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Die britische Inflation könnte dem Pfund einen neuen Trend bringen

Die britische Inflation könnte dem Pfund einen neuen Trend bringen

2015-09-11 22:18:00
James Stanley, Währungsstratege
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Die britische Inflation könnte dem Pfund einen neuen Trend bringen

Die britische Inflation könnte dem Pfund einen neuen Trend bringen

Fundamentale Prognose für das Britische Pfund:Neutral

  • GBP/USD zeigte durch die ganze Woche bemerkenswerte Stärke, zum Teil getrieben durch starkes Volumen im Umfeld der Zinsankündigung der Bank of England am Donnerstag.
  • zwar entschied die BOE mit einem Stimmverhältnis von 8-1 dafür, die Zinsen erneut stabil zu halten, doch ein Kommentar von Kristin Forbes deutete an, dass die Bank plant, die Zinsen "eher früher als später" anzuheben
  • Für SSI Updates in Echtzeit und potentielle Trade-Ideen für das Britische Pfund registrieren Sie sich bei DailyFX on Demand

Die Zinserwartungen in Großbritannien befinden sich auf einer ähnlichen, wenn auch konsistenteren Achterbahnfahrt wie die ihre amerikanischen Handelspartner. Nachdem ein hawkischer Mark Carney das Paar im letzten Sommer auf ein 6-Jahres-Hoch getrieben hatte, half ein eine expansive Geldpolitik befürworten der Ton, das Paar wieder nach unten zu bringen, und zwar mit aggressiven Kursbewegungen von mehr als 2000 Pips, und somit unter das psychologisch wichtige Level von 1,5000. Jedoch haben inflationäre Triebkräfte ihren Weg zurück in die britische Wirtschaft gefunden und entsprechend haben die Zinserwartungen angefangen, sich weiter vorwärts zu neigen.

Am 18. August erreichte GBP/USD einen Spitzenwert über dem kurzfristigen Widerstand, da eine überraschende Zunahme der Inflation für die UK economy bekannt gegeben wurde. In der aktuellsten Veröffentlichung sprang der Core VPI auf 1,2 % (der Wert davor betrug nur 0,8 %) und übertraf so die allgemein erwarteten 0,9 %. Wir sind noch nicht bei bei dem von der Bank of England gesetzten Inflationsziel von 2 %, doch die Inflation beginnt, sich nach oben zu entwickeln und entsprechend beschäftigt sich das Monetary Policy Committee bereits mit der ersten Zinsanhebung.

Auf der aktuellen BOE- Konferenz am Donnerstag entschied die Bank erneut mit einem Stimmverhältnis von 8-1, die Zinssätze stabil zu halten und senkte gleichzeitig die Wachstumsprognose für das dritte Quartal (Q/Q) von 0,7 % auf 0,6 %. Die einzelne Gegenstimme stammte von Ian McCafferty, der in der zweijährigen Amtszeit von Carney bereits mehrfach als einziger für Zinsanhebungen bestimmt hatte.

Am Freitagmorgen zitierte das erst kürzlich ernannte MPC- Mitglied Kristin Forbes neue Untersuchungen, die zeigten, dass ein stärkeres Britisches Pfund möglicherweise die Inflation und Importpreise weniger belaste; Dies mag schwer nachvollziehbar sein mit Hinblick auf die Beggar-thy-Neighbor- Strategien, die in einer Welt von ZIRP, QE und der außergewöhnlichen Anpassungen zur Normalität geworden sind. Forbes fuhr fort: "Es ist wahrscheinlich, dass wir eine Zinsanhebung eher früher als später erleben werden."

Mit Hinblick auf die Veröffentlichung der Inflationsdaten am Dienstag sollten Sie damit rechnen, dass sich die Märkte auf die inflationären Kräfte in der Britischen Wirtschaft konzentrieren. Allgemein wird erwartet, dass der führende VPI bei 0,1 % liegt, der Core-VPI bei 1,2 %. Abweichungen von diesen Zahlen könnte dem Sterling bemerkenswerte stärke bringen, insbesondere, wenn die Federal Reserve auf eine Zinsanhebung im September verzichtet und auf eine noch ein akkomodativere Politik hindeutet.

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