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Europa: Nichts ist bürgerlich in einem Bürgerkrieg, weder in der Politik noch in der Wirtschaft

Europa: Nichts ist bürgerlich in einem Bürgerkrieg, weder in der Politik noch in der Wirtschaft

2015-12-11 23:29:00
James Stanley, Währungsstratege
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Europa: Nichts ist bürgerlich in einem Bürgerkrieg, weder in der Politik noch in der Wirtschaft

Europa: Nichts ist bürgerlich in einem Bürgerkrieg, weder in der Politik noch in der Wirtschaft

Fundamentale Prognose für den Euro: Neutral

  • Die Nachrichten aus Europa sind nächste Woche leicht. Es gibt nur eine bedeutende Ankündigung am Dienstag, aber alle Augen werden direkt auf die Sitzung der Federal Reserve am Mittwochnachmittag gerichtet sein.
  • Der EUR/USD hält an seiner bullischen Haltung fest, aber ein Short-Entry könnte kurz bevorstehen. Achten Sie auf den Widerstand auf höheren Levels für längerfristige Short-Entries.
  • Sie können die Positionierung in Echtzeit verfolgen um zu sehen, wo die Retail Trader im Euro Maßnahmen ergreifen. Folgen Sie unserem Speculative Sentiment Index auf unserer aktualisierten Seite von DailyFX 4.0, indem Sie auf diesen Link klicken.

Und wie steht es um diesen Euro, hm? Nach dem Durchbruch durch vier Schwellen wegen der enttäuschenden EZB erachteten viele Trader dies als Geschenk der Märkte: Die Möglichkeit, die Währung einer Volkswirtschaft zu shorten, die vor vielen Problemen steht und nicht in der Lage war, eine genügend starke Koalition zu bilden, um dieser Schwäche tatkräftig entgegenzuwirken. Dies ist eine weiteres Kapitel einer Geschichte über den Versuch einer länderübergreifenden Volkswirtschaft, die ihr Wachstum wieder fördern will.

Wissen Sie, etwas ähnliches ist schon mal in der Vergangenheit passiert: Es gibt eine kleine Volkswirtschaft, von der Sie vielleicht gehört haben, die als lockere Koalition von Staaten begann. Es war eine großartige Idee: Jeder Staat kümmert sich um seine eigenen Probleme und es wurde eine lockere, übergreifende Bundesregierung geschaffen, die alle diese Staaten auf derselben Seite halten würden. Dies funktionierte auch ganz gut für eine Weile, trotz der starken Negativität gegenüber diesem Konzept, die vom Ausland kam. Als sich der wirtschaftliche Druck jedoch erhöhte, wurde diese "lockere Koalition" zerfetzt. Diese Staaten und Staatsregionen standen vor ganz unterschiedlichen Aussichten: Unterschiedliches Klima, unterschiedliche Agrarprodukte und unterschiedliche Ressourcen. Irgendwann fand eine Gruppe Staaten, dass die andere Staatengruppe übervorteilt würde und sprengte das Ganze, oder versuchte es zumindest, und war gegenüber der Union erfolgreich. Einen Bürgerkrieg später hatten wir die Vereinigten Staaten von Amerika. Der "Federalism" setzte sich durch, und die ganze Idee einer lockeren Konföderation von Staaten, die gemeinsam für das allgemeine Wohl arbeiten würden, entpuppte sich als lächerliche Idee. Wenn Schlechtes passiert, wenn die Menschen sich Sorgen machen - dann kümmern sie sich nicht um ihre Nachbarn. Sie sorgen sich um ihr eigenes Überleben. Genauso wie jetzt gerade in Europa.

150 Jahre später denkt die Welt kaum über diesen lockeren Staatenbund mehr nach, denn er verschwand auf so unrühmliche Art und Weise. Diese Idee kam erneut in Europa auf, als der Euro geschaffen wurde; eine länderübergreifende Regierung, die versucht, die Volkswirtschaften von 18 Mitgliedsstaaten gleichzeitig zu regulieren, ohne geteilte Schulden, ohne geteilte Budgetprobleme und ohne geteilte Bankenverfahren. Gleichzeitig versucht sie aber, mit den verschiedenen volkswirtschaftlichen Variablen zu jonglieren. Eine Geldpolitik, die versucht, die individuellen Steuerpolitiken von 18 Mitgliedsstaaten mit unterschiedlichen Gesetzen, Eingaben, Volkswirtschaften, Arbeitnehmer, Bevölkerungen usw. auf einen Nenner zu bringen. Die 15 Jahre des Euros waren gegenüber der europäischen Volkswirtschaft nicht sehr freundlich, und es scheint, als ob wir uns sozusagen einem Punkt der Kapitulation nähern, denn die Deflation wütet im ganzen Kontinent, und die Mitgliedsstaaten stehen vor ihren eigenen, schwindelerregenden Problemen. Sogar die Volkswirtschaften, die mit dem Euro gediehen, wie Deutschland, beginnen unter deflationären Druck zu geraten.

Ironischerweise handelt es sich hier wieder einmal um ein Problem zwischen Norden und Süden, ganz ähnlich wie wir es in den 1860ern erlebten. Jede Volkswirtschaft Europas verfügt über so unterschiedliche Treiber und Faktoren, dass die Idee einer erfolgreichen Verwaltung all dieser Volkswirtschaften mit einer einzigen Geldpolitik (ohne Abstimmung der Steuerpolitiken) zu einer schwindelerregenden Aussicht wird.

