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Fed hält an Zinssätzen fest, aber Dollar verzeichnet dennoch Rallye, da Doves überrumpelt wurden

Fed hält an Zinssätzen fest, aber Dollar verzeichnet dennoch Rallye, da Doves überrumpelt wurden

2015-10-28 20:53:00
John Kicklighter, Chef-Stratege
Teile:

Anknüpfungspunkte

  • Die Fed hielt wie erwartet an ihrem Zielbereich für den Leitzins von 0,00 bis 0,25% fest
  • In der Stellungnahme hielt die Zentralbank die Möglichkeit einer Zinserhöhung im Dezember offen
  • Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung vor dem Jahresende verstärkte sich deutlich, ist jedoch alles andere als sicher

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Der Dollar stieg höher, nachdem das Federal Open Market Committee (FOMC) bekanntgab, dass es den Zielbereich des Benchmark-Zinssatzes unverändert zwischen 0,00 und 0,25 Prozent belassen hat. Dies war nicht der Grund für die Rallye in der Währung, stattdessen waren es die Bemerkungen und der Tonfall der Stellungnahme, die den Entscheid begleitete. Nachdem der Markt und die Wirtschaftsexperten der Zentralbank gegenüber sehr skeptisch waren, dass sie an ihrer Prognose vom September festhalten könnte, bei der 2015 ein angemessener Zeitrahmen für eine Zinserhöhung sei (13 der 17 Mitglieder waren dieser Ansicht), gab es genügend Spielraum für eine Überraschung.

Fed hält an Zinssätzen fest, aber Dollar verzeichnet dennoch Rallye, da Doves überrumpelt wurden

Da dies nicht eine ihrer "Quartalssitzungen" war, die aktualisierte Prognosen zum BIP, Beschäftigung, Inflation, Zinssätze sowie eine Pressekonferenz der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen mit sich brachte, würde der Fokus des gespannten Finanzsystems direkt auf die Kurznachrichten der Finanzmedien über die Stellungnahme fallen. Nachdem diese verarbeiteten Bemerkungen eingebettet worden waren, würden die Marktteilnehmer zur genaueren Beurteilung der Stellungnahme selber übergehen.

Die Schlagzeilen und die Stellungnahme

Die Kurzfassung, die vom Markt aufgenommen wurde, bestand aus den Höhepunkten, die von den Medien kamen, die die Nachrichten im voraus erhalten hatten und sie noch nicht veröffentlichten. Deren wichtigste Höhepunkte schlossen folgendes ein:

  • Eine Ansicht, dass die US Wirtschaft "in einem moderaten Tempo expandierte"
  • Hinweise, dass das Tempo der Schaffung neuer Stellen "langsamer" geworden, die Arbeitslosenquote jedoch "stabil geblieben" ist
  • Die Beurteilung, dass die Inflation immer noch unter dem Ziel bleibt
  • Sie erwarten, dass die Preise mittelfristig in Richtung des Ziels von 2,0% tendieren werden

Das sind die Grundaussagen, die wir während des Ereignisses erwarten. Und sie wurden auch zum Großteil nicht stark verändert. Dies ist an und für sich bereits 'restriktiv', denn die zunehmende Skepsis auf der Marktseite würde andeuten, dass eine expansivere Ansicht der Bedingungen und der Zukunft passender wäre. Dies ist eine gelinde Abfuhr für diesen Zynismus.

Es gab in der Stellungnahme greifbarere und beunruhigendere Höhepunkte. Eine dieser überraschenden Bemerkungen fanden wir zum Thema des internationalen Risikos. Im September äußerte die Fed und insbesondere Janet Yellen selber eine deutliche Besorgnis hinsichtlich der Gefahren der internationalen Bedingungen. In der Stellungnahme des FOMCs vom Oktober schwächte sich die Intensität dieser Sorge – und deren entsprechender Einfluss auf die politischen Entscheide - ab. Die Stellungnahme entfernte eine Zeile, in der die globalen Entwicklungen das Wachstum bremsen könnten. Falls dies auf eine verbesserte Ansicht der globalen Trends zurückzuführen ist, könnte es eine vorübergehende Erleichterung darstellen. Falls dies ein permanenter Entschluss ist, den Druck vom Ausland auf die politischen Entscheide zu minimieren, würde es eine größere Beständigkeit mit sich bringen.

Was vielleicht noch überraschender war – und somit marktbewegend – war die direkte Aussage, dass der Dezember für die Fed immer noch eine Möglichkeit bietet, die Zinssätze zu erhöhen. In der Stellungnahme wechselte die Rede betreffend einer Straffung von “Bei der Bestimmung, wie lange dieser Zielbereich beibehalten wird …” zu “Bei der Bestimmung, ob es angemessen wäre, den Zielbereich bei der nächsten Sitzung zu erhöhen”. Dies kann vielleicht als Semantik erscheinen, aber die Orientierung ist das einzige politische Werkzeug, die die Zentralbanken heutzutage zur Verfügung haben, wenn sie keine Anhebung vornehmen oder neuen Stimulus einführen. Und die Fed schwingt dieses Werkzeug sehr aggressiv.

