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Australischer Dollar könnte sich, da RBA statisch bleibt, mit US Daten bewegen

Australischer Dollar könnte sich, da RBA statisch bleibt, mit US Daten bewegen

2016-01-31 09:07:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
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Australischer Dollar könnte sich, da RBA statisch bleibt, mit US Daten bewegen

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Neutral

  • RBA wird voraussichtlich an Status Quo festhalten; Chinas PMI-Daten könnten ruhig vorbeigehen
  • Die Auswirkungen der US-Nachrichten auf die Risikotrends stellen das größte Risiko einer Volatilität für den Aussie Dollar dar
  • Lesen Sie den Ausblick für 2016 des AUD/USD in unseren Trading Guides

Der Australische Dollar erholte sich in der zweiten Woche in Folge, gestützt von besser als erwarteten Inflationszahlen und einer sich festigenden, marktweiten Risikoneigung. Erstere belastete die Erwartungen einer Zinssenkung der RBA, während letztere die Nachfrage nach Hochzinsanlagen erhöhte, was der sentimentabhängigen Währung eine Unterstützung bot. Vorausschauend könnte jedoch eine Fortsetzung gefährdet sein, da der unaufhaltsame Strom wichtiger Eventrisiken eine starke Volatilität verspricht.

Im Inland steht die geldpolitische Ankündigung der RBA im Mittelpunkt. Es wird allgemein erwartet, dass die politischen Entscheidungsträger die Dinge vorläufig unverändert belassen, wobei die einkalkulierten Chancen für eine Zinssenkung nur gerade 6 Prozent betragen. Das wird die Last auf die Stellungnahme legen, die nach der Sitzung veröffentlicht und die die Vorwärtsführung beinhalten wird.

Die Wirtschaftsnachrichten Australiens haben sich gegenüber den Konsensprognosen seit Anfang Dezember deutlich verbessert, aber die externen Bedrohungen – vor allem wegen der Instabilität in China – bilden immer noch eine große Gefahr für einen Rückgang. Somit könnten sich der Vorsitzende Governor Glenn Stevens und Kollegen auf einen Status Quo einigen. Dies führt zu einer neutralen, datenabhängigen Einstellung, die kaum eine kurzfristige Orientierung in Bezug auf die Richtung des Aussie Dollars bringen wird.

Im Ausland werden die chinesischen PMI-Zahlen die Investoren über die Gesundheit des größten Handelspartners Australiens informieren. Obwohl die Kennzahlen für die Aktivität im Herstellungs- und Dienstleistungssektor voraussichtlich leicht sinken sollten, werden die beiden Resultate wohl im Allgemeinen dem kurzfristigen Trenddurchschnitt entsprechen. Falls sie nicht deutlich schlechter ausfallen, werden diese Ergebnisse kaum die politischen Wetten der RBA verändern, vor allem, da die eigene politische Aktualisierung der Zentralbank ansteht. Das bedeutet, dass eine dauerhafte Reaktion des Aussies unwahrscheinlich ist.

Per Saldo bergen somit die Nachrichten der USA und ihre Auswirkungen auf die allgemeinen Sentiment-Trends das größte Volatilitätsrisiko. Die PCE-Kennzahl der Inflation – die bevorzugte Statistik der Fed – sowie der Beschäftigungsbericht für Januar werden veröffentlicht. Das FOMC versuchte in der ersten politischen Stellungnahme des Jahres ein Gleichgewicht zwischen der Bestätigung der jüngsten Marktvolatilität und einem relativ beständigen Ausblick für die Fundamentalaspekte seiner Mandate zu finden. Trader interpretierten das Resultat jedoch als expansiv, wie wir bereits vermutet hatten. Die Märkte werden in diesem Umfeld gegenüber dem Eventrisiko asymmetrisch anfällig, was die Angst einer Zinserhöhung der Fed bei der März-Sitzung schüren könnte.

Das bedeutet in der Praxis, dass sogar leicht überragende Resultate in den PCE- und Arbeitsmarktzahlen die Risikoneigung wenden könnten. Unnötig zu sagen, dass sich dies für die australische Währung negativ auswirken und sie zusammen mit den Aktien tiefer treiben würde.

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