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  • Biden's budget also projects that inflation will reach no more than 2.3% annually over the next 10 years. https://t.co/XUATpi4VCZ
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  • 2)…bedenkt man, dass FED das Tapering spätestens im Dezember des Startschuss geben wird, Vorbereitung aber schon im August beginnt, finde ich, dass es nicht unbedingt abwegig ist, dass der Bondmarkt so langsam eine Wende durchspielt…
  • 1) Lagarde sagte gestern, Inflation wird bis Ende des Jahres erhöht sein, viele andere Analysen sehen eine Spanne bis Q1-Q2 2022. Wir können daher davon ausgehen, dass “temporär” aus Sicht der NB bedeutet mindestens bis Ende des Jahres…
  • RT @BullvsBear_ts: #FF Support for good trading content 👇 @YurloYT @DediTrista @HolderOftheFire @Crypto___bane @DonBeara @thacryp @ich…
  • RT @Duke_606: 🍀🍀🍀So "Mädels" --> Habt ein nettes Wochenende.🍀🍀🍀 Kleines #FF @DavidIusow @traderherz @Paul91114 @Artjem4 @CTalmayer @h…
  • 🇺🇸 Uni Michigan Inflationserwartungen Jun 4,0 % vs 4,6 % zuvor
  • 🇺🇸 Daten Uni Michigan Verbrauchervertrauen Jun 86,4 vs 84 erw. vs 82,9 zuvor
  • Hat nun die #FED Recht mit ihrer Inflationsprognose? Und was heisst überhaupt vorübergehend? Wer die Frage beantworten kann, ist aktuell klar im Vorteil gegenüber der Masse.
Wird China weiterhin den Yuan abwerten?

Wird China weiterhin den Yuan abwerten?

Ilya Spivak, Head Strategist, APAC

Anknüpfungspunkte

  • Zweite Yuan-Abwertung Teil der "Neuen Normalität" für China
  • PBOC wird den Yuan-Referenzsatz wahrscheinlich weiter senken
  • Interessiert daran, mit dem chinesischen Yuan zu handeln? Hier erfahren Sie mehr

Die People’s Bank of China (PBOC) überraschte die Märkte, als sie gestern eine Abwertung des Yuan-Referenzsatzes um 1,9 Prozent ankündigte; das ist der größte Schritt dieser Art, seit das FX-Regime mit dem "kriechenden Festpunkt" 2005 eingeführt wurde. Offizielle nannten diese Änderung eine einmalige Korrektur, um den effektiven Wechselkurs näher an die Markterwartungen zu bringen. Es lohnt sich kaum, zu sagen, dass die Märkte mehr als nur ein wenig überrascht waren, als die Zentralbank heute den Referenzsatz um weitere 1,6 Prozent kürzte.

Hiervon ausgehend sind dies die offensichtlichen Fragen der Investoren: Wie konnte eine "einmalige" Anpassung sich in einen zweiten Tag der Abwertung verwandeln? Und: Werden weitere Kürzungen des Referenzsatzes folgen?

Die Antwort auf die erste Frage findet sich in den Details der gestrigen Ankündigung. Die PBoC führte parallel zur Kürzung eine neue Strategie zum Setzen des Tages-Referenzsatzes ein. Spezifischer sagten die Offiziellen, dass sie ab jetzt die Kräfte des Marktes bei der Bestimmung des Tagessatzes miteinbeziehen wollen.

Die gestrige, 1,9-prozentige Abwertung der Inlandswährung CNY übersetzte sich in ein Minus von 2,8 Prozent für den CNH, der marktgetriebenen Offshore-Version des Yuan. Das legte nahe, dass die Märkte diese Währung niedriger favorisieren, was zur heutigen Anpassung führte. Wichtig ist, dass der Umfang der Änderung des heutigen Tages-Fixes nicht den Disparitäten der gestrigen Bewegungen bei USD/CNY und USD/CNH entspricht; daher bleibt der exakte Algorithmus unklar, der zu der heutigen Änderung um 1,6 Prozent geführt hat.

Die Antwort auf die zweite Frage folgt aus der ersten. Der heutige Sprung des USD/CNH ist auf dem Weg, die Bewegung beim USD/CNY um 1 Prozent zu übertreffen. Wenn diese Disparität bis zum Ende der Handelstages bestehen bleibt, macht das eine weitere Anpassung des Referenzsatzes morgen wahrscheinlich. Dies wird sich voraussichtlich fortsetzen, bis sich der USD/CNH stabilisiert und die heftigen Reaktionen auf Änderungen das Tagesfixes zusammen mit der Neuartigkeit der aktualisierten chinesischen FX-Politik verblassen.

Wann wird das passieren? Darauf lässt sich nur schwer eine präzise Antwort finden, aber Trader gewinnen einen Eindruck von den Größenordnungen, die am Werk sind. Wie wir gestern angemerkt haben, hat China in den letzten 13 Monaten mehr als $300 Milliarden seiner Währungsreserven ausgegeben, um den USD/CNY stabil zu halten, auch als der US-Dollar auf dem Rücken der Erwartungen hinsichtlich einer Zinsanhebung durch die Federal Reserve eine Rallye austrug (siehe Grafik unten).

Eine grobe Einschätzung der chinesischen Interventionen sein Mitte 2014 deutet darauf hin, dass der Yuan zu Beginn des Augusts etwa 10 Prozent stärker gegen den US-Dollar stand, als es sonst der Fall gewesen wäre. Das lässt vermuten, dass die PBOC erst ein Drittel des Wertanpassungsprozesses hinter sich hat, was daraufhin deutet, dass weitere Abwärtskorrekturen des Referenzsatzes vor uns liegen. Ob diese weiterhin in Schritten in der Größenordnung von 2 Prozent erfolgen werden, bleibt unbekannt, genauso wie der weitere potenzielle Vortrieb der Votalität durch diesen Schritt.

Wird China weiterhin den Yuan abwerten?

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