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Australischer Dollar bereitet sich auf weitere volatile Woche vor

Australischer Dollar bereitet sich auf weitere volatile Woche vor

2015-06-05 20:55:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
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Australischer Dollar bereitet sich auf weitere volatile Woche vor

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Neutral

  • Australische und chinesische Daten schüren RBA-Wetten und Aussie-Volatilität
  • Risk Sentiment könnte Aussie-Swings mit Griechenlands Krise, Fed-Spekulation verursachen
  • Erkennen Sie wichtige Wendepunkte im Australischen Dollar mit dem DailyFX SSI

Die letzte Woche erwies sich für den Australischen Dollar als volatil. Der Kurs stieg anfangs, nachdem die RBA die Wetten auf eine expansive Wende in ihrer Orientierung nach ihrem Policy Meeting enttäuschte, an, aber der Optimismus schwand rasch, da schlechte Handelszahlen die Lockerungsspekulation wiederbelebten. Zahlreiche geplante Eventrisiken werden die Aktivität in den kommenden Tagen wohl noch verstärken.

Im Inland wird der Beschäftigungsbericht für Mai im Fokus stehen. Die Volkswirtschaft wird voraussichtlich 15 Tsd. neue Stellen im Vergleich zum Vormonat geschaffen haben. Trotz des BIPs für das erste Quartal der letzten Woche haben die australischen Wirtschaftsnachrichten gegenüber den Konsensprognosen in den letzten Monaten schlechter abgeschnitten. Dies deutet darauf hin, dass die Analysten optimistischer sind als die Ergebnisse aufzeigen, was eine Enttäuschung ermöglicht.

Die wichtigsten Umfragen zeigen jedoch, dass die Anstellungen im Herstellungs- und Dienstleistungssektor im letzten Monat zugenommen haben. Obwohl dies ein Argument zugunsten besserer Arbeitsmarktzahlen erhärtet, entsprachen ähnlich positive Hinweise nicht dem Stellenabbau im April von netto 2,9 Tsd. Stellen. Somit sollte man diesen Zahlen vorsichtig gegenüber stehen. So oder so werden gegensätzliche Hinweise und eine Vielfalt von Prognosen (wie in den Umfragen von Bloomberg unter den Wirtschaftsexperten zu sehen ist) die Volatilität wohl weiter schüren, denn jene, die auf der falschen Seite stehen, werden sich rasch neu positionieren müssen.

Vom Ausland her steht der chinesische Kalender im Mittelpunkt. Die Mai-Zahlen zum Handel, Inflation, Einzelhandelsumsatz und Industrieproduktion werden veröffentlicht. Auch hier hinkten die Wirtschaftszahlen zunehmend den Prognosen der Analysten nach, was schwache Ergebnisse zur Aktivität möglich macht. China ist Australiens wichtigster Exportpartner, also könnten sich solche Ergebnisse auf den Aussie übertragen und ihn belasten, indem die Spekulation über eine Lockerung durch die RBA angeheizt wird.

Ein schwächerer VPI aus China könnte ein gewisses Gegengewicht bieten. Die Inflationsrate wird voraussichtlich auf 1,3 Prozent sinken, der tiefste Stand in vier Monaten. Der letzte Rückgang im Preiswachstum von Mitte 2014 wurde mit einer parallelen Expansion der geldpolitischen Lockerung gepaart. Tatsächlich stellt eine Umfrage von Bloomberg die Finanzbedingungen Chinas auf ihren akkommodativsten Stand seit mindestens 2003. Ein weiterer Rückgang im VPI könnte die Hoffnung auf eine weitere Aufstockung des Stimulus in Zukunft erhöhen.

Zum Schluss deutet die sich erneut aufbauende Korrelation des Aussies mit dem MSCI Weltaktienindex (0,65 in laufenden 20-Tages-Studien) an, dass er die starken Schwankungen in der Risikoneigung ebenfalls zu spüren bekommt. Das Volatilitätsrisiko stammt von der anhaltenden Pattsituation in den Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Kreditgebern sowie der angeheizten Spekulation über den Zeitplan der ersten Zinserhöhung der Fed nach dem QE, bevor die Sitzung des FOMC in der darauffolgenden Woche stattfindet.

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