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Stärkere Erholung in der UK kräftigt bullischen BIP-Ausblick - Zinserhöhung der BoE im August?

Stärkere Erholung in der UK kräftigt bullischen BIP-Ausblick - Zinserhöhung der BoE im August?

2015-06-26 20:20:00
David Song, Währungsstratege
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Stärkere Erholung der UK kräftigt bullischen BIP-Ausblick - Zinserhöhung der BoE im August?

Fundamentale Prognose für das Britische Pfund: Neutral

  • Der wöchentliche Volumenbericht: Cable Divergenz
  • GBP/USD riskiert Wiederaufnahme des bullischen Trends, da positive britische Daten Wetten auf Zinserhöhung der BoE erhöhen
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Die fundamentalen Entwicklungen aus der britischen Volkswirtschaft könnten eine weitere, kurzfristige Rallye im GBP/USD auslösen, sollten die Daten die Erwartungen einer Zinserhöhung durch die Bank of England (BoE) noch in 2015 erhöhen.

Eine weitere Zunahme in den britischen Hypotheken, gepaart mit einem deutlich höher korrigierten endgültigen Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das erste Quartal könnte die Aussicht auf eine stärkere Erholung steigern, und wir könnten erleben, dass eine größere Anzahl von BoE-Offiziellen einen restriktiveren Tonfall zur Geldpolitik anschlägt, während sich die Region auf einem nachhaltigeren Weg fortbewegt. Die abnehmende Schwäche in der realen Volkswirtschaft könnte innerhalb des Monetary Policy Committee (MPC) eine stärkere Spaltung verursachen, da das Ausschussmitglied Martin Weale Spielraum für eine Erhöhung des Benchmark-Zinssatzes bereits im August sieht, und der Vorsitzende Mark Carney könnte die Haushalte und Unternehmen in Großbritannien auf eine baldige Erhöhung der Kreditkosten vorbereiten, da der Zentralbankchef ein stärkeres Wachstum und eine höhere Inflation in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

Gleichzeitig bleibt der BoE-Ausblick gegenüber der Federal Reserve im Widerspruch, da Janet Yellen und Konsorten auf Kurs bleiben, um die Geldpolitik dieses Jahr zu normalisieren. Die Marktteilnehmer könnten auf einen Beginn im September wetten, da der Arbeitsmarktbericht der USA (NFP) voraussichtlich eine Zunahme um weitere 230 Tsd. Stellen ausweisen wird. Da jedoch erwartet wird, dass die durchschnittlichen Stundenlöhne im Juni bei annualisiert 2,3% geblieben sind, könnten die geringeren Löhne dem Federal Open Market Committee (FOMC) zunehmend Sorgen bereiten, da dies das Ziel der Zentralbank untergräbt, ihr Inflationsziel von 2% zu erreichen. Nachdem die Zentralbanken in den USA und & Großbritannien bereit sind, die Gänge zu wechseln, hängt der Ausblick für das GBP/USD von den Hauptdaten beider Regionen ab, die inmitten des Rennens zum Abbau der monetären Unterstützung eine stärkere Rolle in der kurzfristigen Volatilität im Wechselkurs spielen könnten.

Somit könnte das Pfund gegen den Dollar bis Juli in einer Range traden, und Anzeichen einer stärkeren Erholung Großbritanniens könnten die Attraktivität des Sterlings erhöhen. Andere gemischte Daten aus den USA könnten die Erwartungen der Fed weiterhin belasten, vor allem, da die Zentralbank die Wirtschaftsprognosen für 2015 nach unten korrigiert hat. - DS

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