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Was vom griechischen Referendum zu erwarten ist

Was vom griechischen Referendum zu erwarten ist

2015-07-04 00:09:00
John Kicklighter, Chef-Währungsstratege
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Die Griechen werden an diesem Wochenende zu den Urnen gehen (Sonntag, 5. Juli), um über ein Referendum abzustimmen, das der Premierminister Alexis Tsipras und seine Regierung am letzten Wochenende beschlossen. Die Nachricht einer bevorstehenden Abstimmung verursachte eine starke Bewegung im Euro, als der Markt am Montag wieder eröffnete – einer der größten bärischen Gaps für den EUR/USD in einem Jahrzehnt (siehe unten) und der stärkste Sprung tiefer für den EUR/JPY seit je her. Somit ist es wichtig, dass Trader für dieses bedeutende Eventrisiko gewappnet sind.

Ein Ereignis am Wochenende ist für Finanzmärkte immer gefährlich, da sie sich nicht richtig an die Entwicklungen anpassen können. Obwohl es also wichtig ist, das Risiko so stark wie möglich zu beschränken, wenn die Möglichkeit besteht, Situationen zu vermeiden, die sich als außerordentlich volatil erweisen können, wird die Abstimmung an sich kaum einen anhaltenden Treiber für den Euro und die europäischen Kapitalmärkte bringen – sei es bullisch oder bärisch. Dies liegt nicht daran, dass das Ereignis nicht von Bedeutung ist. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist außerordentlich wichtig. Das Ereignis wird jedoch keine definitiven Qualitäten bringen, die sich die Investoren in Bezug auf eine Lösung für die anhaltende Saga erhoffen. In anderen Worten, bereiten Sie sich auf eine gefährliche Mischung aus Volatilität und Starts und Stopps in Trends vor.

Die bisherige Situation

Griechenland ist in einer wirtschaftlichen und finanziellen Verpflichtung. Nach einer kurzen Erholungsperiode nach seiner schmerzhaften Depression durch die Schuldenkrise von 2012, ging Griechenland in diesem Jahr erneut in Rezession (gekennzeichnet durch die volkswirtschaftliche Kontraktion in aufeinanderfolgenden Quartalen). Die darauffolgenden, in früheren Sitzungen vereinbarten Sparmaßnahmen, wurden von den Gläubigern als notwendig erachtet, um weitere Geldmittel freizugeben.

Im Januar wurde die Partei Syriza – angeführt von Tsipras – in die Regierungsführung gewählt, nach ihrem Versprechen, mit den Gläubigern (auch ‘Die Institutionen’ genannt) zu verhandeln und einen Kompromiss zu erarbeiten, dass die Sparmaßnahmen lindert, welche zum wirtschaftlichen Malaise beigetragen haben. Obwohl gewisse Fortschritte auf beiden Seiten zu verzeichnen waren, bei denen in verschiedenen Bereichen Kompromisse gefunden wurden, führten eine wichtige Zahlungsfrist und eine unüberbrückbare Kluft bei den Forderungen dazu, dass Tsipras das Referendum einberief.

Jüngste Eskalationen

Vielleicht frustriert vom mangelnden Fortschritt zur Erreichung eines Schuldenerlasses der bestehenden Kredite, die als schwierig (vielleicht unmöglich) zurückzuzahlen gelten oder in der Staatskasse zu einer kritischen Liquidität führen würden, wurde das Referendum als Eskalation der laufenden Verhandlungen angesehen.

Am letzten Dienstag (30. Juni) war das technische Ende des offiziellen Hilfsprogramms für Griechenland - und es ist unklar, ob die vorherigen Bedingungen immer noch auf dem Tisch sind und diese noch nicht ausgezahlten Geldmittel noch verfügbar sind. Dies war auch der Tag, an dem die gebündelte Rückzahlung von €1,557 Milliarden fällig wurde, womit Griechenland in Zahlungsverzug geriet.

Nachdem nun die Zukunft Griechenlands im europäischen Finanzsystem infrage gestellt wurde, entschloss sich die Europäische Zentralbank (EZB) dazu, dem Land den Zugang zu €89,4 Milliarden Notkredite durch das ELA Programm zu verwehren, von dem sie seit Februar wöchentlich (und in den letzten Wochen im Juni noch öfters) den Hahn aufgedreht hatten. Dies führte zu einem Finanzierungsproblem, worauf die Banken in der letzten Woche geschlossen und die täglichen Abhebungen an den Bankomaten auf €30 beschränkt wurden, um sich gegen den massiven Abfluss der griechischen Einlagen im Laufe der letzten Wochen zu stemmen.

Was vom griechischen Referendum zu erwarten ist

Was die Dinge noch weiter kompliziert ist, dass der IWF einen Bericht über die Schulden des Landes veröffentlichte, der andeutet, dass die Offiziellen der Eurozone eine umfassende Schuldenumstrukturierung (vielleicht mit langen Pausen zwischen den Rückzahlungen, was die Laufzeiten um weitere 20 Jahre verlängert und €50 Milliarden erlassen) und zusätzlich €60 Milliarden Hilfe zur Unterstützung der Volkswirtschaft anbieten könnten.

Die Abstimmung

Die Abstimmung über das Referendum am 5. Juli dient spezifisch dazu, die Frage zu beantworten, ob die Reformvorschläge der Gläubiger vom griechischen Volk angenommen werden oder nicht.

