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Japanischer Yen wendet scharf, aber Rallye könnte noch nicht vorbei sein

Japanischer Yen wendet scharf, aber Rallye könnte noch nicht vorbei sein

2015-07-10 20:20:00
David Rodriguez, Head of Product
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Japanischer Yen wendet scharf, aber Rallye ist eventuell noch nicht vorbei

Fundamentale Prognose für den Yen: Neutral

  • Japanischer Yen steigt mit deutlicher Verschlechterung des allgemeinen Sentiments in den Finanzmärkten
  • Eine Wende der Marktbedingung zum Ende der Woche führte zu einem dramatischen Pullback im JPY
  • Für SSI Updates in Echtzeit und mögliche Trade Setups im Japanischen Yen, registrieren Sie sich für DailyFX on Demand

Der Japanische Yen endete diese Woche fast unverändert, nachdem ein Anstieg zu Anfang der Woche einer ähnlich dramatischen Wende zum Ende der Woche Platz machte. Seine nächste Bewegung wird höchstwahrscheinlich von den Entwicklungen in der laufenden Schuldenkrise Griechenlands und der kürzlichen Volatilität im chinesischen Aktienmarkt abhängen.

Es sollte eine wichtige Woche für den Yen werden, denn die Probleme in Europa und die deutlichen Verluste im chinesischen, ehemals hochfliegenden Aktienmarkt führten zu einer sprunghaften Zunahme der Nachfrage nach der sicheren japanischen Währung. Und tatsächlich bleibt der Yen in einer Position, in der er leistungsstark bleiben kann, falls sich die Marktbedingungen erneut verschlechtern sollten. Ein wichtiger Durchbruch in den Verhandlungen zur Griechenlandkrise und ein beachtlicher Abprall bei den chinesischen Aktien führten zu einer deutlichen Steigerung im allgemeinen Sentiment; der Japanische Yen gab wieder nach. Die nächste Frage ist klar: Ist dies ein dauerhafter Wendepunkt oder ein falscher Hoffnungsschimmer für die globalen Aktien?

Das Risiko aufgrund von wirtschaftlichen Ereignissen wird in der kommenden Woche begrenzt sein, und daher wird der Fokus insgesamt auf die Bedingungen in den Finanzmärkten gerichtet bleiben. Aus diesem Grund werden wir den Handelsbeginn der chinesischen und breiteren asiatischen Märkte kritisch beobachten. Jüngste Korrelationsstudien zeigen, dass der Yen sich als besonders empfindlich gegenüber den Bewegungen im Shanghai Index Chinas zeigt. Der Bounce bei den chinesischen Aktien und den Rallyes im Markt allgemein ist sicherlich ermutigend, doch die Unsicherheit bleibt bestehen.

Ein Großteil des erneuten Optimismus folgt einem positiven Vorstoß bei den griechischen Schuldenverhandlungen. Doch jeder, der diese Saga in den letzten fünf Jahren verfolgt hat, wird Ihnen sagen, dass sich die Dinge unverzüglich wenden können und dies auch bereits oft getan haben. Der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank in der nächsten Woche wird für die Griechenland-Beobachter von besonderer Bedeutung sein: Jegliche Überraschungen von EZB-Präsident Mario Draghi könnten das Sentiment schlagartig wenden.

Wir werden ein Auge auf China, Griechenland und die allgemeineren Finanzmärkte halten, um eine wahrscheinliche Richtung beim Yen zu bestimmen. Die Volatilitätskurse sind seit den letzten Tiefpunkten gestiegen, und wir vermuten, dass das noch nicht das Ende der von Panik angetriebenen JPY-Zuwächse war. – DR

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