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Drei Faktoren warnen vor perfektem Sturm in FX-Märkten - Vorsicht geboten

Drei Faktoren warnen vor perfektem Sturm in FX-Märkten - Vorsicht geboten

2015-11-20 22:30:00
David Rodriguez, Head of Product
Teile:

- Am Ende des Kalenderjahres erleben wir in der Regel eine größere Liquiditätskrise; dieses Jahr könnte schlimmer ausfallen

- Ein Zusammentreffen von drei kritischen Faktoren warnt vor einem besonders hohen Finanzrisiko

- Trader sollten in den kommenden zwei Wochen vorsichtig sein, wenn sie große FX Positionen halten oder erwerben

Drei Schlüsselfaktoren warnen, dass dieses Jahr die traditionelle Liquiditätskrise zu einem "perfekten Sturm" von Finanzrisiken führen kann. In den kommenden zwei kritischen Trading-Wochen ist Vorsicht geboten.

Am Jahresende gibt es oft eine Liquiditätskrise

Das Ende des Kalenderjahres bringt typischerweise eine Liquiditätskrise; weniger Trader sind in der Urlaubszeit in globalen Finanzzentren aktiv. Und - ebenso wichtig - viele Trader und Fonds schließen oder verschieben ihre Trading-Positionen und Lending-Vereinbarungen, so dass sie mit dem Ende ihres Fiskal- und Steuerjahres zusammenfallen.

In den meisten Jahren bedeutet dies, dass im späten November und besonders im späten Dezember die Liquidität knapp wird. Und in der Tat - vor fast genau 11 Monaten warnten wir Trader vor besonders hohen Rollover-Gebühren, besonders für US-Dollar, Japanische Yen und Euro.

Diese drei Faktoren werden dazu führen, dass die Liquiditätskrise dieses Jahr besonders schwer ausfallen wird.

1. Breite Marktliquidität ist gefallen - Medienfokus auf Fixed Income aber Problem weit verbreitet

2. Wir sehen bereits klare Folgewirkungen im FX-Markt

3. Kritisches Eventrisiko erhöht das Volatilitätsrisiko erheblich, vergrößert Gefahr für Trader

1. Liquidität ist in allen globalen Finanzmärkten gefallen

Suchen Sie in Google News nach "Liquiditätskrise" und Sie werden schnell Berichte über die Gefahren auf allen globalen Finanzmärkten von sehr unterschiedlichen Quellen finden. Ein Ergebnis zeigt eine Warnung der New York Fed über einen Rückgang bei den Staatsanleihen der US-Treasury , die als eine der sichersten Anlagen der Welt gelten. Ein anderes zeigt, dass die People's Bank of China im Vorfeld der potentiellen Liquiditätskrise am Jahresende proaktiv Bargeld in das chinesische Finanzsystem eingespeist hat. Es gibt keine direkte Verbindung zwischen diesen beiden Beispielen, aber die zentrale Schlussfolgerung ist klar:

Bargeld und allgemeine Liquidität werden für sehr viele Finanzinstitutionen und -Märkte immer knapper.

Die meisten FX-Trader sind noch relativ geschützt vor einem größeren Rückgang der Liquidität. Dies gilt insbesondere für G7-Währungen, die erhebliche Liquidität aufweisen. Und doch haben wir neulich erlebt, wie diese Liquiditätskrise sich auf die beiden meistgehandelten Währungen der Welt ausgewirkt hat.

Liquiditätsrisiko breitet sich sogar auf G7-Währungen und in weiteren FX-Märkten aus

Ein plötzlicher Anstieg des Bid/Ask-Spreads für EUR/USD am 12. November 2015 ist eine Warnung, dass die Liquiditätsrisiken sich wahrscheinlich auf den FX-Markt ausgebreitet haben. Und in der Tat, ein einflussreicher Branchen-Newsletter hat diese neue Gefahr in einem Artikel mit dem Titel "Wachsende Sorge um Jahresend-Liquidität" beschrieben. Dies war die erste öffentliche Information zu einem Risiko, das institutionellen FX-Insidern relativ bekannt ist: In den letzten sechs Monaten ist die verfügbare Liquidität erheblich gefallen.

Es war ca. 8:15-8:30 New Yorker Zeit am 12. November, als der Bid/Ask-Spread bei dem EUR/USD-Paar auf fast unglaubliche 10 Pips auf einer wichtigen Interbank-Handelsplattform gestiegen ist.

Spread bei EUR/USD springt auf 10 Pips auf wichtiger Interbank-Handelsplattform am 12. November 2015

 Drei Faktoren warnen vor perfektem Sturm in FX-Märkten - Vorsicht geboten

Datenquelle: Interbank-Handelsplattform, Chart-Quelle: R

Es gab keine unerwarteten Nachrichten, die den plötzlichen Sturz der EUR/USD-Liquidität erklären könnten. Wichtig ist es hierbei zu erwähnen, dass es bei diesem Paar um das meistgehandelte des FX-Marktes geht. Es ist fast nicht zu erklären, dass die Situation sich so rapide verschlechtert bei dem Paar, das für fast ein Viertel des globalen Währungshandels verantwortlich ist.

Wenn das meistgehandelte Währungspaar solche Liquiditätslücken erlebt, ist es ganz klar, dass weniger gehandelte Paare und Währungen in Schwellenmärkten erst recht von solchen Marktbedingungen schwer getroffen werden könnten. Dadurch ist die Jahresendzeit dieses Jahr besonders riskant, und ein weiterer Schlüsselfaktor zeigt einen ziemlich deutlichen Zeitplan für die Konzentration dieser Risiken.

