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Australischer Dollar steht vor perfektem Sturm eines wichtigen Eventrisikos

Australischer Dollar steht vor perfektem Sturm eines wichtigen Eventrisikos

2015-11-28 00:10:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
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 Australischer Dollar steht vor perfektem Sturm eines wichtigen Eventrisikos

 Australischer Dollar steht vor perfektem Sturm eines wichtigen Eventrisikos

Grundlegende Prognose für den australischen Dollar: Neutral

  • RBA Zinsentscheid, 3Q BIP Daten werden kaum vorhandene politische Wetten beeinflussen
  • EZB-Sitzung, Stellungnahme Yellens und US Arbeitsmarktzahlen trüben Risikotrend-Aussichten
  • Identifizieren Sie kritische Wendepunkte im Australischen Dollar mit dem DailyFX SSI

Der australische Dollar steht vor einem perfekten Sturm der Volatilität in der kommenden Woche bei großem Eventrisiko im In- und Ausland. Erwägungen bei der Geldpolitik stehen zuerst im Mittelpunkt, gefolgt von heftiger Bewegung bei Risikobereitschafts-Trends.

Es wird von der RBA erwartet, dass sie an ihrer Sitzung am Dienstag ihren Benchmark-Zins unverändert bei 2 Prozent belassen wird. Dies wird den Fokus auf die begleitende Pressekonferenz und die darin enthaltene Orientierung setzen. Die jüngste, zur Mitte neigenden Rhetorik der Zentralbank hat abgenommen, muss aber erst noch die Spekulation einer Zinssenkung zerstören.

Die vorherrschenden wirtschaftlichen Bedingungen werden sich kaum genügend verändert haben, um den Gouverneur Glenn Stevens und Konsorten dazu zu bringen, sich von ihrer abwartenden Haltung zu verabschieden. Dies deutet auf eine neutrale politische Stellungnahme hin, die die Datenabhängigkeit der künftigen Maßnahmen wieder holen wird. Somit wendet sich die Aufmerksamkeit dem BIP-Bericht für das dritte Quartal, das später in der Woche veröffentlicht wird.

Die Leistung wird voraussichtlich um 0,7 Prozent steigen, eine Beschleunigung im Vergleich zur Zunahme um 0,2 Prozent in den drei Monaten bis Juni. Die Wachstumsrate im Jahresvergleich wird voraussichtlich leicht auf 2,3 Prozent steigen, was eine Erholung seit der Bildung des Zweijahrestiefs von 2 Prozent darstellt, liegt jedoch immer noch unter dem Langzeit-Durchschnitt im Bereich von 3-4 Prozent. Falls keine deutlich positive Überraschung ansteht, werden die Daten kaum die politischen Wetten beeinflussen, zumindest vorläufig nicht.

Wenn wir uns den ausländischen Treibern zuwenden, so wird zunächst die EZB die Haupbühne betreten. Ihr Präsident Mario Draghi wird voraussichtlich die Ausweitung der politischen Unterstützung bekanntgeben. In den vergangenen Wochen wurden eine Vielzahl Optionen, die von der Ausweitung der Anleihenkäufe des QEs bis zur Senkung des Einlagensatzes in den negativen Bereich reichen, hitzig debattiert. Die Investoren werden gespannt sein zu erfahren, ob die Offiziellen beschlossen haben, einen eher sanften Ansatz oder eine umfassende Maßnahme umzusetzen.

Per Saldo haben sich die Märkte gut auf einen gewissen Grade von Lockerung vorbereitet, also ist die Latte für eine expansive Überraschung relativ hoch gesteckt. Das bedeutet, dass die Gefahr einer Enttäuschung wahrscheinlich überproportional höher ist als die Alternative. In diesem Fall könnte eine Verschlechterung in den Sentimenttrends den Aussie gemeinsam mit anderen, risikoempfindlichen Anlagen tiefer drücken.

Zum Schluss werden die Stellungnahme der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen und der Arbeitsmarktbericht der USA für November die wahrgenommenen Chancen einer Zinserhöhung des FOMC im Dezember steuern. Die Chancen einer Zinsanhebung stehen bereits bei 77,5 Prozent, also ist es relativ schwierig, eine restriktive Überraschung zusammenzustellen, aber die inkonsequente Reaktion des Sentiments gegenüber der Wahrscheinlichkeit eines Stimulusabbaus seit Mitte Jahr trübt diese Aussicht. Es ist fast sicher, dass die Volatilität sprunghaft wechseln wird, aber die bevorzugte Richtung ist schwer zu entschlüsseln.

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