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Inflationszahlen befördern die Spekulation darüber, ob die Fed oder die BoE zuerst die Zinsen anhebt

Inflationszahlen befördern die Spekulation darüber, ob die Fed oder die BoE zuerst die Zinsen anhebt

2015-08-18 21:57:00
John Kicklighter, Chef-Stratege
Teile:

Gesprächsansätze

  • UK Kern-VPI springt höher als erwartet
  • Das Pfund kann direkt nach dieser Nachricht zulegen, doch die Konsequenz würde zerfallen
  • Zinserwartungen in verschiedenen Märkten bleiben hinter einer Vorhersage einer Zinsanhebung im Jahr 2015 zurück

In den FX-Märkten gibt es zwei maßgebliche Themen, die um die Kontrolle über Richtung und Momentum des Marktes kämpfen: die marktweite Investorenstimmung und die Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik. Während das homerische Tauziehen zwischen Gier und Furcht weitergeht, befindet es sich momentan in einer Art Gleichgewicht. Auf der anderen Seite steht die relative Geldpolitik in der Mitte einer starken auf Störung durch die bevorstehenden EventrisikenLetztlich könnte das GBPUSD endlich einen Weg finden, aus der 1,5700–1,5450 Range auszubrechen.

Um technische Signale zu finden, die Ihre fundamentale Prognose ergänzen, verwenden Sie die Technical Analyzer App in Ihren Charts.

UK-Inflation schürt Spekulationen über die Zinssätze der BoE

Am Dienstagmorgen berichtete das UK Office for National Statistics einen unerwarteten Anstieg des Inflationsdrucks. Die Zahlen für den Juni umfassten Preisdruck für Konsumenten, Produzenten, Einzelhändler und sogar Wohnimmobilien. Die Daten, auf die sich der Markt konzentrierte – da die Bank of England diese Daten dazu verwendet, das Timing für Zinsanhebungen zu bestimmen - waren die Konsumentendaten (VPI). Lässt man volatile Faktoren wie Energie und Nahrungsmittel außen vor, zeigte der VPI-"Kernwert" einen größer als erwartet ausgefallenen Sprung auf einen auf das Jahr umgerechneten Anstieg von 1,2 Prozent.

Auch wenn dieses Inflationstempo deutlich hinter den Levels zurückbleibt, die in der Vergangenheit Zinsanhebungen ausgelöst hatten, spielt diese größte positive Überraschung in drei Jahren (siehe Chart unten) eine wesentliche Rolle im Timing der BoE hinsichtlich der Zinserhöhung.

Inflationszahlen befördern die Spekulation darüber, ob die Fed oder die BoE zuerst die Zinsen anhebt

Wenn dieser Sprung der Inflationsrate Erwartungen hinsichtlich einer Zinsanhebung schürt, warum hat dann das Pfund in der vergangenen Handelszeit keine größere Traktion gewonnen? Stellt man die Daten in ihren Kontext, zeigt sich ein angemesseneres Bild. Während die Kernzahl schärfer anstieg, zeigen sich die Schlüsselzahlen hinsichtlich ihrer Entwicklung lau; gegenüber dem Juni gehen sie um 0,2 Prozent zurück; im Jahresvergleich legen sie nur magere 0,1 Prozent zu. Diese Daten bieten noch ausreichend Platz für Zweifel. Und Zweifel ist es, was wir bei den Short Sterling Futures sehen, die die erste Zinsanhebung durch die BoE nicht vor dem ersten Quartal 2016 ansetzen und so dem entsprechen, was die Zentralbank selbst in ihrem aktuellen Quartalsbericht prognostiziert hat.

