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Was erfolgreiche Trader von den anderen unterscheidet

Was erfolgreiche Trader von den anderen unterscheidet

2015-10-02 23:00:00
David Rodriguez, Head of Product
Teile:
  • Wir beurteilten 43 Millionen Trades in unserer ursprünglichen Reihe der Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader
  • Eine Untersuchung von fast 30 Millionen Trades danach untermauert unsere Ergebnisse
  • Hier zeigen wir Ihnen, was unser Ansicht nach der Fehler Nummer Eins ist, der den erfolgreichen Trader von den anderen unterscheidet

Was unterscheidet erfolgreiche Trader von jenen, die erfolglos sind? Um diese Frage zu beantworten, studierten wir über 43 Millionen reale Trades und veröffentlichten unsere Reihe der Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader vor sechs Monaten. Nun sammelten wir weitere sechs Monate lang Daten und 30 Millionen Trades seit der ursprünglichen Publikation.

Wie haben die Lehren diese Zeit überstanden?

Was unterscheidet die erfolgreichen Trader, und warum verlieren die meisten Trader Geld?

Der durchschnittliche Forex-Trader verliert sein Geld aus einem einfachen Grund: Schlechtes Geld-Management. Unsere Verhaltensstudie unter realen Tradern vom 2. Quartal 2014 bis zum 1. Quartal 2015 zeigte, dass Trader eigentlich öfters Gewinne auf einzelnen Trades machten als Verluste hinnahmen. Dennoch verloren sie zum Schluss Geld.

Wir untersuchten dieses Thema erneut mit Trading-Daten, die wir in den letzten sechs Monaten gesammelt hatten, um zu sehen, ob dieses Verhaltensmuster weiterhin gültig ist. Natürlich wünschten wir uns, dass unsere Forschung und die Ergebnisse das Verhalten deutlich verändert hätten. Leider gibt es keine deutlichen Beweise, um dies zu unterstützen, und tatsächlich wiederholt sich dieselbe Lehre.

Zuerst heben wir die Tatsache hervor, die viele vielleicht überraschen wird: Der durchschnittliche Retail FX-Trader verzeichnet in mehr als 50% seiner Trades einen Gewinn.

Prozentsatz aller Trades, die mit Gewinn und Verlust pro Währungspaar abgeschlossen wurden, Q2, 2015 – Q3, 2015

Was erfolgreiche Trader von den anderen unterscheidet

Datenquelle: Abgeleitet von Konten bei FXCM Inc., ohne Eligible Contract Participants, Clearing Accounts, Filialen Hong Kong und Japan vom 01.04.2015 bis 30.09.2015 unter den 15 meistgehandelten Währungspaaren.

Der Chart oben zeigt die Resultate von über 19 Millionen Trades, die von FXCM Kunden weltweit vom 2. Quartal 2015 bis zum 3. Quartal 2015 unter den 15 beliebtesten Währungspaaren durchgeführt wurden. Der blaue Balken zeigt den Prozentsatz der Trades, die mit einem Gewinn für den Kunden abschlossen. Rot stellt den Prozentsatz der Trades dar, die einen Verlust verzeichneten.

Zum Beispiel zeigt der Euro, dass beeindruckende 59% seiner Trades mit einem Gewinn abgeschlossen wurden. Und tatsächlich zeigt jedes einzelne dieser Instrumente, dass die Mehrheit der Trader in mehr als 50% der Fälle einen Gewinn einbrachte.

Wenn Trader in mehr als die Hälfte der Fälle Recht hatten, warum verloren dann die meisten von ihnen Geld?

Durchschnittlicher Gewinn/Verlust pro Gewinn- und Verlusttrade und Währungspaar, Q2, 2015 – Q3, 2015

Was erfolgreiche Trader von den anderen unterscheidet

Datenquelle: Abgeleitet von Konten bei FXCM Inc., ohne Eligible Contract Participants, Clearing Accounts, Filialen Hong Kong und Japan vom 01.04.2015 bis 30.09.2015 unter den 15 meistgehandelten Währungspaaren.

