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Der S&P 500 ist ein Standartvertreter für den globalen Aktienmarkt, während der US Dollar die liquideste Währung der Welt ist. Obwohl beide das US-Finanzsystem repräsentieren, nehmen sie oft auf Basis des Investorensentiments gegensätzliche Marktansichten ein. Die Elemente, die bei der Währung zu Zuwächsen führen, haben in der Vergangenheit den Aktienmarkt untergraben und umgekehrt. Während diese beiden sich also mehr und mehr ihren jeweiligen Hochständen nähern – der S&P 500 nähert sich einem weiteren Rekord und der Dollar einem 12-Jahreshoch – wo ergibt sich da der fundamentale Hintergrund, um auf neue Hochs zu drängen und weiter die nächste bullische Phase anzutreiben?

Der Dollar kann aus unterschiedlichen Ergebnissen einen Vorteil ziehen

Für den Greenback gibt es ein fundamentales Argument, das aufgestellt werden kann, ohne Rücksicht darauf, in welche Richtung die Risikotrends gehen oder ob die Fed ihre Straffungstendenz, an die sie die Märkte versucht hat zu gewöhnen, verfolgen wird. Falls wir dem Pfad der Risikoneigungstrends verfolgen, werden die Auswirkungen eines Anführer-Status für die USA, der die Welt zurück zu einer Straffungstendenz führt, klar sein. In der Grafik unten können wir erkennen, dass die Federal Reserve als die restriktivste, große Zentralbank angesehen wird. Obwohl sich der Leitzins bei fast Null befindet, sind die Realzinsen wesentlich attraktiver im Vergleich zu Regionen, in denen die Zinsen aktiv gesenkt werden oder aggressive Stimulusprogramme umgesetzt werden.

Welche Benchmark wird weiter eine Rallye erleben - der S&P 500 oder der Dollar?

Alternativ dazu würde eine Verschiebung in Richtung Risikoaversion der Währung sogar noch mehr Attraktivität verleihen. Bei einer Flucht zur Sicherheit, wird der Dollar als die liquideste Währung und stark eingesetzte Reservewährung zur Zuflucht, wenn die Investoren nicht über den Luxus verfügen, die feinen Punkte hinsichtlich Risiko und Rendite für geringere Gegenstücke zu debattieren. Das ist ein wesentlicher Gegensatz zum S&P 500, der, wie unten ersichtlich ist, stark von einem Appetit auf höhere Renditen und einem verminderten Sinn für Unsicherheit/Volatilität abhängt.

Welche Benchmark wird weiter eine Rallye erleben - der S&P 500 oder der Dollar?

Motivation der Aktien zunehmend rückläufig

Der Fortschritt der US Aktien ist unumstritten. Die sechs Jahre Erholung seit Ende der Großen Finanzkrise Anfang 2009 hat zu einem Anstieg des Benchmark S&P 500 um mehr als 200 Prozent geführt. Doch die Umstände hinter diesem Anstieg haben sich im Laufe der Zeit verändert. Die Rendite von beiseite gestelltem Kapital und allgemeinem Wirtschaftswachstum wendete sich zu einer Erwartung an von Zentralbanken gestützten Gewinnen und wurde letztendlich zu Selbstgefälligkeit (typisch für Auftrieb).

Das Investorenvertrauen muss nicht verwüstet sein, damit die Aktien an Boden verlieren. Wir erkennen, dass es bereits eine Reihe von Löchern gibt, die das einst unangreifbare Vertrauen herauszufordern beginnen.

Welche Benchmark wird weiter eine Rallye erleben - der S&P 500 oder der Dollar?

Auf dem Chart oben liegt ein Gefühl wirtschaftlicher Stärke als Quelle des Kapitalmarktwerts vor. Maßstäbe wie BIP und Beschäftigung sind ausgeglichen, doch es ist der Maßstab eines "Überraschungswertes" bei wichtigen Wirtschaftsdaten, der die Massen weiter anfeuern kann. Es liegt eine steter Rückgang des Überschwangs vor, den die Daten über die Jahre hinweg erzeugen konnten.

Welche Benchmark wird weiter eine Rallye erleben - der S&P 500 oder der Dollar?

Kritisch für den Appetit der Investoren ist die Erwartung an hohe Renditen. Dies ist etwas, das in den letzten drei bis vier Jahren unglaublich unregelmäßig war. Während Kapitalzuwächse auf dem Papier enorme Renditen für das Kaufen und Halten boten (obwohl wir in 2015 ziemlich "flat" sind), verpasst das "Einkommen" die Benchmarks wesentlich. Oben sehen wir den 10-jährigen Staatsanleihezins als eine gute Basislinie für die Marktrenditen.

Welche Benchmark wird weiter eine Rallye erleben - der S&P 500 oder der Dollar?

Die besonders fundamentalen Bullen haben das Modell der Einkünfte als eine Quelle weitere Gewinne verfechtet. Unternehmen haben sich allgemein als geschickt erwiesen, Marktprognosen auf vierteljährlicher Basis auszunutzen, doch die Wachstumsgeschwindigkeit der Renditen hat auf jeden Fall nachgelassen. Es wird sogar erwartet, dass sie zum ersten Mal seit Jahren sinken werden.

Welche Benchmark wird weiter eine Rallye erleben - der S&P 500 oder der Dollar?

Welche Benchmark wird weiter eine Rallye erleben - der S&P 500 oder der Dollar?

Spekulative Neigung und Marktsättigung stellen einen weiteren Bereich der Unsicherheit dar. Wir haben gesehen, dass das Volumen hinter Spot und Futures S&P 500 in den letzten Jahren stetig gesunken ist. Open Interest – Ein Maßstab der Teilnahme – hat ebenfalls nachgegeben. Beim SPY ETF haben wir Interesse an dem jüngsten bedeutenden Rückgang erkennen können.

Welche Benchmark wird weiter eine Rallye erleben - der S&P 500 oder der Dollar?

In dem Chart oben können wir erkennen, dass die spekulativen Retail-Trader stark für eine erwartete Wende positioniert sind. Der FXCM Speculative Sentiment Index zeigt, dass es beinahe sechs mal so viele Short-Positionen wie Long-Positionen gibt. Auch wenn es in der Vergangenheit noch extremere Werte gab, die Laufzeit wirkt sich zunehmend aus.

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