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Jegliche Euro-Rallye aufgrund des Wirtschaftsoptimismus der EZB dürfte sich als kurzlebig erweisen

Jegliche Euro-Rallye aufgrund des Wirtschaftsoptimismus der EZB dürfte sich als kurzlebig erweisen

2015-04-12 16:00:00
Christopher Vecchio, CFA, Senior Währungsstratege
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Jegliche Euro-Rallye aufgrund des Wirtschaftsoptimismus der EZB dürfte sich als kurzlebig erweisen

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

- EUR-Crosses begannen Mitte der Woche nach unten zu brechen, und die Protokolle der Märzsitzung des FOMC verhalfen zu einem technischen Ausbruch.

- Das EZB Meeting am Mittwoch und der VPI vom März für die Euro-Zone stehen im Mittelpunkt des dieswöchigen Kalenders für den Euro.

- Haben Sie eine bullische (oder bärische) Tendenz beim Euro und wissen nicht, welches Paar Sie traden sollen? Verwenden Sie einen Euro Währungskorb.

In einer Woche, die anscheinend für eine weitere, positive Kursbewegung bestimmt war, verpasste der Euro die Gelegenheit und war die leistungsschwächste Hauptwährung, die in der DailyFX Forschung beurteilt wird. Der EUR/AUD tauchte um -4,11% ab und schloss bei A$1,3804; der EUR/USD fiel um -3,44% und schloss bei $1,0604; und das EUR/GBP gab um -1,45% nach und schloss bei £0,7248. Trotz der übermäßigen Short-Positionierung im Euro, einem positiven, kurzfristigen Wirtschaftswachstumsmomentum und einer weiteren, vorübergehenden Erleichterung in der Liquiditätskrise Griechenlands waren die Trader schlicht nicht davon überzeugt, dass der Euro es verdiente, von seinen Cross-Asset-Banden befreit zu werden: Höhere Aktienmärkte und abflachende Renditekurven in der ganzen Region diktierten die Vorgehensweise.

Und tatsächlich, während die Renditekurve der wichtigsten Länder weiter in den negativen Bereich abrutschten – eine unserer seit langem geäußerten Meinung zur Euro-Schwäche in 2015 – verwarfen die Trader einmal mehr den Euro als Wachstumswährung und erachteten ihn als Finanzierungswährung. Der Euro verlor und verliert weiterhin seine Attraktivität als Wachstumswährung, da die Abweichung zwischen dem Beginn und dem Ende der Renditekurve (in Deutschland fiel der 2s10s Spread am Freitag auf 0,435%, von 0,638% am 1. Januar) abnimmt; und seine Attraktivität als Finanzierungswährung steigt, da die Zinsen am Ende in den negativen Bereich gefallen sind (Deutschlands Zinsen bis 7 Jahre sind negativ).

Außerdem, da sich die Inflationserwartungen ab ihren Jahrestiefs stabilisiert haben (Der FWISEU55, der Inflationsswap der Euro-Zone im 5-Jahresvergleich, schloss am Freitag bei 1,663%, von 1,453% Mitte Januar, was dem 4-Wochen/20-Tagesdurchschnitt von 1,680% entspricht), verringert der Rückgang in den Staatsanleihenrenditen die Nachfrage nach Euros. Da die Nominalrenditen fallen und die Inflationserwartungen stabil sind, sinken die realen Erträge in festverzinslichen Investitionen; dies wiederum erhöht die Nachfrage nach höher verzinsbaren/riskantere mit EUR finanzierte Anlagen wie Aktien; oder zwingt die in der Eurozone basierten Investoren, im Ausland nach Gelegenheiten zu suchen – was bedeutet, dass das Kapital von Euros in andere Währungen gewechselt werden muss. Das ist der Effekt des “Portfolio-Ausgleichungskanals”, von dem EZB Präsident Mario Draghi in den letzten Wochen immer wieder gesprochen hat.

Solange die Renditen in der Eurozone weiter sinken und die Aktienmärkte weltweit Rallyes verzeichnen, kann man erwarten, dass der Euro sich weiter abschwächt. Diese Woche könnten wir eine leichte Erleichterung in diesem Trend erleben, da die Sitzung der EZB vom Mittwoch in den Mittelpunkt rückt. Die politischen Entscheidungsträger könnten ein kurzfristig positiveres wirtschaftliches Momentum (der Citi Economic Surprise Index für die Eurozone schloss diese Woche bei +56,9) und bessere Kreditbedingungen (Darlehen für nicht-finanzielle Unternehmen in der Eurozone fielen im Jahrevergleich nur um -0,7% gemäß den neuesten Zahlen vom Februar, gegenüber -1,7% J/J in den drei Monaten zuvor und -3,8% J/J beim Tief im Juli 2013) als Grund nehmen, sich gegenüber den Aussichten für 2015 optimistischer zu geben.

Tatsache ist, dass die anhaltende Präsenz tiefer Nominalrenditen für Staatsanleihen für die Erholung wesentlich ist, und falls sich die EZB optimistisch gibt, wird sie auch ihrer entscheidenden Verpflichtung nachkommen müssen, das QE Programm von €60 Milliarden/Monat im September 2016 zu beenden. Wenn Kommentare andeuten, dass das QE Programm beendet wird – sei es aus Gründen der Versorgung oder Optimismus gegenüber dem Wachstum – könnte eine steile Euro-Rallye ausgelöst werden (Shorts sind weiterhin mit 215,3 Tsd. Netto-Short Kontrakten unter den Spekulanten in der Mehrzahl), die Aktienmärkte könnten sinken und die Renditen vor allem in der Peripherie steigen, und dies würde die Inflationserwartungen sicherlich tiefer treiben und somit jegliche Fortschritte bisher untergraben. Zurzeit ist ein schwacher Euro der Sinn und Zweck der EZB, und falls eine Rallye um die EZB Sitzung stattfindet, wird sie nur von kurzer Dauer sein. –CV

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