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EUR/USD: Volatilität startet höher, da Daten und Schlagzeilen zu Griechenland zusammenfließen

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

- April ist normalerweise ein schwacher Monat für den US Dollar, wovon wiederum der EUR/USD mit seiner extremen Positionierung profitieren könnte.

- Der EUR/USD stieg am Freitag mit illiquiden Bedingungen und nach enttäuschenden US Nonfarm Payrolls für März an.

- Haben Sie eine bullische (oder bärische) Tendenz beim Euro und wissen nicht, welches Paar Sie traden sollen? Verwenden Sie einen Euro Währungskorb.

Der Euro stabilisierte sich Anfang April und Q2 und verzeichnete Gewinne gegen fünf seiner sieben Hauptgegenstücke, vor allem wegen der Bedenken zum Wachstum und der Inflation im Ausland. Der EUR/AUD stieg um +2,25% und der EUR/USD schloss um +0,73% höher, da die Spekulation über eine neue Tendenzwelle expansiver Geldpolitik von der Reserve Bank of Australia und der Federal Reserve das Investorenvertrauen dominierte. In Bezug auf die Letztere stieg die Volatilität in den letzten Tagen deutlich an, dank der schwachen US Arbeitsmarktzahlen und den zunehmenden Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit Griechenlands, die bald fälligen Kreditschulden zurück zahlen zu können. Der EUR/USD tradete im Laufe der letzten Woche über $1,1000 und unter $1,0750.

Was Griechenland betrifft, so ist am 9. April eine Zahlung an den IWF von €458 Millionen sowie am 20. April eine Zinszahlung von €80 Millionen an die EZB fällig. Die Sorge, dass Griechenland nicht mehr liquide sein könnte, ist hoch, auch wenn Berichte zirkulieren die besagen, dass die Landesregierung dieses Geld zusammenbringen wird, indem sie es sich von lokalen Regierungen borgen. Die Liquiditätssorgen sind in den Anleihemärkten deutlich erkennbar, und die 3-Jahresrendite Griechenlands beträgt fast das Doppelte der griechischen 10-Jahresrendite, und zwar 23,865% bzw. 12,062%. In normalen Zeiten sollten Investoren mehr Erträge erhalten, wenn sie Schulden über einen längeren Zeitpunkt tragen; es ist offensichtlich, dass der Markt sich um die Fähigkeit Griechenlands sorgt, den finanziellen Verpflichtungen in nächster Zukunft nachkommen zu können.

Sollte Griechenland einer weiteren Kugel ausweichen und das nächste Kapitel mit einer zusätzlichen Verzögerung beginnen, könnte der Fokus für den EUR/USD sofort wieder zum Wirtschaftsumfeld in der Eurozone im Vergleich zu den USA wechseln – eine Lücke, die sich sicherlich zu schließen beginnt. Der Citi Economic Surprise Index für die Eurozone stieg Ende der letzten Woche auf +63,0, und in der Vorwoche stand er noch bei +52,1. Die Daten aus der Eurozone übertrafen die der USA mit den besten Resultaten in fast viereinhalb Jahren, und sie sehen noch besser im Kontext des US Arbeitsmarktberichts für März vom letzten Freitag aus.

Da die Märkte ihre Schätzungen zur EZB-Politik stabilisiert haben (der Index zu den "Monaten bis zur ersten Zinserhöhung" von Morgan Stanley (MSM1KEEU) steht bei 44,9, was eine Erhöhung im Dezember 2018 oder Januar 2019 andeutet), begonnen sie, die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed für 2015 gänzlich aufzugeben. Die von den Federal Fund Futures Kontrakten abgeleitete Wahrscheinlichkeit weist darauf hin, dass die Fed ihren Leitzins bis Dezember 2015 bei 0,25% oder tiefer beibehalten wird, und Januar 2016 ist der wahrscheinlichste Zeitpunkt für eine erste Maßnahme.

Falls die Investoren den Zeitplan der Fed für die Zinserhöhung überarbeiten, gibt es genügend Zündstoff, um eine EUR/USD Short-Abdeckungsrallye auszulösen, vor allem, wenn Griechenland nicht untergeht. Die Anzahl der Netto-Short-Kontrakte, die von Futures Marktspekulanten gehalten werden, stieg auf ein neues Allzeithoch von 226,6 Tsd. für die Woche, die am 31. März endete. Das vorherige Allzeithoch der Vorwoche, 221,0 Tsd. Kontrakte, wurde somit in den Schatten gestellt. Ähnlich stark hält die Retail-Tradermasse, gemäß Daten des FXCM Execution Desk, EUR-USD Short-Positionen mit einem Verhältnis von mehr als 2:1 gegenüber Long-Positionen (SSI-Wert bei -2,08), was darauf hindeutet, dass das Paar in den kommenden Tagen eine Rallye verzeichnen könnte. Nun da einer der Stützpfeiler für das US Wachstum wankt – der Arbeitsmarkt – und falls existentielle Sorten zur Eurozone unbeachtet bleiben, ist die quantitative Aussicht für den EUR/USD für die kommende Zeit eher bullisch. –CV

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