Die Ansicht des Markts

Nachdem die Stellungnahme vom Markt verarbeitet worden war, wurden die Implikationen einer restriktiver als erwarteten politischen Haltung rasch in den Kurs eingearbeitet. Der Dollar und die Staatsanleihenrenditen verzeichneten eine Rallye, während die Produkte, die eher mit den Hedging Futures Zinsveränderungen assoziiert sind, sich der höheren erwarteten Rendite anpassten. Gemäß den Fed Funds Futures, stieg die Chance für eine Anhebung bei der Dezember-Sitzung sprunghaft an, von weniger als 35 auf fast ausgeglichen.

Fed hält an Zinssätzen fest, aber Dollar verzeichnet dennoch Rallye, da Doves überrumpelt wurden

Im FX Markt trägt die Chance einer Zinserhöhung vor dem Jahresende ein ziemlich großes Gewicht. Tatsächlich ist alles, was dem Greenback einen Vorteil gegenüber seine liquidesten Gegenstücke verschafft, die Möglichkeit, dass die nächste Maßnahme eine Zinserhöhung sein wird – egal wann. Dies liegt daran, dass die Mehrheit seiner Gegenstücke immer noch proaktiv die Politik lockert. Die EZB und die BoJ erwägen eine Aufstockung ihrer Quantitative Easing (QE) Programme. Die Zentralbanken der Rohstoffwährungen (RBA, RBNZ und BoC) überlegen sich weitere Zinssenkungen. Und die People’s Bank of China versucht immer noch, ihre wirtschaftliche/finanzielle Blutung mit ihren eigenen politischen Optionen zu stoppen.

Fed hält an Zinssätzen fest, aber Dollar verzeichnet dennoch Rallye, da Doves überrumpelt wurden

Auch wenn die allgemeine Ansicht der Dollar-Geldpolitik unter normalen Umständen als 'bescheiden' angesehen werden kann, ist sie viel eindrücklicher, wenn wir sie mit den tieferen Zinsen vergleichen, die in anderen Regionen erwartet werden. Ein großartiges Beispiel für diese politische Abweichung sehen wir im EUR/USD. Letzte Woche bemerkte der EZB Präsident Mario Draghi, dass sie eine Ausweitung des Stimulus, den sie im März eingeführt hatten, bei ihrer Dezember-Sitzung erwägen würden. Wenn wir uns die Kursbewegung des EUR/USD ansehen, so sehen wir den Einfluss, den diese Aussage hat.

Fed hält an Zinssätzen fest, aber Dollar verzeichnet dennoch Rallye, da Doves überrumpelt wurden

Wie beachtlich der Kontrast zwischen der Fed und ihren Gegenstücken auch sein mag, so gibt es eine erhöhte Prämie, die der Währung bereits nur für ihren Abschied von der Bande zugeschrieben wird. In anderen Worten, der Markt hat eine deutlich restriktive Haltung bereits 'einkalkuliert' und den Dollar dafür höher getrieben. Damit sich dieser Anstieg auf eine bedeutende Art und Weise fortsetzt, müssen wir eine deutlich geringere Skepsis sehen oder die erste Zinserhöhung erleben. Dieser Konflikt in den Überzeugungen sehen wir im USDollar, der weiterhin seiner allgemein bullischen Tendenz folgt, sich jedoch sträubt, die 12-Jahreshochs vom März/April zu überwinden, als immer noch einhellig eine Zinsanhebung Mitte 2015 erwartet worden war.

Fed hält an Zinssätzen fest, aber Dollar verzeichnet dennoch Rallye, da Doves überrumpelt wurden

Ein besonders interessanter Durchbruch nach der überraschenden Reaktion auf die Hartnäckigkeit der Zentralbank, an der Normalisierung festzuhalten, war die Reaktion des 'Risikos'. Es besteht kaum Zweifel an dem starken Optimismus gegenüber der Abhängigkeit der erhöhten Anlagenpreise in den Kapitalmärkte vom Versprechen eines bedeutenden Sicherheitsnetzes der Fed und anderen geldpolitischen Behörden. Deswegen sahen wir den Übergang der US Aktien von einer konsequenten Bullenphase zur Konsolidierung und dann plötzlichen Rückgängen in 2015, während das QE3 der Spekulation einer Zinserhöhung wich. Diese Warnung hielt den S&P 500 jedoch bis zum Ende der Handelszeit und danach nicht unterdrückt. Vielleicht werden sich die Hoffnungen der EZB, BoJ, PBoC und anderen auszahlen. Vielleicht ist der Markt zuversichtlich gegenüber den zugrunde liegenden, wirtschaftlichen Bedingungen. Vielleicht sind dies Bemühungen, so viel Zeit und Ertrag wie möglich auszuquetschen, bevor eine unvermeidliche Änderung eintritt. Die Zeit wird es uns zeigen.

Fed hält an Zinssätzen fest, aber Dollar verzeichnet dennoch Rallye, da Doves überrumpelt wurden

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