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Japanischer Yen wird BoJ-Entscheid wohl ignorieren, Fokus auf Griechenland und FOMC

Fundamentale Prognose für den Japanischen Yen: Neutral

  • Yen findet kaum anhaltenden Treiber in politischer Ankündigung der BoJ
  • Griechenlands Finanzen, Zinsentscheid des FOMC werden Yen-Kursbewegung steuern
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Die Bank of Japan wird wohl bei ihrem nächsten Meeting das Stimuluspaket nicht erweitern. Jüngste Kommentare von Gouverneur Haruhiko Kuroda lassen vermuten, dass er keine Dringlichkeit sieht, gegen den Rückzug der Inflation, die sich siet Mitte 2014 entwickelt hat, anzugehen. Der Fall ergab sich zusammen mit einem steilen Abfall der Ölpreise, was vermuten lässt, dass die Schwäche nachlassen wird, sobald die Umbasierung sich im zweiten Halbjahre von 2015 auswirken wird. In der Tat hat sich die Kerninflation in den letzten 12 Monaten unglaublich stabil nahe dem 2 Prozent Level gehalten, und die in den Anleihezinsen ausgedrückten Preiswachstumswetten sind seit Beginn des Jahres gestiegen.

Der Entscheid wird sich möglicherweise dennoch als marktbewegend erweisen, falls ein aktualisierter Datensatz wirtschaftlicher Prognosen sich als besonders ominös erweisen sollte und auf größere Lockerungsmaßnahme am Horizont deuten könnte. Die Folgen nach einer solchen Entwicklung werden möglicherweise jedoch begrenzt sein, da führende Umfragen zur Wirtschaftsaktivität seit Januar auf ein nachlassendes Wachstum hingewiesen haben. Das bedeutet, dass nur eine aggressive Herabstufung etwas liefern würde, was für einen erzwungenen Ausgleich bereits eingpreister Erwartungen bedeutend genug sein würde.

Gleichzeitig bestehen auf externer Seite genügend potente Auslöser für Volatilität. Das Ergebnis von Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen EU/IWF Gläubigern bei einem Meeting von Finanzministern der Eurozone und Zentralbankern in Riga am Wochenende wird letztendlich tonangebend sein. Athen wird die vierte Revision eines Reformpakets vorstellen, das darauf ausgerichtet ist weitere Bailout-Mittel freizusetzen.

Beide Seiten scheinen an einer erfolgreichen Einigung interessiert zu sein. Die Offiziellen der EU und des IWF möchten die Schaffung eines Präzedenzfalls für einen Staatsbankrott vermeiden, der Griechenland möglicherweise aus dem Währungsblock führen könnte. Gleichzeitig verstehen Premierminister Alexis Tsipras und Kollegen sicherlich, dass eine ungeregelte Umstellung die wirtschaftlichen Probleme des Landes möglicherweise verstärken und ihnen die Position kosten könnte. Insgesamt wird die Bekanntgabe einer Einigung, die Griechenland über Wasser hält – selbst wenn nur kurzfristig – die Risikoneigung wohl steigern und bei nachlassender Haven-Nachfrage nach der sicherheitsgerichteten Währung auf dem Japanischen Yen lasten.

Der nächste wichtige Wendepunkt kommt in Form des Meetings der Federal Reserve. Eine Zinserhöhung scheint noch extrem unwahrscheinlich zu sein, was den Fokus auf die begleitende Stellungnahme der Bekanntgabe richtet. Die Zentralbank scheint seit der Sitzung im März zu einer Politik gewechselt zu sein, bei der Entscheidungen von Monat zu Monat getroffen werden. Falls dies beibehalten wird, werden die Vorsitzende Yellen und ihre Kollegen im Komitee des FOMC wohl kaum mehr sagen, als dass eine Straffung möglicherweise im Mai nicht starten wird.

Solch ein Ergebnis könnte die jüngst expansiv ausgerichtete Verschiebung für eine Zinserhöhung durch die Fed hinsichtlich des von den Investoren vermuteten Zeitplans ermutigen. Dies könnte den Yen höher schicken, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Wert der Japanischen Währung in den letzten Wochen gegen die Top-Gegenspieler eine bedeutend inverse Korrelation zu den US Anleiherenditen gezeigt hat.