Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

Kostenfreie Trading-Handbücher
Dax 30
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Gemischt
Weitere Mehr ansehen
Echtzeitnachrichten
  • IG Sentiment Update: Daten zeigen, dass Ripple Trader überwiegend long positioniert sind, mit 97,86 %, während CAC 40 Trader gegensätzliche Extrempositionen halten, mit 75,76 % Siehe Chart, weitere Details bei DailyFX: https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-sentiment https://t.co/J7HB1gKXEq
  • Rohstoffe Update: Gemäß 11:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: WTI Öl: 1,28 % Silber: 0,26 % Gold: 0,13 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#commodities https://t.co/KN3wU6sBDQ
  • Forex Update: Gemäß 11:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: 🇬🇧GBP: 1,68 % 🇪🇺EUR: 0,48 % 🇳🇿NZD: 0,26 % 🇨🇦CAD: 0,18 % 🇦🇺AUD: 0,11 % 🇯🇵JPY: -0,30 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#currencies https://t.co/nIj26wDjpJ
  • RT @CHenke_IG: EUR/GBP: Bodenbildung vertan – Neues Verkaufssignal https://t.co/xLyyP1dgLI #EURGBP #forexsignal #Brexit @SalahBouhmidi @…
  • Indizes Update: Gemäß 11:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: Dax 30: 1,32 % CAC 40: 1,22 % Dow Jones: 0,55 % S&P 500: 0,51 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#indices https://t.co/uM5NdEI8ZL
  • RT @LordMoultrie: The #FinTwit trading influencers who make good FREE money: @Purepriceaction @macrodesiac_ @XetraDax30 @DavidIusow @m…
  • RT @CHenke_IG: GBP/USD: Kursrakete nach Neuwahlen https://t.co/qOTF1X1gxm #GBPUSD #Forex_Signals #Brexit @SalahBouhmidi @DavidIusow @IGD…
  • RT @XetraDax30: The so called #trade deal still is not agreed by #China, isn't it? And #impeachment is still going forward. So what? http…
  • 🇬🇧 GBP BoE/TNS Inflation Next 12 Mths (NOV), Aktuell: 3.1% Erwartet: N/A Vorher: 3.3% https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2019-12-13
  • RT @CHenke_IG: DAX: Erste Weihnachtsgeschenke https://t.co/Gkk3nKTGDe #DAX30 #trading #Brexit @SalahBouhmidi @DavidIusow @IGDeutschland…
Warum viele Forex Trader Geld verlieren - Hier ist der Fehler Nummer Eins

Warum viele Forex Trader Geld verlieren - Hier ist der Fehler Nummer Eins

2015-06-25 21:45:00
David Rodriguez, Head of Business Development
Teile:
  • Wir untersuchten 43 Millionen reale Trades, um die Leistung der Trader zu ermitteln
  • Die Mehrheit der Trader ist erfolgreich, und dennoch verlieren Trader Geld
  • Hier zeigen wir den Fehler Nummer Eins, den FX-Trader unserer Ansicht nach begehen

Warum führen die Bewegungen der Hauptwährungen zu großen Verlusten bei den Tradern? Um den Grund herauszufinden, untersuchte das Forschungsteam von DailyFX über 40 Millionen reale Trades, die auf den Trading-Plattformen unserer Partnergesellschaft FXCM platziert wurden. In diesem Artikel besprechen wir den größten Fehler, denn Forex-Trader begehen, und wie man sein Trading entsprechend anpassen kann.

Warum verliert der durchschnittliche Forex Trader Geld?

Der durchschnittliche Forex-Trader verliert Geld, was an und für sich bereits eine entmutigende Tatsache ist. Aber warum? Einfach ausgedrückt: Die menschliche Psychologie erschwert das Trading.

Wir untersuchten über 43 Millionen reale Trades, die auf den Trading-Servern von FXCM vom 2. Quartal 2014 bis 1. Quartal 2015 platziet wurden und kamen zu einigen sehr interessanten Schlussfolgerungen. Die erste ist ermutigend: Trader verdienen meistens Geld, da mehr als 50% der Trades abgeschlossen werden und Gewinne verzeichnen.