Europa braucht Hilfe, um in seiner jetzigen Form überleben zu können; soviel ist bereits allgemein bekannt. Die Investoren weltweit dachten, dass die Hilfe in Form einer massiven Aufstockung des europäischen QEs in der letzten Woche käme. Nun ja, das ist nicht passiert. Die Tatsache, dass die Ankündigung der EZB so unglaublich schwach ausfiel (nur gerade eine geringere Senkung des Einlagensatzes, keine Aufstockung des QEs) lässt Fragen aufkommen, wie viel Uneinigkeit unter den Finanzministern wohl herrschen könnte. Ich stelle nochmals klar, das ist keine neue Idee. Wir sahen im Sommer viel Aufruhr darüber, was mit Griechenland zu tun sei. Einige europäischen Mitglieder wollten Griechenland aus dem Euro ausschließen, andere wollten dem Land mehr Sparmaßnahmen in den Rachen stopfen (was diesen Rezessionsdruck eigentlich noch schneller erhöht), und andere wiederum wollten alles tun, um diese Union zu retten.

Der Euro Short-Trade war aus allen Gründen, die ich oben erwähnte, in den letzten zwei Jahren einer der attraktivsten Setups. Die Europäische Zentralbank schwächte aktiv den Euro mit ihrem QE, und langfristig gesehen waren die Aussichten der Überlebenschancen der Europäischen Union in dieser Form gelinde ausgedrückt sehr gering. Also stellte dies eine dieser seltenen Situationen dar, in denen der mittelfristige Trade perfekt zum längerfristigen Thema der Euro-Schwäche passte.

Im Oktober schürte Mario Draghi die Hoffnungen mit einer enormen Aufstockung des QEs. Dies beschleunigte das Thema Euro-Short. Nun erhielten wir ein Signal, dass etwas geschehen würde. Draghi gab in den folgenden sechs Wochen an nicht weniger als drei Gelegenheiten seine Versicherung, dass "etwas" bevorstehe. Und wenn wir das mit den zahlreichen Andeutungen von Janet Yellen kombinieren, die sie in die Märkte warf, dass nächste Woche eine Zinsanhebung von Seiten der Federal Reserve anstehen würde, war der EUR/USD Short ein klares Setup nach unten.

Und dann, am vergangenen Donnerstag, sahen wir den Humbug. Wir erhielten gar nichts, und das liegt wohl daran, dass sich diese europäischen Politiker nicht darauf einigen konnten, was zu tun sei. Zumindest sieht dieses Signal danach aus. Dies ist ganz ähnlich wie die Ursache, die den Bürgerkrieg in den USA in 1861 auslöste. Die Nord- und Südstaaten konnten sich nicht darüber einigen, wie die kollektive Volkswirtschaft gesteuert werden sollte. Die Südstaaten wollten die Unabhängigkeit für jeden einzelnen Staat. Die Nordstaaten (die Union) wollte einen Föderalismus mit einer einfachen Staatsstruktur, die den Bundesanliegen (dem allgemeinen Wohl) untergeordnet war.

Den Rest kennen Sie wahrscheinlich: für den Süden endete es nicht gut, doch letztendlich waren es nur viele unnötige Todesfälle auf beiden Seiten, weil sich die Politiker nicht einigen konnten. Dies war der Tiefpunkt, genau das was wir vermeiden wollten.

Also gibt es einige Gründe, derzeit den Euro long zu halten, und genau das stellt für die kommende Woche die Komplexität dar: der EUR/USD setzt seine bullische Haltung fort. Die technische Formation passt nicht zum langfristigen Fundamental-Ausblick. Die technischen Faktoren und das Kursverhalten sind wichtig (denn das gibt Ihnen die Margenanforderungen), daher werden wir unsere neutrale Haltung beim EUR/USD für die nächste Woche beibehalten, jedoch mit einem Sternchen … sollten sich längerfristige Widerstände bei 1,1200-1,1300 ergeben, könnte es kurzfristige Gelegenheiten geben. Zu den derzeitigen Levels ist der EUR/USD eher unattraktiv.

Jene, die diesen jüngsten Anstieg nutzen möchten, um den Euro zu einem besseren Kurs zu shorten, sollten einen Blick auf den EUR/JPY werfen. Eine weitere Zentralbank, die in den nächsten Monaten beträchtliche Hitze erfahren wird, befindet sich in Japan. Während die EZB einem schwierigen Szenario gegenübersteht, erfährt die BoJ ein direkt katastrophales Szenario. Deren Pensionsfonds nahmen gerade einen Rückgang von $64 Milliarden hin, weil deren QE-Programm nicht mehr über Bonds verfügte, die gekauft werden konnten, sodass der Aktienmarkt beansprucht wurde. Volatilität im August und September führten zu einem Rückgang von -5,5%, der wahrscheinlich vor weiteren Schritten in dieser Angelegenheit zu einer Pause führen wird. Pensionsfonds, die im Aktienmarkt investiert werden, produzieren selten gute Resultate für die Leute, die in diese Fonds einzahlen. Daher könnte eine weitere Lockerungsrunde der BoJ vom derzeitigen Punkt aus betrachtet in weiter Ferne stehen, und das bedeutet, dass es eine Menge Schwäche im Yen gibt, die sich erst noch auflösen muss.

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