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Gold flirtet mit Bruch-Unterstützung - Ausblick wegen Makro-Bedenken unklar

Fundamentale Prognose für Gold: Neutral

  • Goldkurs prallt von Bruch-Linie ab
  • Gold und Crude Oil verarbeiten Verluste, während SPX 500 nach unten beschleunigt
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Der Goldkurs fiel zur dritten Woche in Folge, und das Metall gab um 0,82% nach und tradete vor Handelsschluss in New York am Freitag bei $1159. Die Verluste erfolgten inmitten einer unruhigen Woche für die Märkte, da die Schlagzeilen aus Griechenland und China weiterhin starke Bewegungen in den globalen Aktienindizes verursachen. Der Dollar bleibt gefährdet, nachdem ein eine expansive Geldpolitik befürwortender Kommentar der Fed die Zinserwartungen enttäuschte und der Dow Jones FXCM U.S. Dollar Index (Ticker: USDOLLAR) auf den Widerstand zu Beginn der Woche bei 12008 reagierte. Für Gold steht der Kurs an einem entscheidenden Punkt der jahrelangen Unterstützung, und die Short-Tendenz ist gefährdet, solange es oberhalb dieses Schlüssellevels tradet.

Das Sitzungsprotokoll des letzten FOMC Policy Meeting zeigte größere Bedenken unter den Ausschussmitgliedern bezüglich des Ausblicks für das Makro- & Inlandswachstum, und einige Offizielle äußerten sich dabei spezifisch über die Unsicherheit hinsichtlich Griechenland, China und der Möglichkeit eines schwächeren US Wachstums in der ersten Jahreshälfte. Die Kommentare kamen gleichzeitig mit der Beurteilung des IWF, der seine globalen Wachstumsprognosen auf das geringste Wachstum seit der Finanzkrise herunterstufte. Mit solchen Gegenwinden für die globale Wirtschaft wird es für die Fed viel schwieriger werden, die Zinssätze zu erhöhen, und die Zinserwartung wird wohl zurückgestoßen werden, während die Bedenken um eine Ansteckung Fuß fassen. Ein Anstieg im Greenback sollte somit kurzfristig beschränkt bleiben, was Gold eine Galgenfrist gegenüber seinen jüngsten Verlusten ermöglicht.

Wenn wir über die Schlagzeilen aus Griechenland hinwegsehen, die weiterhin das wichtigste Eventrisiko bilden, werden nächste Woche der Juni-Bericht zu den erweiterten Einzelhandelsumsätzen & der Verbraucherpreisindex im Fokus stehen. Die Umsätze werden voraussichtlich im letzten Monat abgenommen haben, und die Konsensprognosen deuten auf nur 0,3% M/M an, im Mai wiesen sie noch 1,2% aus. Die Inflationszahlen werden am Freitag die Agenda schmücken und könnten sich stärker auf Gold auswirken, da ein leichter Anstieg im Core VPI auf annualisiert 1,8% erwartet wird. In Hinblick auf die Kommentare der Fed in der letzten Woche werden Trader auf eine anhaltende Stärke in den US Daten warten, um den konstruktiven Ausblick des FOMCs zum Inlandswachstum zu bestätigen. Der Ausblick für Gold bleibt immer noch unklar wegen des laufenden Dramas, das sich auf der globalen Bühne abspielt. Der Kurs erreichte nun eine Schlüsselunterstützungszone, und nächste Woche werden wir uns auf einen Bruch der Opening Range von Juni konzentrieren.

Von einem technischen Standpunkt aus testete Gold diese Woche eine kritische Unterstützungszone bei 1142/51. Dieser Bereich wird von der 61,8% Extension des Rückgangs ab den Hochs von 2014/2015, dem Tief vom März 2015 und der längerfristigen 1,618% Extension vom Rückgang ab dem Allzeit-Rekordhoch in 2011 definiert. Das Momentum zieht sich oberhalb dieser Schlüsselunterstützungszone weiter zusammen, und der Tages-RSI steht seit März zwischen 30 und 70, die längste Periode seit September 2010. Das Wochenmomentum ist sogar noch beeindruckender, mit der längsten Periode in einer RSI-Range seit Juni 2002. Der Mangel an überkauften/überverkauften Bedingungen über einen so großen Zeitraum hinweg deutet darauf hin, dass Gold in den kommenden Wochen die nächste "starke" Bewegung erleben könnte.

Die Short-Seite bleibt somit kurzfristig oberhalb der Schlüsselunterstützung gefährdet, und der anfängliche Widerstand befindet sich bei 1171. Es wäre ein Bruch über den Jahreseröffnungskurs bei 1182 nötig, damit die Bildung eines wichtigen Tiefs vermutet werden kann, und ein solches Szenario visiert Ziele im Bereich der Marke 1200 an. Ein Bruch der Unterstützung würde dem Goldbarren starke Verluste einbringen, und es gäbe keine bedeutende Unterstützung bis 1105/10, gestützt vom Tief von 2010 bei 1044. Fazit: Der Abwärtstrend liegt kurzfristig bei einer wichtigen Unterstützung, und der unmittelbare Fokus richtet sich auf einen Bruch der Opening Range vom Juni.