Prozentsatz aller Trades, die mit Gewinn und Verlust pro Währungspaar abgeschlossen werden

Warum viele Forex Trader Geld verlieren - Hier ist der Fehler Nummer Eins

Datenquelle: Abgeleitet von Konten bei FXCM Inc., ohne Eligible Contract Participants, Clearing Accounts, Filialen Hong Kong und Japan vom 01.03.2014 bis 31.03.2015 unter den meistgehandelten Währungspaaren.

Der Chart oben zeigt das Ergebnis von mehr als 43 Millionen Trades, die weltweit von FXCM-Kunden vom 2. Quartal 2014 bis zum 1. Quartal 2015 mit den beliebtesten Währungspaaren platziert wurden. Der blaue Balken zeigt den Prozentsatz von Trades, die mit einem Gewinn für den Kunden endeten. Rot zeigt den Prozentsatz von Trades, die mit Verlust endeten. Zum Beispiel: Der Euro zeigt eindrückliche 61% aller Trades, die mit einem Gewinn abgeschlossen wurden. Und tatsächlich zeigt jedes dieser Instrumente, dass die Mehrheit der Trader in mehr als 50% der Fälle einen Gewinn verzeichnete.

Wenn Trader mehr als in der Hälfte der Fälle Recht hatten, warum verloren dann die meisten von ihnen Geld?

Durchschnittlicher Gewinn/Verlust pro Gewinn- und Verlust-Trade und Währungspaar

Warum viele Forex Trader Geld verlieren - Hier ist der Fehler Nummer Eins

Datenquelle: Abgeleitet von Konten bei FXCM Inc., ohne Eligible Contract Participants, Clearing Accounts, Filialen Hong Kong und Japan vom 01.03.2014 bis 31.03.2015 unter den 15 meistgehandelten Währungspaaren.

Der Chart oben sagt alles. Blau zeigt die durchschnittliche Anzahl von Pips an, die Trader an gewinnbringenden Trades verdient haben. Rot zeigt die durchschnittliche Anzahl von Pips bei verlustbringenden Trades an. Nun können wir klar erkennen, warum Trader Geld verlieren, anstatt es zu gewinnen. Sie verlieren mehr Geld bei den verlustreichen Trades als sie bei den gewinnbringenden Trades gewinnen.

Nehmen wir den EUR/USD als Beispiel. Wir sehen, dass die EUR/USD Trades gewinnbringend in 61% der Fälle abgeschlossen wurden, aber der durchschnittliche Verlusttrade war 83 Pips wert, während der durchschnittliche Gewinntrade nur 48 Pips betrug. Die Trader lagen in mehr als der Hälfte der Fälle richtig, aber sie verloren mehr als 70% mehr bei ihren Verlusttrades als sie bei ihren Gewinntrades verdienten. Der Verlauf für das volatile Paar GBP/USD war sogar noch schlechter. Trader verzeichneten Gewinne in 59% aller GBP/USD Trades. Insgesamt verloren sie jedoch Geld, da sie durchschnittlich 43 Pips mit jedem Gewinner verdienten und 83 Pips mit Verlusttrades verloren.

Was ist passiert? Die Erkenntnis, dass ein Problem besteht, ist an und für sich bereits wichtig, aber wir müssen den Grund dafür begreifen, um eine Lösung zu finden.

Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen – Warum ist das so schwer umzusetzen?

In unserer Studie erkannten wir, dass Trader sehr erfolgreich rentable Trading-Gelegenheiten identifizierten, und zwar in mehr als 50 Prozent der Fälle, aber zum Schluss verloren sie trotzdem, da der durchschnittliche Verlust die Gewinne deutlich überstieg. Sie können fast jedes Buch über Trading öffnen und finden denselben Ratschlag: Beenden Sie ihre Verluste früh, und lassen Sie Ihre Gewinne laufen.

Wenn sich Ihr Trade gegen Sie entwickelt, schließen Sie ihn. Finden Sie sich mit dem geringen Verlust ab, und versuchen Sie es später wieder, falls es angebracht ist. Es ist besser, einen kleinen Verlust früh einzustecken als einen großen später.

Wenn sich ein Trade zu Ihren Gunsten entwickelt, lassen Sie ihn laufen. Man gerät oft in Versuchung, mit einem kleinen Gewinn zu schließen, um den Profit zu garantieren, aber oft sehen wir, dass die Geduld zu größeren Gewinnen führt.

