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Gold-Ausverkauf erreicht bekannte Regionen – FOMC wird den Weg frei machen

Gold-Ausverkauf erreicht bekannte Regionen – FOMC wird den Weg frei machen

2015-10-02 21:47:00
James Stanley, Strategist
Teile:
Gold-Ausverkauf erreicht bekannte Regionen – FOMC wird den Weg frei machen

Gold-Ausverkauf erreicht bekannte Regionen – FOMC wird den Weg frei machen

Fundamentale Prognose für Gold:Bärisch

  • Der Goldkurs sank zum Wochenbeginn vier Tage in Folge, da die positiven Daten ein attraktives Bild des Wirtschaftswachstums in den USA zeichneten.
  • Die deutlich schwächeren NFPs vom Freitag, zusammen mit einem enttäuschenden, allgemeinen Bericht sandten die Zinserwartungen tiefer, und der Goldkurs wurde nach oben geschleudert.
  • Nächste Woche könnte entscheidend werden, da wir verschiedene Fed-Reden auf dem Kalender haben, sowie zwei Ankündigungen von Zentralbanken und die Veröffentlichung des Protokolls der September-Sitzung der Fed: Falls Sie eine lenkende Hand durch dieses Chaos wünschen, kann Ihnen DailyFX on Demand helfen.

Gold hatte eine sonderbare Woche in Bezug auf seine Kursbewegung, da vier Tage Verkauf fast von einer wirklich starken, von den NFPs angetriebenen Rallye, wettgemacht wurden. Die NFPs brachten enttäuschende +142 Tsd. Stellen gegenüber den erwarteten +200 Tsd., und die Einzelheiten im Bericht waren ebenfalls nicht sehr ermunternd. Das Lohnwachstum war gering, die Erwerbsquote ebenfalls, und die Arbeitslosenquote blieb unverändert: Es gab nicht viel Positives in diesem Bericht. Die unmittelbaren Auswirkungen waren eine reduzierte Zinserwartung in den USA, die als einer der "Lichtblicke" der "Erholung" angesehen worden war. Nun sieht sie nicht mehr so rosig aus. Dies verringerte die Erwartung einer Zinserhöhung sogar noch mehr als das, was wir bereits nach dem restriktiven Halten der Fed im September gesehen hatten. Nun scheint es nicht mehr wahrscheinlich, dass im Oktober die erste Zinserhöhung stattfinden wird, und auch nicht im Dezember, und die Erwartungen einer ersten Zinsanhebung nach neun Jahren wird bis auf März 2016 verschoben. Dies zeigt einmal mehr, dass die "Orientierung" der Federal Reserve stark von den Markterwartungen und -dynamiken abweicht.

Dies ist für Gold von Vorteil. Die Inflation, und sogar noch genauer, die Zinssätze, sind der Feind des Goldes. Höhere Inflationsraten ziehen eine straffere Geldpolitik nach sich, und eine straffere Geldpolitik führt zu höheren Zinssätzen und erhöht die Kosten, Gold und auf Gold basierende Investitionen zu halten. Deswegen sehen wir normalerweise eine umgekehrte Beziehung zwischen Inflation/Zinssätze und Gold.

Die gute Nachricht für die Goldbullen ist die Tatsache, dass es nicht so aussieht, als ob wir bald eine Zinsanhebung in den USA erleben werden, trotz der wiederholten Äußerungen der Fed-Mitglieder in diese Richtung. Die externen Kräfte, wie die Verlangsamung in Asien oder das anhaltende Leiden der Rohstoffe, oder die sich abzeichnende Kernschmelze innerhalb der Schwellenmärkte, könnte dazu dienen, die amerikanische Volkswirtschaft zu vereiteln. Diese Kombination der Risikofaktoren wird zumindest die Fed dazu veranlassen, Vorsicht walten zu lassen, auch wenn wir nur gerade über "magere" 25 Basispunkte sprechen.