Bei dieser Abstimmung geht es nicht darum, ob das griechische Volk den Euro beibehalten wird und in der Währungsunion bleiben wird. Obwohl dieses Problem weiter vorn auftauchen kann, wird dies nicht jetzt an den Urnen entschieden.

Auch wenn ebenfalls angedeutet wurde, dass dies die logische Schlussfolgerung in Bezug auf das mangelnde Vertrauen gegenüber der Regierung, die Volkswirtschaft durch die Krise zu führen, wäre, sagte der Premierminister nicht ausdrücklich, dass er bei einem 'nachteiligen' Ausgang (ein Ja) abtreten würde. Der Finanzminister Yanis Varoufakis hingegen drückte sich weit deutlicher aus und sagte, dass er bei einem solchen Ergebnis zurücktreten würde.

Ein 'Nein'

Tsipras und Varoufakis unterstützen ein Nein bei der Abstimmung, was zur Ablehnung der Reformvorschläge der Gläubiger zur Freigabe einer zusätzlichen Hilfe führen würde – die mit einigen Sparmaßnahmen verbunden ist.

Theoretisch würde dieses Abstimmungsergebnis den griechischen Unterhändlern eine stärkere Position verschaffen, da dies aufzeigen würde, dass das Volk hinter der Ablehnung des Sparmaßnahmenniveaus ist, das zusammen mit der zusätzlichen Unterstützung verkauft wird. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Gläubiger weitere nachteilige Bedingungen akzeptieren müssten.

Mit diesem Ausgang würden die Verhandlungen nach Plan weiterlaufen. Griechenland müsste weiterhin eine Umstrukturierung der Schulden und zusätzliche Mittel sicherstellen. Griechenland würde jedoch damit nicht aus der Eurozone gezwungen, denn die Regeln fordern einen einvernehmlich vereinbarten Ausstieg.

Ein ‘Ja’

Ein ‘Ja’ bei dieser Abstimmung würde bedeuten, dass die Mehrheit eine raschere Einigung mit den Institutionen und eine schwächere Haltung gegenüber der Beibehaltung der Sparmaßnahmen unterstützt. Die Kreditgeber würden aus dem Abstimmungsresultat wohl Kapital schlagen und die Regierung unter Druck setzen, damit sie am Verhandlungstisch eher nachgibt.

In diesem Szenario würden die Verhandlungen ebenfalls nach Plan weiterlaufen. Es ist unwahrscheinlich, dass die griechische Regierung einfach allen Forderungen ihrer Kollegen der Eurozone nachgeben, aber die Kluft, die bei dem Abbruch der Verhandlungen auftrat, würde wohl überbrückt werden - falls das Angebot der Gläubiger immer noch steht.

Umfragen

Die Meinungsumfragen, die vor Kurzem durchgeführt wurden, zeigen bemerkenswert ausgeglichene Ansichten zum Abstimmungsresultat. Wenn man die Gruppe der 'Unentschlossenen' und die Fehlermarge bei diesen Umfragen berücksichtigt, kann das Resultat auf beide Seiten ausfallen.

  • GPO Umfrage bei Mega TV – Ja: 44,1% gegenüber Nein: 43,7%
  • Bloomberg/University of Macedonia – Ja: 43% gegenüber Nein: 42,5%
  • Ethnos/ALCO – Ja: 44,8% gegenüber Nein: 43,4%

Man sollte außerdem beachten, dass dieses Gleichgewicht nur ein kurzfristiges Phänomen ist. Zuvor tendierte die Unterstützung deutlich auf ein 'Nein'. Diese Veränderung liegt wohl teilweise an der Schließung der Banken und den Drohungen – gerechtfertigt oder nicht – dass ein ‘Nein’ zu einem Austritt aus der Eurozone führen würde.

Achte auf die Reaktion der Märkte

Obwohl zu Beginn der offiziellen, neuen Handelswoche das Resultat der Abstimmung bekannt sein wird, werden die lokalen Kapitalmärkte noch nicht eröffnet sein. Das bedeutet, dass die griechischen Aktien und Staatsanleihenrenditen keine unmittelbare Reaktion zum Ausgang aufzeigen werden. Stattdessen sollten Trader globale Maßstäbe wie den globalen FTSE Griechenland 20 ETF achten, der in den USA basiert ist. Sein Volumen ist während des Handelsschlusses in Athen stark gestiegen.

Der Euro wird ebenfalls eine kritische Benchmark bilden, die es zu beachten gilt. Man sollte sich jedoch nicht auf eine umfassende und unmittelbare Reaktion vorbereiten. Da diese Abstimmung immer noch zu weiteren Verhandlungen führen wird und die Investoren besser über den Spielraum für Manöver bescheid wissen werden, ohne Land aus der Eurozone zu zwingen – oder es dazu aufgemuntert wird, sofort auszutreten – wird es zahlreiche Debatten geben.

Obwohl ein Großteil des Euro-Rückgangs der letzten Woche der Lockerung und dem Stimulus der EZB zuzuschreiben war, ist zweifellos auch ein gewisser Einfluss wegen der Ungewissheit in Griechenland vorhanden. Zurzeit wird allgemein eine höhere Volatilität erwartet, aber sie zeigt noch nicht die Ernsthaftigkeit, die wir bei anderen hochrangigen Eventrisiken wie beim Referendum in Schottland erlebten.

Was vom griechischen Referendum zu erwarten ist

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