Wenn die Lösung jedoch so einfach ist, warum kommt das Problem so häufig vor? Die Antwort ist einfach: Die menschliche Natur. Tatsächlich beschränkt sich das keinesfalls nur aufs Trading. Um diesen Punkt noch deutlicher zu erklären, verwenden wir wichtige Erkenntnisse der Psychologie.

Eine einfache Wette – Verständnis des menschlichen Verhaltens gegenüber Gewinn und Verlust

Was, wenn ich Ihnen eine simple Münz-Wette anbieten würden? Sie haben zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Möglichkeit A bedeutet, dass Sie eine 50% Chance auf den Gewinn von 1.000 Dollar und eine 50% Chance auf einen Nullgewinn haben. Möglichkeit B ist ein direkter Gewinn von 450 Punkten. Welche Option würden Sie wählen?

Erwarteter Ertrag

Gewinne

Wahl A

50% Chance, 1000 zu gewinnen

50% Chance, 0 zu gewinnen

Erwartung, $500 im Laufe der Zeit zu gewinnen

Wahl B

Gewinn: 450

Gewinn: $450

Im Laufe der Zeit macht es Sinn, sich für Wahl A zu entscheiden — der erwartete Gewinn von $500 ist größer als der fixe von $450. Dennoch zeigten verschiedene Studien, dass die meisten Menschen sich immer wieder für Wahl B entscheiden. Wechseln wir nun die Wette und wiederholen wir sie.

Erwarteter Ertrag

Verluste

Wahl A

50% Chance auf einen Verlust von 1.000

50% Chance auf einen Verlust von 0

Erwarten Sie, mit der Zeit $500 zu verlieren

Wahl B

Verlust: 450

$450 verlieren

In diesem Fall können wir erwarten, mit Wahl B weniger Geld zu verlieren, aber tatsächlich zeigten Studien, dass die Mehrheit der Menschen jedes Mal Wahl A nehmen.

Hier sehen wir das Problem. Die meisten Menschen vermeiden Risiko, wenn es um die Einnahme von Profiten geht, doch gehen es aktiv ein, wenn es um die Vermeidung eines Verlusts geht. Warum?

Verluste schmerzen psychologisch weit mehr als Gewinne Vergnügen bereiten – Aussichtstheorie

Der Nobelpreisträger und klinische Psychologe Daniel Kahneman gründete seine Forschung auf Entscheidungsfindung. Bei seiner Arbeit ging es nicht direkt um Trading, jedoch um klare Implikationen für das Trade-Management, und daher ist es für das FX-Trading ziemlich von Bedeutung. Seine Studie zur "Prospect Theory" war ein Versuch, die Wahl, die Menschen zwischen verschiedenen Szenarios mit bekannten Risiken und Renditen treffen würden, als Modell darzustellen und vorherzusagen.

Die Ergebnisse zeigten etwas bemerkenswert Einfaches jedoch sehr Tiefgründiges: Die meisten Menschen verspürten mehr Schmerz über Verluste als Freude an Gewinnen.

Es fühlt sich “gut genug” an, $450 gegenüber $500 zu gewinnen, aber einen Verlust von $500 zu akzeptieren schmerzt zu sehr, und viele sind bereit darauf zu wetten, dass der Trade sich wenden wird.

Das macht von einer Trading-Perspektive aus keinen Sinn — 500 Dollar Verlust ist gleich 500 Dollar Gewinn; ein Betrag ist nicht mehr wert als der andere. Warum handeln wir dann so unterschiedlich?

Aussichtstheorie: Verluste schmerzen normalerweise viel mehr als Gewinne Freude bereiten

Warum viele Forex Trader Geld verlieren - Hier ist der Fehler Nummer Eins

Ein rein traditioneller Ansatz in Bezug auf die Märkte bedeutet, dass man einen Gewinn von 50 Punkten moralisch gleichsetzt mit einem Verlust von 50 Punkten. Leider deuten unsere Daten zum realen Verhalten der Trader darauf hin, dass die Mehrheit genau dazu nicht in der Lage ist. Wir müssen systematischer denken, um unsere Chancen auf einen Erfolg zu verbessern.

Vermeide die häufig gestellte Falle

Das verlustbringende Problem, das oben beschrieben wurde, zu vermeiden, ist in der Theorie ziemlich einfach: Gewinnen Sie mehr bei jedem Gewinntrade als Sie bei jedem Verlusttrade abgeben müssen. Aber wie können wir das konkret umsetzen?