Der Chart oben sagt alles. Blau zeigt die durchschnittliche Anzahl von Pips an, die Trader an gewinnbringenden Trades verdient haben. Rot zeigt die durchschnittliche Anzahl von Pips bei verlustbringenden Trades an. Nun können wir klar erkennen, warum Trader Geld verlieren, anstatt es zu gewinnen. Sie verlieren mehr Geld bei den verlustreichen Trades als sie bei den gewinnbringenden Trades gewinnen.

Nehmen wir den EUR/USD als Beispiel. Wir sehen, dass die EUR/USD Trades in 59% der Fälle gewinnbringend abgeschlossen wurden, aber der durchschnittliche Verlusttrade war 32 Pips wert, während der durchschnittliche Gewinntrade nur 18 Pips betrug. Es gilt zu beachten, dass diese Zahlen ziemlich anders ausfielen als die, die wir in unserer letzten Studie aufzeigten, aber die Verhältnisse blieben fast dieselben. Der durchschnittliche Trader verlor fast 80% mehr bei seinen Verlusttrades als er bei seinen Gewinntrades verdiente.

Das Ergebnis für das volatile Paar GBP/USD ist sogar noch schlechter: Trader verzeichneten Gewinne in 54% der Fälle, mit einem durchschnittlichen Pip-Wert von 54 Pips. Leider war der durchschnittliche Verlust mit 105 Pips fast doppelt so groß.

Was ist passiert? Die Erkenntnis, dass ein Problem besteht, ist an und für sich bereits wichtig, aber wir müssen die Gründe dafür begreifen, um eine Lösung zu finden.

Verluste beschneiden, Gewinne laufen lassen – Warum ist das so schwer umzusetzen?

In unseren Daten sahen wir, dass Trader sehr gut und in mehr als 50 Prozent der Fälle rentable Trading-Gelegenheiten identifizierten, aber zum Schluss verloren sie dennoch, da der durchschnittliche Verlust den Gewinn weit übertraf. Wir besprachen den Grund dafür in unserem ursprünglichen Artikel der Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader: Menschliche Psychologie.

Es sollte niemanden überraschen, dass wir eine sehr einfache Regel verteidigen: Beenden Sie Ihre Verluste früh, und lassen Sie Ihre Gewinne laufen. Dieser Punkt ist so offensichtlich, dass er banal klingt - tue weniger Schlechtes und mehr Gutes.

Dennoch ist es ebenfalls klar, dass Trader immer auch in den letzten sechs Monaten noch in dieselbe Falle tappten. Schauen wir uns nun etwas genauer an, weshalb diese einfache Regel so kompliziert sein kann.

Warum ist es so schwierig, ein gutes Geld-Management zu betreiben?

Warum ein gutes Geld-Management so schwierig ist? Aufgrund der menschlichen Natur.

Wie wir in unserer ersten Studie bereits bemerkten, beschränkt sich dies nicht nur aufs Trading. Wir werden auf einen Psychologen zurückgreifen, der den Nobelpreis gewonnen hat, um einen der wichtigsten Nachteile des Menschen zu verstehen zu versuchen, und zwar wie er Gewinne und Verluste verarbeitet.

Eine einfache Wette – Verständnis des menschlichen Verhaltens gegenüber Gewinn und Verlust

Was, wenn ich Ihnen eine simple Münz-Wette anbieten würden? Sie haben zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Möglichkeit A bedeutet, dass Sie eine 50% Chance auf den Gewinn von 1.000 Dollar und eine 50% Chance auf einen Nullgewinn haben. Möglichkeit B ist ein direkter Gewinn von 450 Dollar. Welche Option würden Sie wählen?

Erwarteter Ertrag

Gewinne

Wahl A

50% Chance, $1000 zu gewinnen

50% Chance, 0 zu gewinnen

Erwartung, $500 im Laufe der Zeit zu gewinnen

Wahl B

Gewinn: $450

Gewinn: $450

Die meisten Menschen wählen Auswahl B trotz der Tatsache, dass ihr erwarteter Gewinn weniger als bei Option A sein wird. Dies deutet darauf hin, dass die Menschen lieber sichere Gewinne verbuchen als mehr Geld zu verdienen. Wenn ich diese Chance nur einmal anböte, könnte dies Sinn machen - warum soll ich riskieren, $450 zu "verlieren"? Aber wenn die Auswahl wiederholt werden kann, wäre die rationale Entscheidung klar Option A. Und wie steht es um die Verluste?

