellen werden durch diese Industrie unterstützt, und für ein Land mit 64,1 Millionen Menschen ist das erheblich und macht etwa 5,3% der britischen Bevölkerung aus.

Am Freitag Nachmittag um 4:09 Uhr EST tweetete der Präsident Litauens die Meldung, dass ein Abkommen getroffen wurde, bei dem Großbritannien eine siebenjährige "Notbremse" gewährt werden würde. Dies wurde jedoch nicht bestätigt, und weitere Details waren zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels nicht vorhanden. Das schließt das Thema aber nicht ab, da Herr Cameron dies jetzt seinen britischen Wählern verkaufen muss.

Kurzfristig könnte das positiv für das GBP sein, da Ängste vor einem Brexit aufgrund von stillstehenden Verhandlungen den Pfund-Sterling schwächten. Längerfristig wird alles von den britischen Wählern abhängen. Mit dem Start in die neue Woche behalten wir fürs Erste einen bullischen Ausblick für das GBP bei, den wir überdenken werden, sobald mehr Informationen über die Verhandlungen und einen eventuellen Brexit vorliegen.