Im Trading folgen Sie immer einer einfachen Regel: Suche immer einen größeren Ertrag als den Verlust, der dabei riskiert wird. Dies ist ein wertvoller Ratschlag und ist in praktisch jedem Trading-Handbuch nachzulesen.

In der Regel wird dies als “Risiko-Rendite-Verhältnis” bezeichnet. Wenn Sie es riskieren, die gleiche Menge an Pips zu verlieren, die Sie sich zu gewinnen erhoffen, dann beträgt Ihr Risiko-Rendite-Verhältnis 1 zu 1 (manchmal geschrieben 1:1). Wenn Sie einen Profit von 80 Pips mit einem Risiko von 40 Pips anstreben, dann handelt es sich um ein 2:1 Risiko-Rendite-Verhältnis.

Wenn Sie dieser einfachen Regel folgen, können Sie sich leisten, in Bezug auf die Richtung nur gerade in der Hälfte Ihrer Trades Recht haben und trotzdem Geld verdienen, denn Sie werden mehr Gewinne mit Ihren Gewinntrades als Verluste mit Ihren Verlusttrades verzeichnen.

Welches Verhältnis sollte verwendet werden? Das hängt nur vom Trading-Typ ab, den Sie platzieren. Wir empfehlen, immer ein minimales Verhältnis von 1:1 zu verwenden. So werden Sie, auch wenn Sie nur in der Hälfte der Fälle Recht haben, zumindest ausgeglichen sein.

Bestimmte Strategien und Trading-Techniken neigen dazu, hohe Gewinnprozentsätze zu erzeugen, wie wir aus den realen Trader-Daten entnehmen konnten. Falls dies zutrifft, ist es möglich, ein niedrigeres Risiko-Rendite-Verhältnis zu verwenden—zum Beispiel zwischen 1:1 und 2:1. Für das "Lower-Probability-Trading" wird eine höheres Risiko-Rendite-Verhältnis empfohlen, wie zum Beispiel 2:1, 3:1 oder sogar 4:1. Denken Sie daran, je höher das von Ihnen gewählte Risiko-Rendite-Verhältnis, umso weniger häufig müssen Sie die Marktrichtung korrekt vorhersagen, um mit dem Trading Geld zu machen. Wir werden in weiteren Teilen dieser Serie verschiedene Trading-Techniken detaillierter besprechen.

Halten Sie an Ihrem Plan fest: Verwenden Sie Stops und Limits

Wenn Sie einen Tradingplan haben, der ein korrektes Risiko-Rendite-Verhältnis verwendet, besteht die nächste Herausforderung darin, sich an den Plan zu halten. Denken Sie daran, es ist nur natürlich für Menschen, an Verlusten festzuhalten und Profite früh zu sichern, aber das führt zu schlechtem Trading. Wir müssen diese natürliche Tendenz überwinden und unsere Gefühle vom Trading abschotten. Die beste Methode dafür ist, Ihren Trade von Anfang an mit Stop-Loss- und Limit-Order zu platzieren.

So können Sie von Beginn an ein korrektes Risiko-Rendite-Verhältnis (1:1 oder mehr) verwenden und daran festhalten. Wenn Sie sie gesetzt haben, rühren Sie sie nicht an (eine Ausnahme: Sie können Ihren Stop zu Ihren Gunsten verschieben, um Gewinne zu sichern, während sich der Markt zu Ihren Gunsten entwickelt). Hier ist ein Artikel und ein Video über die Verwendung von Stops und Limits auf der FXCM Trading Station.

Auf diese Art mit dem Risiko umzugehen, ist Teil von dem, was manche Trader “Geld Management” nennen. Viele der erfolgreichsten Forex-Trader liegen bei der Kursrichtung in weniger als der Hälfte aller Fälle richtig. Da sie aber gutes Geld Management einsetzen, brechen sie Verluste schnell ab und lassen ihre Gewinne laufen, so machen sie beim gesamten Trading immer noch Gewinn.

Funktioniert ein 1:1 Rendite-Risiko wirklich?