Wir werden wohl erwarten müssen, dass das Gerangel in der Fed um die erste Zinserhöhung der Haupttreiber für den Goldmarkt bleiben wird. Wenn die Äußerungen zugunsten einer früheren Zinsanhebung anhalten, wird dies zu einer Schwäche im Goldkurs führen, und jegliche Hinweise auf eine abwartende Haltung oder ein "Hinausschieben und so tun als ob" wird Gold zusätzliche Kraft verleihen. Dies kann von irgendeinem Fed-Kommentar oder Hinweis auf die Zinserwartungen stammen, ähnlich wie am Freitag, als James Bullard, der Präsident der St. Louis Fed, bemerkte, dass er spüre, die US Wirtschaft sei immer noch auf dem Kurs für eine Zinserhöhung in 2015. Nachdem diese Bemerkungen in den Markt drangen, wurde im Gold ein Intraday-Top im Bereich $1.140 gebildet, und wir haben es seither nicht geschafft, es zu durchbrechen.

Der wichtige Punkt auf dem Kalender der nächsten Woche ist die Veröffentlichung des Protokolls der September-Sitzung des FOMCs. Diese Sitzung brachte viele dazu, ihre Köpfe zu kratzen, da die Fed eine restriktive Haltung einnahm, aber lieber die Zinssätze unverändert beließ. Diese Publikation am Donnerstag, dem 8. Oktober, kann definitiv den Markt bewegen, vor allem im Gold. Wir sollten auch eine erhöhte Volatilität um die RBA und BOE in der Nacht vom Montag bzw. am Donnerstag Morgen erwarten. Beide Zentralbanksitzungen sind eine Gelegenheit für die Zentralbanker, um ihre Ansichten zur Weltwirtschaft und die herumwirbelnden Kräfte, die die rote Fahne der Panik hissten, kundzutun. Eine übertriebene bärische Haltung von einer dieser beiden Zentralbanken könnte eine anhaltende Rallye im Goldkurs auslösen, da weitere Hinweise auf eine globale Verlangsamung ein negatives Zeichen für die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA geben könnten.

Und zum Thema der Meinungen der Zentralbanker: Der Wirtschaftskalender der nächsten Woche ist voll von Fed-Reden. Wir werden am Dienstagmorgen von Esther George und am Dienstagabend sowie Mittwochnachmittag von John Williams der San Francisco Fed hören. Dann werden wir noch mehr vom Lieblings-Hawk James Bullard am Donnerstagmorgen erfahren, gefolgt von Kockerlakota und einer weiteren Rede von John Williams im Laufe des Tages. Und am Freitag wird Dennis Lockhart in New York eine Rede halten, und Evans schließt mit der letzten Fed-Rede der nächsten Woche um 13:30 Uhr. Jede dieser Reden oder Bemerkungen könnte die Kursbewegung in Gold beeinflussen.

Die Fremdfaktoren hier sind Probleme, wie Russlands Rolle in Syrien oder die weitere Ausbreitung der Verlangsamung in China. Es ist unmöglich zu wissen, was wir auf beiden Fronten erwarten können, aber sollte eins dieser Probleme zu einer Sorge "im größeren Rahmen" werden, wird dies Gold voraussichtlich stärken, da jene Zinserwartungen in den USA noch weiter verschoben werden.

Der Trend mit dem "größeren Rahmen" in Gold deutet immer noch nach unten, und dies wird so bleiben, bis der Goldkurs das Swing-Hoch bei $1.170 durchbricht, das am "Schwarzen Montag" in China am 24. August verzeichnet wurde. Der Schlüssel-Fibonacci-Widerstand bei $1.155 könnte einen attraktiven, langfristigen Short-Entry bieten, sollte sich der Widerstand erneut in diesem Bereich entwickeln, da dies das September-Hoch und auch das 61,8% der "sekundären Bewegung" in Gold ist (mit dem Tief von 2008 bis zum Hoch von 2011).

Sollte der Kurs das Level $1.170 dauerhaft durchbrechen, wird ein Anstieg im Goldkurs zunehmend attraktiv; und dann sollten trendverfolgende Strategien mit Long-Tendenz erfolgreich sein.

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