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BoJ überrascht mit Negativzinsen, Druck liegt auf China

BoJ überrascht mit Negativzinsen, Druck liegt auf China

2016-01-29 23:14:00
James Stanley, Strategist
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BoJ überrascht mit Negativzinsen, Druck liegt auf China

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Fundamentale Prognose für den Yen: Neutral

  • Der Yen verzeichnete seinen größten Jahresverlust, nachdem die Bank of Japan überraschend Negativzinsen einführte.
  • USD/JPY: Schock und etwas Ehrfurcht (kritischer Widerstandsbereich ist 121,50-122).
  • USD/JPY – Vergessen Sie die 26-Jahres-Trendlinie nicht.
  • Verfolgen Sie Verschiebungen in der Positionierung und im Sentiment in Echtzeit, um Trends zu filtern und mögliche Trade-Ideen zu finden.

Das Vertrauen ist im Finanzsystem ziemlich wichtig. Schließlich bleibt uns in einem auf Vertrauen basierenden Geldsystem nur der Glaube. Es gibt kein Gold oder Silber, die die Währung stützen, und obwohl ich nicht behaupte, dass das etwas "Gutes" ist, denn ziemlich alle diese Schritte sind gescheitert, ist der Glaube von wesentlicher Bedeutung, denn sollte das Vertrauen schwinden, könnten die Investoren Ihre Währung einfach und mit unkontrollierbarer Geschwindigkeit abverkaufen. Dies wiederum könnte zu einer Schwäche in der Währung führen, da die Investoren irgendwo hinströmen, nur nicht zu ihrer Währung, und alle diese Güter, die Sie importieren müssen, werden dann plötzlich sehr, sehr teuer. Das ist einer der Gründe, weshalb Maßnahmen mit Negativzinsen so lange gemieden wurden: Es ist ein mögliches Spiel mit dem Feuer (der inflationären Art). Und diese Inflation ist nicht die "gesunde" Variante. Fragen Sie Russland. Und zu Beginn dieser Woche gab es sogar frühe Anzeichen dafür in Kanada, mit den Berichten über die Große Blumenkohlkrise; denn vier einfache Blumenkohlköpfe konnten einen ganzen Barrel Oil kaufen. Aber es geht hier nicht um Blumenkohl, wir sprechen hier über Geschichte.

Die Bank of Japan schockierte ziemlich jeden, der gestern Nacht dabei war, als sie die Zinssätze in den negativen Bereich verlegte. Ich kenne niemanden, der das vorausgesehen hatte, oder sogar als Möglichkeit erwog. Tatsächlich war die Aussicht auf Negativzinsen, bevor die Nachricht in Japan kurz vor dem Entscheid durchsickerte, noch vor zwei Wochen vom Mann an der Spitze der BoJ, Haruhiko Kuroda, praktisch ausgeschlossen worden. Kurz bevor er zum Weltwirtschaftsforum in Davos flog, sagte Kuroda dem japanischen Parlament, dass er Negativzinsen nicht einmal erwägen würde. Und dies machte Sinn: Auch wenn der Yen sich in diesem bisher leidvollen Jahr auf seinen Tiefs befand, als die Panik ihren Höhepunkt erreichte, war er gegen den US Dollar immer noch 54% schwächer im Vergleich zu den Hochs vor Abe. Und obwohl Japan immer noch weit davon entfernt war, auf der Inflationsfront die "Kurve zu kriegen", sollte man argumentieren, dass sich das Land in einer deutlich besseren Position als viele andere Volkswirtschaften weltweit befand.

Aber Japan sah dies offenbar als starke Bedrohung. Nachdem die "Abe-nomics" eigentlich nur eine Erleichterung im Wechselkurs brachten, hob die weltweit steigende Risikoaversion den Yen als ausgezeichneten Kandidaten für die Finanzströme in sichere Häfen hervor. Während die Investoren aus riskanteren Investitionen und Währungen ausstiegen, stellte die scheinbare Sicherheit des entwickelten Japans tatsächlich eine attraktive Option dar, auch wenn die Zinssätze fast bei Null waren. Wenn Panik herrscht, ist die Rückkehr des Kapitals im Mittelpunkt, nicht die Rendite. Dies wurde jedoch letzte Nacht mit der Maßnahme Japans, Negativzinsen einzuführen, zunichte gemacht. Nun kostet es Geld, im Yen im Long-Positionen zu halten. Short-Positionen im Yen zahlen sich aus (theoretisch), und noch besser auf den Punkt gebracht, es gibt ziemlich viele Gründe für Japans Unternehmen, dieses gelagerte Kapital zu verwenden. Also könnten Negativzinsen ihren Zweck erfüllen und helfen; es ist nur so, dass wir keinen Beweis dafür haben, dass sie tatsächlich helfen werden. Die einzige Fallstudie in einer größeren Volkswirtschaft, die Negativzinsen einführte, ist Europa, und naja - sagen wir es einmal so, bis jetzt ist Europa kein Vorbild für irgendetwas. Daneben haben wir das Beispiel Dänemark, das Negativzinsen einführte, aber das ist nicht besonders hilfreich, wenn wir die deutlich unterschiedliche Größe beider Volkswirtschaften berücksichtigen.