Unsere Daten deuten sicherlich darauf hin. Wir verwenden unsere Daten bei unseren 15 Hauptwährungspaaren, um zu bestimmen, welche Trader-Konten ihren Durchschnittsgewinn mindestens so hoch wie ihren Durchschnittsverlust abschlossen — oder mit einem Risiko-Rendite-Verhältnis von 1:1. Waren Trader schlussendlich rentabel, wenn sie an dieser Regel festhielten? Die vergangene Leistung ist keine Garantie für künftige Ergebnisse, aber die Resultate unterstützen diese Annahme deutlich.

Unsere Daten zeigen, dass 53 Prozent aller Konten mit einem Risiko-Rendite-Verhältnis von mindestens 1:1 netto zu einem Profit in unserer 12-monatigen Beispielperiode führten. Und jene unter 1:1? Nur 17 Prozent.

Trader, die sich an diese Regel hielten, hatten eine dreimal so hohe Chance, im Laufe dieser 12 Monate einen Gewinn zu verzeichnen — ein deutlicher Unterschied.

Warum viele Forex Trader Geld verlieren - Hier ist der Fehler Nummer Eins

Datenquelle: Abgeleitet von Konten bei FXCM Inc., ohne Eligible Contract Participants, Clearing Accounts, Filialen Hong Kong und Japan vom 01.03.2014 bis 31.03.2015 unter den 15 meistgehandelten Währungspaaren.

Spielplan: Welche Strategie kann ich einsetzen?

Forex traden mit Stops und Limits für ein Risiko-Rendite-Verhältnis von 1:1 oder höher

Jedes Mal, wenn Sie einen Trade platzieren, stellen Sie sicher, dass Sie eine Stop-Loss-Order verwenden. Stellen Sie außerdem immer sicher, dass Ihr Gewinnziel mindestens so weit entfernt von Ihrem Entry-Kurs wie von Ihrem Stop-Loss ist. Sie können Ihr Kursziel auch höher platzieren und sollten wahrscheinlich mindestens 1:1 anvisieren, ungeachtet der Strategie, vielleicht sogar 2:1 oder mehr unter gewissen Umständen. Dann können Sie sich leisten, die Richtung in nur der Hälfte Ihrer Trades korrekt zu bestimmen, um auf Ihrem Konto Geld zu verdienen.

Die eigentliche Distanz, in der Sie Ihre Stops und Limits setzen, wird von den Marktbedingungen zum entsprechenden Zeitpunkt abhängen, so wie die Volatilität, das Währungspaar, und wo Sie eine Unterstützung und einen Widerstand erkennen. Sie können dasselbe Risiko-Rendite-Verhältnis auf jeden Trade anwenden. Wenn Sie ein Stop-Level wählen, das sich 40 Pips vom Entry entfernt befindet, sollten Sie ein Gewinnziel in einer Entfernung von 40 Pips oder mehr wählen. Wenn Ihr Stop-Level 500 Pips entfernt ist, sollte Ihr Gewinnziel eine minimale Distanz von 500 Pips aufweisen.

Wir werden dies als Grundlage für weitere Studien mit realem Trader-Verhalten verwenden, während wir die Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader zu enthüllen suchen.

Die Merkmale erfolgreicher Trader

Dieser Artikel ist Bestandteil unserer Reihe Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader.

In den letzten Monaten studierte das Forschungsteam von DailyFX die Trading-Trends der FXCM-Kunden und verwendeten dazu die Trade-Daten von FXCM. Wir haben eine enorme Anzahl Statistiken und anonyme Trading-Aufzeichnungen untersucht, um eine Frage zu beantworten: “Was unterscheidet erfolgreiche Trader von erfolglosen Tradern?”. Wir nutzen diese einzigartigen Ressourcen, um einige der “Best Practices” der erfolgreichen Trader zu ermitteln, wie die beste Tageszeit, korrekte Verwendung des Leverages, die besten Währungspaare und noch viel mehr. Bleiben Sie dran für den nächsten Artikel der Reihe Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader.

Analyse erstellt und geschrieben von David Rodriguez, Quantitativ-Stratege bei DailyFX.com

Schreiben Sie sich auf Davids E-Mail-Verteiler ein, um künftige Updates per E-Mail über die Reihe Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader und andere Berichte zu erhalten.

Kontaktieren und folgen Sie David via Twitter: http://twitter.com/DRodriguezFX

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.