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  • Griechenlands Finanzkrise droht, eine starke Volatilität im Euro auszulösen
  • Wichtige Anleihe-Auktion am 8. April ist wichtigstes Ereignis im Kalender
  • Falls die Schulden nicht übernommen werden, droht die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands

Wir schrieben vor Kurzem darüber, warum Griechenland weiterhin eine wichtige Bedrohung für die Stabilität des Finanzmarkts und der Euro-Währung selber darstellt. Und tatsächlich könnten diese Spannungen einen Höhepunkt erreichen, da Trader den Volatilitätskurs im EUR/USD vor der anstehenden Anleihe-Auktion Griechenlands deutlich höher treiben. Der Schwerpunkt ist klar: Wenn Griechenland es nicht schafft, die Staatsanleihen zu einem annehmbaren Kurs zu refinanzieren, erhöht sich die Gefahr einer Zahlungsunfähigkeit der griechischen Regierung enorm.

Wichtige Daten warnen weiterhin vor erhöhter Volatilität

8. April - Griechische Regierung auktioniert €875 Millionen in 178-Tages-Staatsanleihen

9. April - Griechenland sollte dem IWF €460 Mio. gemäß der ersten Bailout-Vereinbarung zurückzahlen.

14. April - Die Laufzeit von €1.400 Mio. Kurzzeit-Staatsanleihen endet und zwingt Griechenland eine neue Schuldenlast aufzunehmen.

15. April -Die griechische Regierung versteigert noch unbekannten Betrag an 3-Monats-Staatsanleihen

Ein Blick auf den FX Volatilitätskurs zeigt, dass Trader eine besonders hohe Volatilität bis zum Handelsschluss am Donnerstag vermuten, während der Volatilitätskurs für eine Woche und zwei Wochen sogar deutlich über den Einjahres-Optionen steht.

Euro: 1-Tages-Volatilitätskurs deutlich über 1-Jahreskurs – Hebt Dringlichkeit hervor

Euro mit kritischem Test aufgrund anhaltender Schuldenkrise Griechenlands gefährdet

Datenquelle: Bloomberg. Chart-Quelle: R, ggvis

Wie wir letzte Woche bereits sagten, glauben einige der erfahrensten Trader weltweit, dass die nächsten zwei Wochen viel mehr Ungewissheit als das kommende Jahr bringen werden. Das ist irgendwie unlogisch—man weiß schließlich viel weniger über die Preisbewegung der nächsten 365 Tage als die der nächsten 24 Stunden. Dennoch hebt dies die Dringlichkeit des bevorstehenden Risikos hervor.

Was auf dem Spiel steht

Wenn die griechische Regierung keine erfolgreiche Auktion für relativ bescheidene €875 Millionen in 178-Tages-Staatsanleihen durchführen kann, wird dies signalisieren, dass die Investoren kein Vertrauen in die Solvenz des Landes haben.

Bis jetzt wird ein Großteil der kurzfristigen Schulden der griechischen Regierung von inländischen Banken getragen. Unter normalen Umständen könnten diese Banken erneut einsteigen und mehr Schulden Griechenlands auf sich nehmen. Der inländische Finanzsektor hängt jedoch für seine eigene Liquidität stark von der Emergency Liquidity Assistance (ELA) der Europäischen Zentralbank ab. Die europäischen Offiziellen haben den griechischen Banken bereits mitgeteilt, dass sie ihre Beteiligungen der kurzfristigen Staatsschulden nicht aufstocken werden.

Die Nachfrage nach der Auktion am Donnerstag wird von privaten Investoren kommen müssen — in- oder ausländischen — um die Lücken der gebeutelten Finanzsituation Griechenlands zu füllen. Der sekundäre Markt für die ablaufende Schuld zeigt, dass die privaten Investoren wucherische 35 Prozent effektive Jahreszinsen für die Schulden verlangen, die nächste Woche auslaufen. Dies ist ein gefährliches Signal dafür, dass die private Nachfrage die Verluste nicht abdecken wird, welche die griechischen Banken nicht selbst aufkaufen können.

Rendite bis zur Fälligkeit der griechischen Staatsanleihen, die am 14. April auslaufen, steigt auf wucherische 35 Prozent

Euro mit kritischem Test aufgrund anhaltender Schuldenkrise Griechenlands gefährdet

Datenquelle: Bloomberg Generic Pricing (BGN). Chart-Quelle: R

Der offensichtliche Mangel an privater Nachfrage für die Staatsanleihen bringt die griechische Regierung in Gefahr, und die letzte Hoffnung des Landes besteht in den Ankäufen durch andere Regierungen. Und tatsächlich haben die Politiker Griechenlands in letzter Zeit sehr öffentliche Annäherungen zu China und Russland gezeigt. Ob dies nun an den aktuellen Anleihekäufen liegt oder nicht, bleibt abzuwarten.

Euro-Reaktionen sind alles andere als vorhersehbar

Wir beginnen nun mit einer kritischen Phase der anhaltenden Schuldenkrise Griechenlands, und die nächsten 24 Stunden könnten die kurzfristige Richtung des Euros und der inländischen Finanzmärkte bestimmen.

Falls die anstehende Anleihe-Auktion Griechenlands kein genügend großes Interesse auslöst, würden wir eine deutliche Euro-Volatilität und eine allgemeine Unruhe in den Finanzmärkten erleben. Ein erhöhtes Risiko könnte die Market Maker entmutigen, den EUR-Paaren einen Kurs zu geben, und tatsächlich bedeutet dies, dass der Euro aufgrund neuer Schlagzeilen sowohl eine Rallye oder einen steilen Absturz verzeichnen könnte.

Jegliche Überraschungen könnten starke Marktbewegungen auslösen, und Trader sollten somit ihr Trading-Leverage — vor allem in EUR-Paaren — vor diesen Ereignissen begrenzen.