Erwarteter Ertrag

Verluste

Wahl A

50% Chance, $1000 zu verlieren

50% Chance auf einen Verlust von 0

Erwarten Sie, mit der Zeit $500 zu verlieren

Wahl B

$450 verlieren

$450 verlieren

Nun wenden wir die Wette, und es werden Verluste garantiert, aber die Verlustmenge wird variieren. Mit Auswahl A haben Sie nun eine Chance von 50%, $1.000 zu verlieren und eine von 50%, 0 zu verlieren — mit der Zeit können Sie erwarten, $500 zu verlieren. Wahl B bietet die Gewissheit eines geringeren Verlustes von $450. Option B ist deutlich die rationalere Entscheidung - vor allem, falls diese Wette immer wieder gespielt wird. Aber die meisten wählten A. Warum?

Die meisten Menschen vermeiden Risiko, wenn es um die Einnahme von Profiten geht, doch gehen es aktiv an, wenn es um die Vermeidung eines Verlusts geht.

Verluste schmerzen psychologisch weit mehr als Gewinne Vergnügen bereiten – Aussichtstheorie

Der Nobelpreisträger und klinische Psychologe Daniel Kahneman entwickelte die Aussichtstheorie als Versuch, ein Modell zu erstellen, wie Menschen Entscheidungen treffen. Es war nicht fürs Trading an sich ausgerichtet, aber wir werden sehen, dass dies auch den Trader stark beeinflusst.

Die Ergebnisse zeigten etwas bemerkenswert Einfaches, jedoch sehr Tiefgründiges: Die meisten Menschen verspürten mehr Schmerz über Verluste als Freude an Gewinnen..

Es fühlt sich “gut genug” an, $450 gegenüber $500 zu gewinnen, aber einen Verlust von $500 zu akzeptieren, schmerzt zu sehr, und viele sind bereit darauf zu wetten, dass der Trade sich wenden wird. Dies macht keinen rationalen Sinn: Ein Verlust von $500 würde einen Gewinn von $450 mehr als wettmachen, aber das Umgekehrte ist nicht der Fall.

Warum handeln wir dann so unterschiedlich?

Stellen wir uns vor, dass wir den Schmerz und die Freude auf einer absoluten Skala messen könnten, und vergleichen wir das mit den Gewinnen und Verlusten im Trading.

Für einen perfekt rationellen Menschen kann es Sinn machen, dass $500 Gewinn genügend Freude auslösen könnte, um einen Verlust von $500 vollkommen wettzumachen. Klinische Studien zeigen jedoch, dass dies nicht der Fall ist, und tatsächlich zeigt das nachstehende Modell diese Beziehung, und warum das problematisch sein kann.

Aussichtstheorie: Verluste schmerzen normalerweise viel mehr als Gewinne Freude bereiten

Was erfolgreiche Trader von den anderen unterscheidet

Reale Studien der Verlustaversion im menschlichen Verhalten deuten darauf hin, dass ein Verlust einen Menschen zwischen 2 bis 2,5 Mal mehr schmerzen kann als der gleiche Gewinn Freude bereitet. Die meisten würden das 2- bis 2,5-fache an Gewinnen im Vergleich zu einem Verlust brauchen, um neutral zu bleiben.

Wir müssen nochmals hervorheben, dass dies für einen rationalen Trader kaum Sinn macht: Sie sollten eigentlich nicht mindestens $1.000 einbringen, um den psychologischen Schmerz von einem Verlust von $500 wettzumachen.

Und dennoch ist es genau das, was wir im Verhalten der realen Trader erkennen. Wir als Menschen werden Verluste um jeden Preis zu verhindern versuchen: Wir werden einer unrentablen Position erlauben, offen zu bleiben und Gewinn-Trades mit einem bescheideneren Gewinn abschließen. Unsere Daten zeigen, warum dies schlussendlich dazu führt, dass Trader Geld verlieren.