Inflationszahlen befördern die Spekulation darüber, ob die Fed oder die BoE zuerst die Zinsen anhebt

Geldpolitik ist relativ

Während das Pfund sich zwar nicht vom Widerstand entfernt und in einen neuen ausgedehnten Trend eingetreten sein mag, werden weitere Auswirkungen dieses Eventrisikos dennoch auf den Märkten zu spüren sein. Geldpolitik auf den FX-Märkten ist relativ, was bedeutet, dass Veränderungen im Ansehen im Laufe der Zeit größere Trends aufbauen können. Wir haben bereits erlebt, dass sich starke Trends für Paarungen wie EUR/GBP, GB/JPY und GBP/AUD entwickeln. Das umstrittenste technische Bild bei den Pfund-Währungsparen entsteht durch die strittige Zins-Spekulation zwischen UK und US (siehe unten).

Inflationszahlen befördern die Spekulation darüber, ob die Fed oder die BoE zuerst die Zinsen anhebt

Vorhersagen zu US-Zinssätzen sind im Vorteil, doch Bewegungen "hängen von Daten ab"

Die einzige maßgebliche Zentralbank, die als noch restriktiver als die BoE angesehen wird, ist die Federal Reserve. Das vorhergesagte Timing für die Zinsanhebung durch die Fed ist jedoch genauso kontrovers (wenn nicht noch mehr) wie das der UK. Die Vertreter der US-Zentralbank haben die Tür dafür offen gelassen, um die Zinssätze irgendwann in diesem Jahr anzuheben und sind auf Nummer sicher gegangen, indem sie eine Anhebung von "Daten abhängig" macht. Das macht die kommende Veröffentlichung des US-VPI zu einem besonders wichtigen Eventrisiko. Die fehlende Zutat für eine Zinsanhebung durch beide Gruppen ist der ominöse Inflationsdruck.

Inflationszahlen befördern die Spekulation darüber, ob die Fed oder die BoE zuerst die Zinsen anhebt

Laut den Federal Fund Futures – einem Finanzprodukt, das dazu verwendet wird, Änderungen bei den Zinssätzen abzusichern und deshalb dazu geeignet ist, die Erwartungen des Marktes zu reflektieren – ist die erste Zinsanhebung durch die Fed bis zum Januar 2016 nicht vollständig eingepreist. Nachdem das gesagt ist: Es gibt großzügige Spekulationen zu einer Zinsanhebung im Dezember und auch eine bescheidene Debatte über den September. Wichtiger jedoch ist, dass der eigene Zeitplan der Fed weiterhin zwei Anhebungen um 25 Basispunkte vor Ende des Jahres prognostiziert.

Inflationszahlen befördern die Spekulation darüber, ob die Fed oder die BoE zuerst die Zinsen anhebt

Da beide Zentralbanken nicht vollständig für eine Zinserhöhung vor dem Jahresbeginn 2016 disponiert haben, wird das GBP/USD zu einem höchst kontroversen fundamentalen Paar. Wir können jedoch auf Maßnahmen schauen, die etwas besser auf Wahrscheinlichkeiten abgestimmt sind, die hinter der Sicherheit, zu sehen, wie die Prognose sich in die Richtung der einen oder anderen Währung bewegt, zurückbleiben. Interessant ist, was (siehe unten) bei den Dreimonats-Renditen (Libor) passierte, wo kürzlich eine scharfe Wende zu Gunsten von US-Zinsanhebung im nächsten Quartal zu beobachten war.

Inflationszahlen befördern die Spekulation darüber, ob die Fed oder die BoE zuerst die Zinsen anhebt

Wird die Veränderung der Spekulationen hinsichtlich der Entwicklung des Zinssatzes definitiv sein, so dass entweder der Sterling oder der Greenback endlich übernimmt und aus seiner gut ausgetretenen Range ausbricht? Das hängt wahrscheinlich von den zur Veröffentlichung anstehenden US-Daten (VPI und das FOMC-Protokoll) ab. Ein starkes Ergebnis wird den starken UK-Daten entgegenwirken.Schwache Daten werden den Vorteil des Pfundes verstärken. In beiden Fällen müssten wir trotzdem gegen die Trading-Bedingungen der sommerlichen Flaute kämpfen.

Inflationszahlen befördern die Spekulation darüber, ob die Fed oder die BoE zuerst die Zinsen anhebt

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