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China eröffnet wieder nach einer Woche - Wie wird der Yuan reagieren?

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Renee Mu, Währungsanalyst
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Fundamentale Prognose für den Yuan: Neutral

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Der Offshore Yuan (CNH) stieg diese Woche gegen den US Dollar auf seinen höchsten Stand in zwei Monaten, da die Fremdwährungsreserven Chinas weniger als erwartet gesunken sind und Yellen in ihrem Bericht sagte, dass Negativzinsen in der US-Wirtschaft eine Möglichkeit darstellen. Die Rallye im Japanischen Yen in den letzten zwei Wochen half ebenfalls, den Druck auf den Yuan zu lösen, trotz der Negativzinspolitik der Bank of Japan. Am Montag werden Chinas inländische Aktien- und Devisenmärkte wieder eröffnen. Chinas Zentralbank wird den Onshore Yuan erneut mit der Veröffentlichung des Tagesreferenzkurses steuern. Außerdem werden in der kommenden Woche chinesische Daten veröffentlicht, einschließlich der Handelsbilanz, VPI- und EPI-Zahlen. Alle diese Faktoren werden in den Weltmärkten voraussichtlich zu einer verstärkten Volatilität führen, die in Bezug auf die Volatilität bereits aus allen Nähten platzen.

Wir besprachen in den vergangenen Wochen, dass die Kontrollen der Devisenregler stark von der Leistung der chinesischen Aktienmärkte abhängen. Nachdem die Aktien weltweit von Turbulenzen aufgrund der Risikoaversion heimgesucht wurden, wurde der Ausblick für die chinesischen Aktien getrübt. Vor allem der Hang Seng Index in Hongkong fiel bei der Handelseröffnung zu Beginn der Woche nach dem chinesischen Neujahr um 3,85%. Im Gegensatz zum Festland Chinas, die das neue Jahr während einer Woche feiern, hat Hongkong nur drei Feiertage. Deswegen eröffneten die Märkte in Hongkong früher. Die Leistung dort kann als Frühindikator für den Markt auf dem Festland angesehen werden, da beide eine enge Beziehung zueinander haben; historische Daten zeigen, dass ihre Indizes in ähnlichen Trends verlaufen, vor allem in den vergangenen sechs Monaten.

Außerdem verbindet das Shanghai-Hong Kong Stock Connect Programm diese beiden Märkte direkt miteinander. Der Kanal könnte die Turbulenzen in Hongkong aufs Festland Chinas übermitteln. In einem so turbulenten Umfeld, kombiniert mit den eigenen Rückgängen im chinesischen Aktienmarkt im Januar, könnte die Handelseröffnung am Montag bei den chinesischen Aktien eine starke Volatilität auslösen. Vom Standpunkt der Aufsicht kann ein relativ stabiler Yuan-Kurs helfen, das Vertrauen im Markt aufrecht zu erhalten. Somit wird der erste Referenzkurs nach sieben Feiertagen wohl stärker festgelegt werden, was den Yuan-Bewegungen der vergangenen Woche entsprechen und die Short-Spekulation nachhaltig reduzieren würde.

In Bezug auf das Eventrisiko werden die Handelszahlen Chinas, einschließlich die Handelsbilanz für Januar, am Montag veröffentlicht. Die Handelsbilanz sollte im Januar von $60,09 Milliarden im Vormonat auf $60,90 Milliarden angestiegen sein. Falls die Handelszahlen besser als erwartet ausfallen, werden sie den Yuan stützen und höher treiben. Am Mittwoch stehen die Januar-Zahlen des VPIs und EPIs für China an. Die Investoren werden auch diese Daten überwachen, denn sie helfen zu beurteilen, wie stark die Verlangsamung die chinesische Volkswirtschaft trifft.

Ein weiteres Thema in Bezug auf die Yuan-Bewegungen stellt die Zentralbank in Japan dar. Die jüngste Rallye im Japanischen Yen half, den Druck vom Yuan zu nehmen, aber dies ist genau das Gegenteil von dem, was sich die BoJ wünscht. Japan könnte also zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um im Markt zu intervenieren, was sicherlich auch die chinesische Währung beeinflussen sollte.

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