Plan für die Vermeidung der häufigsten Fälle

Menschen sind keine Roboter, und keine noch so starke Rationalisierung kann die Auswirkungen realer, kognitiver Tendenzen der meisten Menschen auslöschen. Aber Trader sind nicht die meisten Menschen — sondern eine Person, die ein Trade-Konto eröffnet und versucht, Gewinne zu machen. Wenn dieses allzu häufig vorkommende Verhalten in Verlusten endet, sollte dieser Trader Schritte unternehmen, um sie zu vermeiden und seine Zeit und sein hart erarbeitetes Kapital nicht länger verschleudern.

Wenn das Problem eine extreme Verlustaversion und eine relative Gleichgültigkeit gegenüber Gewinnen ist, dann liegt die Lösung auf der Hand: Behandeln Sie Verluste auf einer 1:1 Basis mit Gewinnen. Von Anbeginn jeder Trading-Entscheidung müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie mindestens soviel Gewinn wie Verlust erwarten können.

In der Trading-Sprache wird dies ein “Rendite-/Risikoverhältnis” genannt, wobei dieses mindestens 1:1 sein sollte. Diese einfache Regel erlaubt Ihnen, im Trading Geld zu verdienen, auch wenn Sie nur bei 50% Ihrer Trades Gewinn einbringen.

Das Konzept ist so offensichtlich, dass Sie vielleicht sogar enttäuscht sind, nachdem Sie den Artikel bis hierhin gelesen haben. Aber es ist gerade so offensichtlich, weil es im Trading wahr klingt.

Funktioniert ein 1:1 Rendite-Risiko wirklich?

Unsere Daten veranlassen uns klar, daran zu glauben. Wir benutzten unsere anonymen Trader-Daten, um ein Profil unter mehr als 93.000 realen Trading-Konten zu erstellen, die mindestens 2 Trades in unseren 15 wichtigsten Währungspaaren platzierten. Wir kategorisierten dann diese Trading-Konten nach durchschnittlichem Rendite-/Risikoverhältnis in jenen Trades und bestimmten, ob sie einen Gewinn verzeichneten.

Unsere Daten zeigen, dass 52 Prozent aller Konten, die mit einem Rendite-/Risikoverhältnis von mindestens 1:1 arbeiteten, in der Zeitperiode unserer Studie einen Nettogewinn verbuchten. Bei denen mit weniger als 1:1 waren es nur noch 20 Prozent. Dies hat sich seit der ersten Studie, die in den 12 Monaten zuvor durchgeführt wurde, kaum geändert.

Trader, die an dieser Regel festhielten, machten mehr als 2,5 Mal öfters Gewinn in diesen sechs Monaten - ein deutlicher Unterschied.

Was erfolgreiche Trader von den anderen unterscheidet

Datenquelle: Abgeleitet von Konten bei FXCM Inc., ohne Eligible Contract Participants, Clearing Accounts, Filialen Hong Kong und Japan vom 01.04.2014 bis 30.09.2015 unter den 15 meistgehandelten Währungspaaren.

Spielplan: Welche Methoden kann ich verwenden, um diesen häufigen Fehler zu vermeiden?

Traden Sie im Forex mit Stops und Limits, die ein Risiko-/Renditeverhältnis von 1:1 oder höher aufweisen

Unsere Daten zeigen, dass der durchschnittliche Trader oft zu sehr darauf bedacht ist, kleine Gewinne bei gewinnbringenden Trades zu machen und erlaubt, Verluste deutlich anwachsen zu lassen. Dies ist kein rationales Verhalten, falls das Ziel darin besteht, im Trading schlussendlich gewinnbringend zu sein.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Gewinnziel mindestens so groß wie Ihr maximaler Verlust bei jedem einzelnen Trade ist.

Und genauso wichtig — beschränken Sie einen maximalen Verlust von Anfang an mit einer Stop Loss Order. Sie können Ihr Kursziel bestimmt höher als Ihr Stop Loss setzen, und Sie sollten mindestens 1:1 anvisieren, egal, welche Strategie Sie verwenden. Unsere Daten deuten an, dass sich dies stark darauf auswirkt, ob ein Trader schlussendlich einen Gewinn macht oder nicht.

