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Trading-Lektion für 2015: Seien Sie bereit, Ihre Komfortzone zu verlassen

Trading-Lektion für 2015: Seien Sie bereit, Ihre Komfortzone zu verlassen

Christopher Vecchio, CFA, Senior Strategist

Meine wichtigste Trading-Lektion, die ich in 2015 gelernt habe, betrifft nicht unbedingt einen Trade, der falsch gelaufen ist, sondern eher die Betrachtung meines Trading-Prozesses. In meinen Bemühungen, ein Trader zu werden, der sich eher auf Regeln stützt, zwang ich mich zu einigen wenigen Strategien – vor allem der mittel- und langfristigen Breakout- und Momentum-Varietät. Obwohl dies aus gutem Grund geschah – meine Trading-Ergebnisse wurden unter solchen Marktbedingungen besser im Vergleich zu, sagen wir Range-Trading- oder kurzfristige Scalping-Strategien – so warf mich mein Fokus, innerhalb der Parameter meiner Strategien zu bleiben, zeitweise im Laufe des Jahres aus verschiedenen Trades mit meinen bevorzugten Währungen hinaus (die zuverlässig sehr liquide sind): Vor allem beim AUD/USD, GBP/USD und USD/JPY.

Meiner Meinung nach führt dies zwei Schlüssen. Während es sicherlich gut ist, über eine Komfortzone zu verfügen – ich bevorzuge die Arbeit mit den H4 (4 Stunden) und D1 (ein Tag) Zeitrahmen, um nach Gelegenheiten für Breakouts oder Momentum zu suchen – kann es ratsam sein, diese Komfortzone zu verlassen, falls sich anderswo Gelegenheiten präsentieren. Dies kann unter Umständen bedeuten, dass ich kürzere Zeitrahmen hätte einbeziehen sollen – H1 oder H2 – oder, dass ich weitere Instrumente hätte nutzen sollen. Die letztere Wahl ist konservativer: ich verfüge über Strategien, mit denen ich mich wohl fühle und muss sie nun nur bei anderen Instrumenten anwenden.

Für mich selbst manifestierte sich diese Sache, als sich hauptsächlich EUR-Crosses und USD-Paare tradete, also kurzfristige Perioden mit Gegentrend-Kursverhalten – wie zum Beispiel vom März bis zum Oktober beim EUR/USD – die sich als frustrierend erwiesen, da ich die meiste Zeit untätig abseits stand. Jedoch, wäre ich willens gewesen, kurzfristige Setups in diesen Märkten einzugehen, hätte ich meine Breakout- und/oder Momentum-Strategien auf kürzeren Zeitrahmen angewendet, mit niedrigerem Leverage (denn ich hätte gegen den vorherrschenden langfristigen Trend getradet); oder ich hätte in Betracht ziehen können, Währungen wie den AUD-, CAD-, und NZD-Crosses zu traden. Das bedeutet nicht, dass ich keinen Vorteil aus deren Bewegungen gezogen habe; es wäre ratsam gewesen, über den AUD/USD, USD/CAD und NZD/USD hinauszuschauen.

Für die Zukunft bedeutet dies, dass meine Aufmerksamkeit ein größeres Ausmaß annehmen muss. Dazu werde ich ein schnelles Programm schreiben, dass die technischen Indikatoren für mich scannt, um hervorzuheben, welche FX-Spot-Instrumente meinen erwünschten Kriterien entsprechen. Vorsicht hinsichtlich meines Risikomanagements, während ich meine Komfortzone verlasse – EUR-Crosses und USD-Paare – sollte zu weiteren Trading-Gelegenheiten führen und mich als Trader verbessern.

Lesen Sie die nächste Top Trading-Lektion für 2015: Man achte auf gestreckte Markterwartungen/-positionen

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