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Australischer Dollar: Rebound könnte mit FOMC-Protokoll, US VPI stocken

Australischer Dollar: Rebound könnte mit FOMC-Protokoll, US VPI stocken

2015-11-14 01:20:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
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Australischer Dollar: Rebound könnte mit FOMC-Protokoll, US VPI stocken

Australischer Dollar: Rebound könnte mit FOMC-Protokoll, US VPI stocken

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Bärisch

  • Aussie Dollar steigt, nachdem positive Beschäftigungszahlen Wetten auf Zinssenkung der RBA versenken
  • FOMC-Protokoll und US VPI könnten Gewinne des Aussies aufgrund der politischen Divergenz begrenzen
  • Finden Sie wichtige Wendepunkte im Australischen Dollar mit dem DailyFX SSI

Der Australische Dollar startete letzte Woche eine begeisterte Erholung, nachdem sehr positive Beschäftigungszahlen veröffentlicht worden waren. Die Volkswirtschaft schaffte im Oktober netto 58,6 Tsd. neue Stellen und übertraf die Prognosen der Wirtschaftsexperten, die eine Zunahme von 15 Tsd. erwartet hatten. Dies produzierte den stärksten monatlichen Anstieg seit März 2012. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,9 Prozent, den tiefsten Stand seit 19 Monaten.

Die Währung legte zusammen mit einem Anstieg in den Front-End Anleiherenditen zu, was darauf hindeutet, dass der positive Bericht die Spekulation einer Lockerung der RBA untergrub. Tatsächlich sank die einkalkulierte Chance einer Zinssenkung an der Sitzung im nächsten Monat auf 8 Prozent, noch vor einer Woche stand die Zahl bei 67. Der längerfristige Ausblick hat ebenfalls gewechselt, und Trader reduzieren die Chancen einer weiteren Zinssenkung um 25 Basispunkte in der Bargeldrate in den kommenden 12 Monaten.

Der Anstieg könnte sich jedoch als kurzlebig erweisen, da die externen Kräfte wieder in den Mittelpunkt rücken. Das Protokoll der Oktober-Sitzung der Federal Reserve ist dabei im Fokus. Die politische Ankündigung schient deutlich restriktiv zu klingen, und die Märkte interpretierten sie auch so, wodurch der US Dollar stieg und die Fed Funds Futures sich verschoben und andeuten, dass die Trader nun die Chancen für eine Zinserhöhung im Dezember nahe bei 70 Prozent sehen. Der Tonfall der darauffolgenden Fed-Kommentare begünstigte ebenfalls eine Zinsanhebung.

Im Sitzungsprotokoll wird mehr davon erwartet, und das Dokument könnte die politische Divergenz zwischen der Fed und der RBA noch deutlicher zeigen, egal ob der Ausblick für die australische monetäre Behörde besser wird. Die US Core Inflation wird voraussichtlich zum zweiten Monat in Folge mit 1,9% ausgewiesen und könnte diese Dynamik noch verstärken. Falls die Daten den Prognosen entsprechen, würde dies um Haaresbreite das Ziel der Fed von 2 Prozent verpassen. Dies würde darauf hindeuten, dass das Preiswachstum bereit ist, sich zu erholen, nachdem es im letzten Jahr wegen des Absturzes im Crude Oil Preis neu berechnet werden musste. Dies droht, die Gewinne des Aussies zu beschränken und sollte die Währung wieder in die Defensive stellen.

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