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Der Australische Dollar wartet, dass RBA, US-Arbeitsmarktdaten Volatilität antreiben

Der Australische Dollar wartet, dass RBA, US-Arbeitsmarktdaten Volatilität antreiben

2015-07-31 22:00:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
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Der Australische Dollar wartet, dass RBA, US-Arbeitsmarktdaten Volatilität antreiben

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Neutral

  • Der Australische Dollar schaut für Richtungsimpulse auf das Statement der RBA zur Geldpolitik
  • Positive Daten vom US-amerikanischen Arbeitsmarkt könnten Wetten auf eine Zinsanhebung durch die Fed festigen und so dem Aussie schaden
  • Entscheidende Wendepunkte für den Australischen Dollar finden Sie mit DailyFX SSI

Der Australische Dollar trat letzte Woche auf der Stelle bei 0,73 gegen sein Gegenstück aus den USA; die Kurse warteten auf neue Richtungsimpulse, nachdem sie zuvor auf ein Sechsjahrestief gefallen waren. Eine Unterbrechung des Stillstands ist in den kommenden Tagen wahrscheinlich, da inländische und externe Katalysatoren eine Rückkehr der Volatilität fördern.

Zuerst wird die RBA die fällige Ankündigung ihrer Geldpolitik liefern. Die Markterwartungen verlangen, dass der Benchmark-Zinssatz bei 2 Prozent bleibt. Während aktuelle Daten vermuten lassen, dass die Performance der Wirtschaft in den letzten Wochen nachgelassen hat, werden die Offiziellen sich wohl warten bis die Zinssenkung vom Mai überall auf dem Markt angekommen ist, bevor sie die Zinsen weiter senken.

Da es keine Veränderung der Politik geben wird, liegt das Hauptaugenmerk auf dem Statement, das diese Ankündigung begleiten wird. RBA-Gouverneur Glenn Stevens zeigte sich in aktuellen Kommentaren neutral und bemerkte, dass die Balance der Geldpolitik zurzeit "ungefähr richtig" ist, fügte jedoch hinzu, dass die Frage nach weiteren Zinssenkungen auf dem Tisch bleibt. Vor diesem Hintergrund bleibt eine Tendenz der offiziellen Rhetorik hin zu einer den Aussie belastenden Befürwortung einer expansiveren Geldpolitik eine Möglichkeit.

An der externen Front bleiben Spekulationen hinsichtlich des Timings der ersten Nach-QE-Zinsanhebung der Federal Reserve im Fokus. Eine mit der Veröffentlichung vieler Wirtschaftsdaten angefüllte Woche wird von der Publikation des Juli-Arbeitsmarkt-Berichts aus den USA abgeschlossen; für diesen Bericht wird vorhergesagt, dass er einen einen Zuwachs um 225.000 Stellen für den letzten Monat zeigen wird.

Die veröffentlichten Wirtschaftsdaten aus den USA haben seit Mitte Mai zunehmend die Erwartungen übertroffen. Das legt nahe, dass die Modelle der Analysten die Kraft der Erholung vom Abschwung des ersten Quartals unterschätzen, was die Tür für eine positive Überraschung eröffnet.

Solch ein Ergebnis wird wahrscheinlich die Wetten auf eine Zinsanhebung bei der Septemberkonferenz der Fed festigen und den Dollar zulasten seiner wesentlichen Vergleichswährungen unter Druck setzen, darunter auch der AUD. Das Einsetzen der Risikovermeidung, ausgelöst durch die angespanntere Wirtschaftslage in den USA zusammen mit dem trägen Wachstum in der Eurozone und in China, was das Weltwirtschaftswachstum insgesamt bedroht, könnte sich doppelt negativ auf die australische Währung auswirken.

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