Es ist also ein gigantisches Experiment, das vielleicht ganz, ganz schlimme Konsequenzen haben könnte. Es gibt keinen zwingenden Grund, im Yen im long zu halten, solange wir keine deutlichen Veränderungen sehen. Die Finanzströme in sichere Häfen sollten in eine andere Richtung geleitet werden, und die Bedrohung von sogar noch tieferen Negativzinsen könnte sich auch auf die Risikoaversionsströme auswirken. Kuroda warnte letzte Nacht davor, dass er nötigenfalls noch negativere Zinssätze einführen würde.

Aber es gibt hier noch einen Faktor: Volkswirtschaften befinden sich nicht in einem Vakuum. China ist zurzeit in einer ziemlich prekären Situation. China und die USA sind im Wesentlichen Japans wichtigste Exportziele ($133 Mrd. bzw. $134 Mrd.), und diese Maßnahme der BoJ setzt beide Handelspartner direkt unter Druck. Nun werden die japanischen Produkte in diesen Volkswirtschaften attraktiver werden, und ihre entsprechenden Produkte (die chinesischen und US-amerikanischen) werden in Japan weniger attraktiv werden. Das wird China keinesfalls helfen, und es könnte das Wachstum in einer bereits verwundbaren amerikanischen Wirtschaft noch stärker beeinträchtigen, da die Ströme von Japan in die USA fließen. Dies könnte sogar diese Art Provokation sein, die in den chinesischen Medien und in der gesamten chinesischen Volkswirtschaft Wut auslösen könnte.

Das Problem in China ist die Verschuldung, und ganz ehrlich gesagt, brauchen sie eine schwächere Währung, um die Exporte zu fördern, damit sie a) die Schulden weiter tilgen können, b) in einem Tempo weiter wachsen können, mit dem das Schulden-zu-BIP-Verhältnis von 280% in den nächsten 10 bis 20 Jahren auf ein angenehmeres Level gesenkt werden kann, und c) um die Mittelklasse weiter zu fördern, damit das Land seine brutale Abhängigkeit von den Exporten verringern kann, denn wie Japan uns bereits gezeigt hat, ist eine exportorientierte Volkswirtschaft einfach stärker den globalen Geschäftswinden ausgesetzt.

Während der Yen stärker wird, wird alles nur noch schwieriger, und nachdem nun Japan Negativzinsen auf die Einlagen eingeführt hat, fließen nun nur noch mehr Finanzströme in den Yuan. Ein stärkerer Yuan ist zurzeit ziemlich schlimm für die ganze Welt, denn die chinesischen Produkte werden international teurer, und weniger fließt nach China in Form von Yuans zurück. Für China hätte das Timing für diese Maßnahme nicht schlechter sein können. Wir können erwarten, dass China mit Sicherheit auf irgendeine Weise darauf reagieren wird. Chinas Medien waren gestern bemerkenswert ruhig, und das ist in solchen Situationen normal, denn der Staat kontrolliert (und bewilligt), was die Medien über solche Themen berichten. Aber wir werden am Montag darüber berichten, und wir werden sicherlich einige interessante Wochenendreportagen dazu von chinesischsprachigen Quellen zu lesen haben.

Vorläufig sollten Sie Longs im Yen vermeiden. Und sogar Shorts im Yen könnten gefährlich sein, wenn wir berücksichtigen, dass wir auf Chinas Reaktion warten. Das könnte jedoch eine gute Option bilden, um irgendeine andere Währung zu paaren, die Sie kaufen wollen. In diesem Bereich gibt es zurzeit nicht viele Möglichkeiten da draußen, mit Ausnahme des US Dollars, da die meisten wichtigen Volkswirtschaften bereits Zinssätze um Null haben und voraussichtlich noch eine Weile daran festhalten werden.

Dieses Ereignis ist viel zu neu, als dass wir unsere Prognose in den bärischen Bereich versetzen könnten. Wir müssen mehr als nur einen Tag Fortsetzung sehen, bevor wir sagen können, dass dies zu einem Langzeitthema wird.

Eine interessante Idee, sollte die Schwäche im Yen sich halten können, ist ein ziemlich flexibler Carry Trade: Short Yen/Long Aktien. Das war der Grund für die massive Bewegung im EUR/USD im vergangenen Jahr, als Europa Negativzinsen einführte. Man verkaufte Euro für Dollar und verwendete dann diese Dollar, um US-Aktien zu kaufen. Das brachte den S&P auf sein Allzeithoch, und die Strategie wurde von vielen verfolgt, begann jedoch zunichte gemacht zu werden, als die Sorgen um Griechenland im vergangenen Frühjahr auftauchten. Dann war der Carry Trade wegen einer drohenden Abspaltung Europas nicht mehr so attraktiv. Es gibt viele "Wenn und Aber" bei der Ausführung einer solchen Strategie im aktuellen Umfeld, und das zeigt das Problem, von dem wir gerade sprechen. WENN die Aktien weiterhin dieselbe Stärke wie in den vergangenen zwei Wochen aufzeigen, und WENN das Leid in China gelindert wird, könnten wir sehen, dass die Risikoaversion abnimmt, und dies könnte ein gutes Umfeld für den Carry bieten. Bis dahin bestehen jedoch tonnenweise Risiken und viele Ungewissheiten.

Bis dahin sollten Sie vorsichtig sein, falls Sie Yen-Longs halten. Das ist jetzt ein kostspieliges Unterfangen.

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