Die eigentliche Distanz, in der Sie Ihre Stops und Limits setzen, wird von den Marktbedingungen zum entsprechenden Zeitpunkt abhängen, so wie die Volatilität, das Währungspaar, und wo Sie eine Unterstützung und einen Widerstand erkennen. Sie können dasselbe Risiko/Rendite-Verhältnis auf jeden Trade anwenden. Wenn Sie ein Stop-Level wählen, das sich 40 Pips vom Entry entfernt befindet, sollten Sie ein Gewinnziel in einer Entfernung von 40 Pips oder mehr wählen. Wenn Ihr Stop-Level 500 Pips entfernt ist, sollte Ihr Gewinnziel eine minimale Distanz von 500 Pips aufweisen.

Wir werden dies als Grundlage für weitere Studien mit realem Trader-Verhalten verwenden, während wir die Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader zu enthüllen suchen.

Halten Sie an Ihrem Plan fest: Verwenden Sie Stops und Limits

Wenn Sie einen Tradingplan erstellt haben, der ein Rendite-/Risikoverhältnis von mindestens 1:1 aufweist, besteht die nächste Herausforderung darin, an diesem Plan festzuhalten. Denken Sie daran, dass Sie die menschliche Natur in Bezug auf die Verlustaversion bekämpfen müssen, und zwar bei jedem einzelnen Schritt. Es wird schwieriger, die Gefühle zu ignorieren, wenn man in einem Trade besitzergreifend ist: Legen Sie Ihren Trade von Anfang an mit maximalen Verlust und Gewinnzielen aus - noch bevor Sie diesen Trade platzieren.

Nachdem diese Stops und Limits gesetzt wurden, lassen Sie sie in Ruhe, außer, Sie verschieben sie zu Ihren Gunsten. Es gibt unzählige Geschichten (und harte Daten), die die Gefahren bei der Bewegung von Stop Ordern aufzeigen, die zu größeren Verlusten führten.

Erfahren Sie mehr über Stops und Limits bei der FXCM Trading Station mit diesem Artikel und Video.

Das Risikomanagement auf diese Weise zu betreiben, ist Bestandteil dessen, was viele Trader “Geld-Management” nennen. Ohne ein korrektes Geld-Management hat auch die absolut beste Strategie deutlich weniger Chancen, einen Gewinn abzuwerfen.

Kann man einen Gewinn mit einer Strategie machen, die ein Rendite-/Risikoverhältnis von weniger als 1:1 aufweist? Natürlich — hier geht es eher um die Wahrscheinlichkeit und das erwartete Ergebnis. Unsere Daten zeigen jedoch die einfache Tatsache, dass die meisten, die ein geringeres Rendite-/Risikoverhältnis verwenden, schlussendlich deutlich weniger Gewinn verzeichnen.

Außerdem ist es erwähnenswert, dass 1:1 das bare Minimum ist; gewisse Strategien mit geringen Erfolgschancen profitieren von einem Rendite-/Risikoverhältnis von 2:1, 3:1 und so weiter.

Wir werden verschiedene Trading-Methoden in den folgenden Artikeln dieser Reihe eingehender behandeln.

Die Merkmale erfolgreicher Trader

Dieser Artikel ist eine Aktualisierung unserer Reihe über die Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader. Zu Beginn dieses Jahres studierten wir über 43 Millionen Trades, die durch unser Partnerunternehmen FXCM auf seinen Trading Plattformen im Laufe von 12 Monaten platziert wurden. Damit versuchten wir, eine einfache Frage zu beantworten: “Was unterscheidet erfolgreiche Trader von erfolglosen Tradern?”

Wir schauten uns mehr als 29 Millionen reale Trades an, die in den sechs Monaten seither gesetzt wurden, um zu sehen, ob die sich ändernden Marktbedingungen unsere Schlussfolgerungen beeinflusst haben. Die kurze Antwort ist ein deutliches "Nein".

Mit dieser Anleitung hoffen wir, einige der “Best Practices” zu bestimmen, die erfolgreiche Trader anwenden, wie die beste Tageszeit, die korrekte Verwendung des Leverage, die besten Währungspaare und anderes. Bleiben Sie dran, und lesen Sie die neuesten Aktualisierungen in der Reihe Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader.

Analyse vorbereitet und geschrieben von David Rodriguez, Quantitativ-Stratege bei DailyFX.com

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