Besonders akutes Eventrisiko für Dezember aufgrund von Fed-Meeting erwartet - Volatilitätsrisiko erhöht

Das Jahresend-Liquiditätsrisiko ist an sich schon signifikant, aber der volle Wirtschaftskalender erhöht das Volatilitätsrisiko und die potentiellen Gefahren für Trader. Die Kombination aus einer umstrittenen Sitzung der europäischen Zentralbank zum Thema Geldpolitik, Fed Vorsitzende Janet Yellens jährliche Aussage zur US-Legislative und der November US Nonfarm Payrolls-Bericht am 3.-4. Dezember konzentriert das Volatilitätsrisiko auf eine besonders kurze Zeitspanne. Und in der Tat, ein Blick auf den FX-Volatilitätskurs unterstreicht die Wichtigkeit der nächsten zwei bis vier Wochen des kritischen Eventrisikos.

Typischerweise erleben wir, dass Investoren in den letzten Wochen des Jahres eine Prämie für Volatilität zahlen, aber der Anstieg dieses Jahr fällt besonders stark aus. Der Chart unten vergleicht den Spread im Volatilitätskurs bei Optionen, die in 1 bis 52 Wochen ablaufen. In normalen Märkten zahlen Investoren größere Unsicherheits-Prämien für längere Zeithorizonte da es viel mehr Unwägbarkeiten gibt. Diese Beziehung kehrt sich typischerweise am Jahresende um, und der Chart unten zeigt, dass genau das im November 2014 passiert ist. Diese Entwicklung fällt nichtsdestotrotz weit hinter dem EUR/USD-Volatilitätskurs in 2015 zurück, was die Risiken in den kommenden Wochen unterstreicht.

Euro/US Dollar Volatilitätskurs steigt massiv am Jahresende, weit mehr als üblich

 Drei Faktoren warnen vor perfektem Sturm in FX-Märkten - Vorsicht geboten

Datenquelle: Bloomberg FX Optionspreise. Chartquelle: R, ggvis

Um die Signifikanz dieser Daten zu veranschaulichen, schauen wir uns den Unterschied an zwischen dem EUR/USD-Volatilitätskurs für Optionen, die nächste Woche ablaufen und den für diejenigen, die nach dem kritischen Eventrisiko am 4. Dezember ablaufen. Die Differenz bei den Volatilitätskursen für EUR/USD-Optionen war noch nie so hoch.

Differenz zwischen dem Volatilitätskurs des EUR/USD für zwei Wochen und den Anstiegen auf Rekordhochs in einer Woche

 Drei Faktoren warnen vor perfektem Sturm in FX-Märkten - Vorsicht geboten

Datenquelle: Bloomberg FX Optionskurse. Chart-Quelle: R, ggvis

Volatilitäts- und Liquiditätsrisiken könnten möglicherweise perfekten Sturm schaffen

Es wird stark zur Vorsicht geraten, da offenbar besonders schwierige Zeiten für FX Trader anbrechen, wenn man das klare Volatilitätsrisiko und den möglicherweise deutlichen Rückgang in der Finanzmarktliquidität berücksichtigt.

In illiquiden Märkten ist es besonders schwierig, bei einem günstigen Kurs aus Positionen auszusteigen. Und wenn diese rückläufige Interbank-Liquidität in sich schnell bewegenden Märkten auftritt, kann dies zu einer sich intensivierenden Schlaufe werden, in der Interbank-Trader keine Märkte traden wollen und die allgemeine Trade-Ausführung stark darunter leidet.

Der relative Mangel an Liquidität kann ebenfalls die Interbank-Kredite beeinflussen, und dies kann zu hohen Rollover-Gebühren in den FX Märkten führen. Das ist genau die Dynamik, die wir zur gleichen Zeit im Vorjahr besprachen, aber die Auswirkungen könnten nun in dieser besonders herausfordernden Zeit in den FX Märkten größer sein.

Überwachen Sie vor allem die Zeit vom 23.-25. November für starke Marktbewegungen

Wahrscheinlich werden viele Trader und Institutionen den Gefahren des Dezember-Tradings ganz aus dem Weg gehen wollen, und somit müssten sie aus ihren riskanten Positionen in der letzten Novemberwoche aussteigen. Es gilt jedoch zu beachten, dass die nordamerikanischen Märkte am 26. November geschlossen bleiben, und viele Börsen werden am Freitag, dem 27. November, nur noch einen halben Handelstag zur Verfügung haben.

Der enge Zeitplan könnte die Positionsauflösung zum Jahresende auf die ersten drei Tage der nächsten Woche konzentrieren, und wir müssen hier hervorheben, dass die Trader sich auf ein voraussichtlich außerordentlich volatiles Trading Ende November vorbereiten müssen.

Vorsicht ist geboten, wenn man am Jahresende übergroße Positionen hält, und das Risiko von plötzlichen Bid/Ask-Spreads bedeutet auch, dass Marktbedingungen genau beobachtet werden sollten, bevor man in neue Trades einsteigt.

Konkret bedeutet das, dass es für Trader empfehlenswert ist, Limit-Order oder “Markt-Range” Order anstelle der traditionellen Markt-Order zu verwenden, um einen Trade-Entry in dieser Zeit auszulösen. Dies könnte sie vor besonders ungünstigen Ausführungskosten schützen, wenn die Spreads plötzlich ansteigen sollten.

Geschrieben von David Rodriguez, Quantitative Strategist für DailyFX.com

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