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JPY erlebt größten Wochenzuwachs seit drei Monaten aufgrund von Risikoschlappe

JPY erlebt größten Wochenzuwachs seit drei Monaten aufgrund von Risikoschlappe

2015-12-12 00:01:00
Tyler Yell, CMT, Währungsstratege
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Fundamentale Prognose für den Yen: Bullisch

  • Der Japanische Yen stieg in den letzten sechs Monaten gegen alle 31 HauptgegenstückeBoJ-Meeting in Sicht
  • Zweifel machen sich hinsichtlich der Fähigkeit der BoJ, das Inflationsziel zu erreichen, breit, und das Risikosentiment könnte zum Jahresende die Oberhand gewinnen
  • Wenn Sie aktuelle und Echtzeitanalysen zum Yen und Oil sowie Marktreaktionen auf Wirtschaftsfaktoren, die aktuell „in der Luft“ hängen erhalten möchten, dann kann Dailyfx On Demand helfen.

Wenn der Japanische Yen gegenüber dem US Dollar über eine Woche lang die leistungsstärkste Währung ist und in mehr als sechs Monaten höher als 31 seiner Gegenstücke tradet, sind die Weltmärkte normalerweise nicht 'bullisch'. Diesmal ist keine Ausnahme, denn alle Weltmärkte traden gemäß dem MSCI Schwellenmarkt Aktienindex 8 Tage in Folge tiefer, der stärkste Rückgang seit Juni. Zudem hält der Rückgang im Energiesektor an, wobei US Oil $36 in Richtung Tiefs von 2008 bei $32,40 durchbrach und Eisenerz 9 Wochen in Folge rückläufig ist.

Von der Bank of Japan wird erwartet, dass sie ihre Geldpolitik beim Meeting für den 17./18. Dezember unverändert belässt. Gouverneur Kuroda wird wohl im Fokus stehen, doch sein Vertrauen in die Stabilität des Unternehmens könnte jene enttäuschen, die auf eine weitere, gefertigte Schwächung des JPY warten. Denken Sie daran, die Bank of Japan zielt auf einen Inflationssatz von 2% bis zum Jahr 2017, und sie schwor, die Geldpolitik zum Erreichen des Ziels einzusetzen. Doch die Märkte sind nicht ganz so einfach, selbst wenn man ein paar Billionen Yen auf das Problem wirft. Größtenteils dank WTI Crude Oil, China und weiteren Faktoren, die die Inflation schwächen, sieht es danach aus, als wenn das Ziel nicht erreicht werden wird. Die Aussicht auf einen Zinsanhebung der Federal Reserve ist möglicherweise bereits vollständig einkalkuliert, doch was die Aussicht auf Erreichen des Ziels von 2% weiter verhindern könnte, ist ein stärkerer JPY, als wir jüngst gesehen haben (vielleicht ein USD/JPY ~ 100). Ein paar hochrangige Investmentbanken nennen 2016 das "Jahr des Yen", in Erwartung weiterer Untätigkeit der BoJ, was die Importpreise weiter drücken und die Exportnachfrage reduzieren wird.

Die Tankan Umfrage vom Wochenende könnte der BoJ eine gewisse Erleichterung bringen, denn sie blieb optimistisch gegenüber dem Tempo des Wachstums Japans wegen der Gesundheit des Unternehmenssektors. Falls die Umfrage den Erwartungen entspricht, könnte die Bank an ihrem Tonfall festhalten. Für die JPY Bären ist der Tonfall leider nicht einer, der den JPY abschwächt, wodurch der JPY im Allgemeinen widerstandsfähig geblieben ist. So oder so sollte der USD/JPY nächste Woche sein wahres Gesicht zeigen, wenn wir die mit Spannung erwartete Ankündigung der Federal Reserve und der der BoJ haben werden. Beide könnten den Breakout-Tradern das bieten, worauf sie gewartet aber in den letzten Monaten nicht erhalten hatten.

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