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Rallye nach EZB scheint Top zu setzen, da Euro-Daten weiterhin enttäuschen

Rallye nach EZB scheint Top zu setzen, da Euro-Daten weiterhin enttäuschen

2016-01-08 23:13:00
James Stanley, Strategist
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Rallye nach EZB scheint Top zu setzen, da Euro-Daten weiterhin enttäuschen

Rallye nach EZB scheint Top zu setzen, da Euro-Daten weiterhin enttäuschen

Fundamentale Prognose für den Euro: Bärisch

  • Die anhaltend matte europäische Volkswirtschaft ist zu einem der gefährdetsten Druckpunkt der Welt geworden. Während die Panik um China weiter steigt, wird diese Verwundbarkeit noch stärker sichtbar.
  • Der Euro zeigte mit der Risikoaversion dank der Abwicklung des Carry Trades Stärke, aber sollte eine gewisse Normalität wiederhergestellt werden, könnte der Short EUR/USD Trade einmal mehr attraktiv werden, da die Investoren das Unvermeidliche und somit eine Aufstockung des europäischen QEs erwarten.
  • Wenn Sie jedoch den Euro in den kommenden Monaten traden, könnte dies riskant werden. Überarbeiten Sie Ihr Risikomanagement, damit Sie die gefürchteten Margin Calls vermeiden, denen Trader oft unter diesen Umständen ausgesetzt sind. Unsere Forschungsreihe Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader kann Ihnen dabei helfen.

Die erste Handelswoche des Jahres hat eben die neueste Reihe schlechter Daten der Eurozone gebracht. Diese Woche zeigte enttäuschende Zahlen in der deutschen Inflation, deutschen Arbeitslosigkeit und Inflation der Eurozone. Das war also nicht eine großartige Woche für die Datenfront aus Europa. Aber das ist nicht gerade überraschend, nicht wahr? Es ist einfach nur das Übliche, an das sich die Welt gewöhnt hat. Europa schrumpft. Die wichtigere Frage hier stellt sich in Bezug auf die EZB und was sie tatsächlich an ihrem nächsten Policy Meeting tun wird. Denn nach der Enttäuschung, die die EZB den Märkten im Dezember bot, blieben zahlreiche Fragen zu ihren Maßnahmen im Raum stehen.

Zur Rekapitulation: Europa ist und war in einer sehr schwierigen Situation. Nicht nur wirtschaftlich gesehen, sondern auch politisch, denn diese wirtschaftliche Schwäche ist so tiefgründig geworden, dass wir politische Auswirkungen gesehen haben. Und der primäre Druckpunkt dieser Situation ist weiterhin vorhanden: Es gibt keine Bankenunion. Wir haben 18 einzelne Steuerpolitiken von 18 unterschiedlichen und einzelnen Nationen, die alle von einer einzigen Geldpolitik geregelt und verwaltet werden.

In guten Zeiten, wenn die Märkte Wachsen, ist dies nicht unbedingt 'schlecht'. Aber wenn ein Druck gespürt wird – dann wird es wirklich zu einer bedrohlichen Komponente, denn, wie Sie sich vorstellen können, jeder dieser 18 Mitgliedsstaaten hat unterschiedliche Treiber und Beweggründe mit unterschiedlichen Ideen hinsichtlich einer Lösung der Probleme. Aus diesem Grund haben wir im Dezember wahrscheinlich auch keine Aufstockung des QEs gesehen: Eine angemessene politische Unterstützung für eine solche Maßnahme zu erhalten, war wohl unmöglich. Und Europa konzentriert sich zurzeit sehr stark auf die Politik.

Wo ist aber der Trade?

Nun, es scheint so, als ob der vorherrschende Trend im Euro wieder zurückkehrt, und das ist ein Abwärtstrend. Denn die Spalte zwischen den Zinserwartungen in Europa und der restlichen Welt vertieft sich weiter; und dies wird sich wohl nicht ändern, bis etwas ganz anderes in der Weltwirtschaft geschieht. Auch mit der massiven Risikoaversion, die diese Woche stattfand, schaffte es der EUR/USD nicht, auf ein 'höheres Hoch' auszubrechen.’

Der Treiber dahinter ist wahrscheinlich die Erwartung, dass die EZB irgendwann vortreten wird und das QE-Paket aufstocken wird, um die schwindelerregende Reihe negativer Daten zu bekämpfen. Die EZB befindet sich in einer ähnlichen Situation wie die Bank of Japan im Oktober 2014. Sie haben bereits ein QE eingeführt und schufen eine riesige Welle in den Märkten, also sind sie diesem Kurs ziemlich stark verpflichtet. Aber sie haben auch noch keine Anzeichen für einen Fortschritt gesehen, und somit ist es schwierig, genügend Unterstützung für eine Erweiterung des QE zu erhalten. Die 'reale' Wirtschaft hat ja kaum eine Verbesserung gezeigt.

Und deswegen werden wir uns weiterhin auf die europäischen Daten konzentrieren, während Trader die Chancen einer QE-Erweiterung in künftigen EZB-Sitzungen abwägen. Die wichtigen Daten aus Europa kommen nächste Woche am Donnerstag, wenn Deutschland sein BIP veröffentlicht, das mit einer Wachstumsrate von 1,6% erwartet wird.

Am Mittwoch haben wir auch die Industrieproduktion der Eurozone, und dies könnte den Markt bewegen; obwohl die Probleme in Europa weit über die Verlangsamung in der Herstellung hinausgehen, also könnte dies auch nur als Wegweiser gewertet werden, sollten die Daten die Erwartungen übertreffen. Markieren Sie den 21. Januar auf Ihrem Kalender – denn dann findet die nächste EZB-Sitzung statt, und wir könnten mehr Informationen zu einem möglichen Aufbau des QE erhalten. Aber wahrscheinlicher ist, dass wir bis März für eine 'großartige Ankündigung' warten müssen, denn dann hat die Bank noch mehr Daten nach der Senkung des Einlagensatzes im Dezember zur Verfügung (das war das Einzige, das verändert worden war).

Falls Europa bis zur Sitzung im März keine neuen optimistischen Zeichen einer Erholung sieht, und wenn wir keine Aufstockung des europäischen QE-Pakets sehen, könnte sich diese Situation deutlich verschlechtern, denn der politische Druck ist im Kontinent deutlich gestiegen, sogar im treuen Deutschland. Kombinieren Sie dies mit einer brodelnden Flüchtlingskrise, und die Welt könnte zu diesem Thema mit vielen großen Problemen zu kämpfen haben.

Vorläufig halten wir an einer bärischen Prognose für den Euro fest, und zwar unter der Annahme, dass die Investoren weiterhin eine Erweiterung des QE-Pakets in Europa erwarten werden.

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