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Euro unter Einfluss von globalen Sentiment Trends mit BoJ als Zünglein an der Waage

Fundamentale Prognose für den EUR/USD: Neutral

- EUR/USD fiel, nachdem die BoJ die Märkte am Freitag schockierte und einschüchterte.

- Retail-Trader zeigten sich nervös bezüglich EUR/USD und wechselten Positionierungen bei $1,0900.

- Vergleicht die Performance des Euro im ersten Drittel des Quartals mit unserer Q1’16 Prognose.

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Es war ein recht interessanter Start für den Euro in 2016, nicht aber für EUR/USD. Das Paar eröffnete den Monat bei $1,0873 und schloss ihn bei $1,0829. Stattdessen sind es die EUR-Crosses, die unsere Aufmerksamkeit nach dem ersten Monat im Jahr an sich ziehen, und das liegt hauptsächlich daran, dass sich die Märkte weiterhin und immer stärker auf die Zentralbanken verlassen. Angesichts des Rohstoffpreisabsturzes und der weltweiten Abschwächung der Aktienmärkte war der Euro soweit in der Lage, schöne Gewinne, insbesondere gegen Rohstoff-sensitive Währungen wie den Australischen Dollar, den Kanadischen Dollar und der Norwegischen Krone, zu erzielen.

Zum Teil liegt der Ursprung der weltweiten Besorgnis bei der People’s Bank of China, deren Versuche, den Chinesischen Yuan vom Dollar abzukoppeln, während die Federal Reserve die Zinsen anhebt, global zu Ängsten in Bezug auf eine "harte Landung" in der zweitgrößten Wirtschaft geführt hat. Als Antwort auf die daraus resultierende Volatilität in den globalen Finanzmärkten hat eine Reihe von Zentralbanken - einschließlich der Europäischen Zentralbank - öfter mit einer expansiveren Politik bedroht. Es ist aber der schockierende Schritt der Bank of Japan letzten Freitag, der wahrscheinlich den größten Einfluss auf die Märkte hat.

Eine Reihe von Zentralbanken hat seit einigen Jahren eine Strategie mit Negativzinsen verfolgt, also ist diese Entwicklung nichts komplett Neues. In 2012 senkte die Danmarks Nationalbank ihren Einlagezins bis in den Negativbereich. In 2014 senkten die EZB und die Swiss National Bank ihre Zinsen bis in den negativen Bereich. Die Swedish Riksbank folgte in 2015 mit einer Negativzinspolitik. Was hauptsächlich ein europaweites Experiment war - eins, das nach den Befürchtungen Vieler zu einer Hyperinflation führen könnte, es aber (noch) nicht getan hat - wird von der Zentralbank übernommen, die wohl das Meiste zu verlieren hat.

Japan trägt das höchste Schulden-zu-BIP-Verhältnis weltweit mit 230% (mit Stand von Ende 2014), und die BOJ befindet sich aktuell auf dem Weg, 50% aller außenstehenden JGBs bis zum Juli 2018 zu besitzen. Falls die Politik der BOJ außer Kontrolle gerät, und somit auch die Zinsen (ein verstärkter VaR-Schock wie in 2003/2010), wird Japan - die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt mit einer enorm schnell alternden Bevölkerung - auf sehr, sehr ernste Probleme zusteuern.

Ganz kurzfristig könnte sich der schockierende Entscheid der BoJ, in Zusammenhang mit den Hinweisen der EZB auf mehr Stimulus bei Veränderung der Prognosen im März und einer Federal Reserve, die beginnt, ihre eigenen Zinsanhebungen in Frage zu stellen, als stark genug erweisen, um das globale Sentiment ein wenig zu heben. Die Rallye der Aktienmärkte weltweit am Freitag machte einen wesentlich Betrag der Verluste, die während des Januars erlitten wurden, wieder wett. Dieser Monat war auf dem Weg, zu einem der schlimmsten Monate zu werden, mit dem jemals ein neues Jahr begonnen wurde (und das traf auf einige Indizes zu). Der Euro könnte über die Crosses mit hineingezogen werden, da die höher verzinslichen und rohstoffempfindlichen Währungen Unterstützung erfahren. EUR/AUD und EUR/CAD, ja sogar der EUR/USD, würden in einer eher nach Risiko suchenden Umgebung leiden.

Längerfristig könnten die Maßnahmen der BoJ der allgemeinen Marktstimmung deutlich schaden. Angesichts der mangelnden Aufmerksamkeit der PBOC für den Wechselkurs des Chinesischen Yuan - besonders seit August 2015 - scheint es eher unwahrscheinlich, dass die chinesische Zentralbank eine starke Aufwertung ihrer Währung gegenüber der eines ihrer regionalen Hauptkonkurrenten, insbesondere Japan, erlauben wird, ein Land, mit dem China in geopolitischer Hinsicht nicht auf dem besten Fuß steht. Die Historie während fast der ganzen letzten sechs Monate hat gezeigt, dass, sollte sich der Chinesische Yuan abschwächen, sich der US-Dollar wahrscheinlich allgemein verteuern wird; Rohstoffpreise würden weiter nach untengedrückt; kurzfristige Zinsen würden steigen und eine Abflachung der Zinskurven in entwickelten Ländern hervorrufen. "Risk-off"-Bewegungen würden, mit einigen der EUR-Crosses im Mittelpunkt, global auftreten.

Die künftigen Bewegungen im Euro können eher als ein Symptom der weltweiten Erosion des Risk Sentiment angesehen werden, und Trader sollten deshalb vielleicht ein Auge auf den EUR/SEK werfen. Anfang Januar hat die Riksbank ihre Absicht angekündigt, in den Wechselkursmärkten zu intervenieren. Wenn Sie damit nicht vertraut sind oder mehr Hintergrundinformationen möchten, finden Sie möglicherweise den Artikel “Riksbank Intervention Threat Aims to Lift EUR/SEK Prices” hilfreich.

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