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Kritische Daten für Griechenland und den Euro

Kritische Daten für Griechenland und den Euro

David Rodriguez, Head of Product
  • Großes Risiko umringt die Schuldenrückzahlungen von Griechenland, was zu einem Austritt aus der Eurozone führen kann
  • Bevorstehende kritische Daten erhöhen deutlich die Volatilitätskurse/-Erwartungen
  • Die Überwachung der Euro-Volatilität und die entsprechende Anpassung der Positionen sind wichtig

Die Verhandlungen Griechenlands mit der Euro Working Group (EWG) und dem Internationalen Währungsfond sind für die Märkte weiterhin ein wichtiges Risiko, denn ein Versäumnis von Griechenland könnte die Marktvolatilität deutlich erhöhen und das Land aus der Eurozone hinaustreiben. Aber welche sind die wirklich wichtigen Termine für die hellenische Regierung und die Märkte im allgemeinen? Hier sind einige der kritischen Daten, die man in den kommenden Wochen und Monaten beachten sollte.

Wichtige Daten für Griechenland warnen weiterhin vor einer starken Volatilität

Datum

Art der Schulden/Zahlungsfrist

Fälliger Betrag

Kumulativ

06.05.2015

Griechenland versteigert 26-Wochen-Anleihen

08.05.2015

Griechenlands Staatsanleihen verfallen

€ 1.400

€ 1.400

11.05.2015

Darlehensrückzahlung an IWF fällig

€ 774

€ 2.174

15.05.2015

Griechenlands Staatsanleihen verfallen

€ 1.400

€ 3.574

04.06.2015

Darlehensrückzahlung an IWF fällig

€ 309

€ 3.883

10.06.2015

Griechenland versteigert 26-Wochen-Anleihen

12.06.2015

Griechenlands Staatsanleihen verfallen

€ 3.600

€ 7.483

15.06.2015

Darlehensrückzahlung an IWF fällig

€ 580

€ 8.063

18.06.2015

Darlehensrückzahlung an IWF fällig

€ 348

€ 8.411

19.06.2015

Griechenlands Staatsanleihen verfallen

€ 1.600

€ 10.011

08.07.2015

Griechenland versteigert 26-Wochen-Anleihen

10.07.2015

Griechenlands Staatsanleihen verfallen

€ 2.000

€ 12.011

12.07.2015

Darlehensrückzahlung an IWF fällig

€ 464

€ 12.475

14.07.2015

Internationale Anleihen von Griechenlands Regierung verfallen

€ 89

€ 12.564

14.07.2015

Internationale Anleihen von Griechenlands Regierung verfallen

€ 89

€ 12.653

17.07.2015

Griechenlands Staatsanleihen verfallen

€ 1.000

€ 13.653

19.07.2015

EZB Anleihen-Rückzahlung

€ 3.455

€ 17.108

19.07.2015

EIB Anleihen-Rückzahlung

€ 25

€ 17.133

20.07.2015

Griechenlands Regierungsanleihen verfallen

€ 2.131

€ 19.264

20.07.2015

Griechenlands Regierungsanleihen verfallen

€ 1.361

€ 20.625

05.08.2015

Griechenland versteigert 26-Wochen-Anleihen

07.08.2015

Griechenlands Staatsanleihen verfallen

€ 1.000

€ 21.625

19.08.2015

EZB Anleihen-Rückzahlung

€ 3.188

€ 24.813

Datenquelle: Bloomberg, Wall Street Journal. Erstellt von David Rodriguez

Es scheint, als ob die griechische Regierung in den letzten Wochen jede Woche eine kritische Fälligkeitsfrist erfuhr, doch sie blieb immer noch solvent. Außerdem deutet eine abnehmende Volatilität im Euro und den allgemeinen Finanzmärkten an, dass die Gefahr abgenommen hat. Dies ist jedoch irreführend, und zwar aus einem einfachen Grund: Die Zentralregierung Griechenlands wird höchstwahrscheinlich bald kein Geld mehr haben. Ein Versäumnis ist tatsächlich praktisch garantiert, wenn sie keine Vereinbarung für eine Bailout-Verlängerung mit der EWG und dem IWF trifft.

Eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands würde sehr wahrscheinlich eine viel breitere, inländische Krise auslösen, einen Austritt aus der Eurozone, und die Einführung einer alternativen griechischen Währung. Dies bildet weiterhin ein wichtiges Risiko für die Finanzmärkte und die systemisch miteinander verbundenen Volkswirtschaften.

Das wichtigste Datum auf dem Kalender

Konkret ist die wichtigste Frist auf dem Kalender wohl die Rückzahlung der Anleihen der Europäischen Zentralbank, die am 19. Juli fällig sind — vorausgesetzt, die griechische Regierung bleibt bis dahin zahlungsfähig. Die Rückzahlung an die EZB ist wichtig, weil die griechische Zentralbank und der griechische Bankensektor stark vom Emergency Loan Assistance (ELA) Programm der EZB abhängig sind. Das ELA hat das griechische Finanzsystem intakt gehalten, da diese Gelder einen starken Kapitalabfluss von Privatbanken aufhalten. Falls Griechenlands Regierung die EZB nicht bezahlen kann, können wir stark vermuten, dass die dringend benötigten ELA-Gelder verweigert werden, und viele griechische Banken würden zahlungsunfähig werden.

In der Zwischenzeit wird Griechenland kumulativ €13.653 Mio. an Inhaber von griechischen Staatsanleihen und dem Internationalen Währungsfond zurückzahlen müssen. Es ist klar, dass die Regierung hohe Mittel aufbringen muss, um diese zu bezahlen, und ihre Fähigkeit, Kapital aufzutreiben, wird im Mittelpunkt stehen.

Ein Blick auf die Volatilitätskurse im Forex-Markt im Euro/US Dollar unterstreichen die Dringlichkeit noch: Einige der raffiniertesten Trader weltweit glauben, dass die nächsten vier Wochen deutlich mehr Ungewissheit mit sich bringen werden als das gesamte nächste Jahr.

Volatilitätskurs im Euro deutlich höher in den kommenden vier Wochen als im ganzen Jahr

Kritische Daten für Griechenland und den Euro

Datenquelle: Bloomberg. Chart-Quelle: R, ggplot2

Man beachte die griechische Anleihe-Auktionen zur Beurteilung des Markt-Vertrauens

Griechenlands Anleihe-Auktionen am 6. Mai, 10. Juni und 8. Juli sind wichtige Daten, die das Vertrauen des Markts in die Verhandlungen Griechenland/EWG beurteilen und ob Griechenland in der Eurozone verbleiben wird. Bisher wurden die kurzfristigen Schulden der griechischen Regierung von inländischen Banken übernommen. Unter normalen Umständen könnten dieselben Banken erneut einsteigen und mehr Schulden aufkaufen. Die Europäische Zentralbank hat jedoch den griechischen Banken gesagt, dass sie ihre Beteiligung an kurzfristigen Staatsanleihen nicht erhöhen dürften, falls sie weiterhin ELA-Gelder erhalten wollen.

Die letzten griechischen Staatsanleihe-Auktionen erlebten eine genügend große Nachfrage, aber die Gefahr eines Scheiterns wächst mit den näher rückenden Fristen.

Euro-Reaktionen sind alles andere als vorhersehbar

Nun werden wir eine kritische Phase der anhaltenden Schuldenkrise Griechenlands erleben, aber es ist sehr schwierig, genau den Moment anzugeben, wann Trader besondere Vorsicht walten lassen sollten.

Wenn die griechische Anleihe-Auktion nicht genügend Interesse weckt, würden wir eine starke Volatilität im Euro und eine Unruhe in den Finanzmärkten sehen. Das erhöhte Risiko sollte dann die Market Maker entmutigen, den Kurs in EUR-Paaren zu bestimmen, und tatsächlich bedeutet dies, dass der Euro sowohl eine Rallye als auch einen steilen Absturz verzeichnen könnte, sobald eine neue Nachricht veröffentlicht wird.

Jegliche Überraschungen könnten starke Marktbewegungen auslösen, und Trader sollten ihr Trading-Leverage vor diesen Wichtigen Daten einschränken — vor allem in EUR-Paaren.Es sollte vorsichtig getradet werden, solange kein wahrer Durchbruch in den Verhandlungen gelingt.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.